Donnerstag, 18. September 2014

Studenten suchen eine Bleibe im Stadtteil

Rödelheim. Rödelheim ist beliebt bei jungen Mernschen und jungen Familien, das hat eine Studie jüngst belegt. Das Studentenwerk Frankfurt ruft derzeit aufgrund des bevorstehenden Semesterbeginns dazu auf, günstigen Wohnraum für Studierende bereitzustellen. Auf der eigens dafür eingerichteten Internetplattform http://www.wohnraum-gesucht.de können Privatvermieter einfach und kostenlos ihre Angebote eingeben. Bürgermeister Olaf Cunitz unterstützt die Wohnraumkampagne des Studentenwerks. „Ich schließe mich dem Aufruf des Studentenwerkes an und bitte alle potentiellen Vermieter, bezahlbaren Wohnraum für Studenten zur Verfügung zu stellen“, sagt Cunitz. „Wir stehen deutschlandweit und international im Wettbewerb um die klügsten Köpfe. Da ist es für eine Wissenschaftsstadt wie Frankfurt unabdingbar, dem wissenschaftlichen Nachwuchs auch eine angemessene Bleibe anzubieten.“



Montag, 15. September 2014

Alarm im Blumenbeet! CDU will Initiative die Beetpflege entziehen

Symbolfoto 

Rödelheim. Alarm für das Blumenbeet am Rödelheimer Bahnhof! Geht es nach dem Willen der CDU-Fraktion im Ortsbeirat 7, dann sollen die Pflanzen und Bäume verschwinden und durch Bodendecker ersetzt werden. Damit wäre die Arbeit der „Projektgruppe Bahnhofsbeet“ vernichtet, ehrenamtliches Engagement zerstört.
Bereits in einer der letzten Sitzungen hatte die CDU-Fraktion das Aussehen des Beetes aber vor allem das Vorgehen der Stadtverwaltung im Umgang mit der Beetgestaltung moniert. Dabei gibt der Fraktionsvorsitzende Alexander Zollmann (er hatte bei der Kommunalwahl 2011 von seiner Fraktion das weitaus schlechteste Wahlergebnis eingefahren, gerade einmal 3300 Stimmen) den Hardliner. Der Main-Nidda-Bote zitiert ihn im Vorfeld der Sitzung (16. September19.30 Uhr, Französische Schule, Lycee Victor Hugo, Gontardstraße 11) so: „Ein Kompromiss kann es für uns deshalb nicht geben, da wir die Bürger im Ortsbeirat vertreten wollen, die die jetzige Begrünung ablehnen.“ In der Wahrnehmung der Christdemokraten, werde das Beet „als ein Unkrautbeet wahrgenommen.“ 
Zugleich räumt man in der Antragsbegründung jedoch ein, dass das „Beet in Wahrheit eine Vielzahl von Pflanzen beherbergt, die sicher fachgerecht dort gepflanzt wurden“. Dem schnellen Betrachter, was Reisende nun mal sind,  biete sich „lediglich ein Bild der Unordnung“. Anders gesagt: Der ökologische Wert des Beets ist unstrittig, aber der flüchtige Blick ist der CDU wichtiger.
Schaut man einmal in die Antragsbegründung, geht es gar nicht um ökologische Aspekte oder ästhetisches Empfinden, sondern um gekränkte Eitelkeit, zudem eine recht uninformierte. Mit Erstaunen habe man erfahren, dass die Pflege der Rampe von der Initiative durchgeführt werden soll. „Jetzt ist offensichtlich vorgesehen, dass eine Dauerlösung entstehen soll.“ Genau scheint man das bei der CDU also nicht in Erfahrung gebracht zu haben. Man gibt lieber die beleidigte Leberwurst: „Seitens des Magistrats hätte es sich gehört, den Ortsbeirat über die Planungsänderung vorher zu informieren. Außerdem stellt sich die Frage, ob jetzt in zunehmendem Maße Einzelinteressen einiger Gruppen an den gewählten Volksvertretern vorbei bestimmen, was in einem Stadtteil passiert, bzw. unterlassen wird.“ Die CDU scheint sich vom Magistrat übergangen zu fühlen. Dafür muss dann offensichtlich die Projektgruppe bluten.
Dummerweise hat der Antrag der CDU im Ortsbeirat recht gute Chancen, auch wenn die CDU-Fraktion mitnichten eine Mehrheit vertritt. Mit 28% war sie hauchdünn stärkste Fraktion vor der SPD 25% und den Grünen mit knapp 22%. Am Rande sei bemerkt, dass die Wahlbeteiligung bei 42% gelegen hatte. Dumm auch, dass die Grünen-Fraktion seit der Wahl durch Wegzüge kräftig dezimiert wurde – von einstmals vier auf nun ein Mitglied. Auch interessant: drei der vier Grünenvertreter doppelt so viele Stimmen erhalten hatte, als der amtierende CDU-Fraktionsvorsitzende. Grünen-Ortsbeiratsmitglied Thomas Demel kündigte bereits an, in der Sitzung pro Bürgerinitiative das Wort ergreifen zu wollen. Und auch mehr als der im Oktober 2013 zurückgetretene Ortsvorsteher Christian Wernet (CDU). Von daher darf freilich sehr bezweifelt werden, dass die CDU-Fraktion für eine Mehrheit der Rödelheimer spricht.
 Um aber nicht nur rumzumeckern, präsentiert die CDU ein Referenzbeet, wie das Bahnhofsbeet aussehen solle. Zu besichtigen am S-Bahn-Haltepunkt Eschborn-Süd. Ein Vergleich, der jedoch zu hinken scheint. Im Gegensatz zur Stadt Frankfurt hat man in Eschborn jede Menge Geld zur Pflege.
Schon alleine aus diesem Grund dürfte die Beetinitiative bei der Stadt Frankfurt offene Türen eingerannt haben. Dort, wo man streng auf die Kosten achten muss, wäre eine intensive Pflege, wie sie das Beet zurzeit erfährt, nicht zu leisten. Die Projektgruppe schlug also zwei Fliegen mit einer Klappe: Eine größere Artenvielfalt und das für die Stadt Frankfurt nahezu für umme. Win-Win-Situation nennt man sowas sonst. Zumal fachkundige Unterstützung seitens des NABU vorhanden und vor Ort war und ist. Und ob eine Friedhofsbepflanzung wie von der CDU bevorzugt, dazu beiträgt, den Bahnhof zu beleben und gar vor Graffiti zu bewahren, ist sicherlich eine ziemlich phantasievolle These.
Ein möglicher Kompromiss könnte der Antrag der SPD sein. Sie beantragt den Magistrat zu bitten, „mit der Projektgruppe Bahnhofsgrün – vertreten durch den BUND – einen zunächst bis zum November 2015 befristeten Pflegevertrag fürdas Beet abzuschließen. In dem Pflegevertrag sind die Vorgaben des Grünflächenamts hinsichtlich der Pflege verbindlich zu verankern.“ Klappt das, könne der Vertrag verlängert werden. Warum ist der Vorschlag so vernünftig?
  1. Der Ortsbeirat bleibt weiterhin Herr des Verfahrens und gibt die Pflege nicht dauerhaft aus der Hand. Funktioniert das nicht, kann das Grünflächenamt anschließend übernehmen. Man wäre um eine Erfahrung reicher. Davon ist jedoch nicht auszugehen.
  2. Die CDU könnte ihr Gesicht wahren.
  3. Das Engagement der Bürger würde nicht mit Füßen getreten und im Keim erstickt. Das ist sicherlich nicht verkehrt, will man künftig die Bürger stärker in das Ortsgeschehen einbeziehen. Im Gegenteil: Man würde ein Signal setzen, dass bürgerliches Engagement erwünscht ist.
  4. Die Stadt spart bares Geld (Pflanzenkauf, Arbeitsstunden).
  5. Das Engagement schafft Identität mit dem Stadtteil, zumal die Projektgruppe kein geschlossener Zirkel ist, sondern offen ist für weitere Helfer. Zugleich halten mehrere Menschen die Augen auf und schauen nach dem Beet.
  6. Das Beet ist nicht nur ein Beet, sondern ein Biotop. Oft sieht man Eltern mit Kindern am Beet stehen, die die sich verändernde Blütenpracht bewundern.
  7. Eine Infotafel könnte das „Unkraut“ dem arglosen Betrachter näher bringen.

Dienstag, 9. September 2014

Umfrage: Zwei Drittel finden Beet am Bahnhof schön, so wie es ist - Reaktion von Grünen

Rödelheim.Noch sieben Tage sind Zeit, um uns Eure Meinung zum Thema Blumenbeet am Rödelheimer Bahnhof zu sagen - gefällt Euch das Beet so wie es ist oder müsste dringend Ordnung geschafft werden? 34 Rödelheimer haben bislang abgestimmt. Zwei Drittel gefällt das Beet so, wie es ist. Ein knappes Viertel findet, dass naturbelassen schon okay ist, hier und da etwas Ordnendes aber vielleicht auch nicht schlecht. Und gerade einmal 14 Prozent teilen den Ruf der CDU nach Ordnung und sauberkeit und die ordnende Hand des Grünflächenamts. Am kommenden Dienstag, 16. September, beschäftigt sich der Ortsbeirat mit dem Thema. Bis dahin könnt Ihr uns noch Eure Meinung zum Thema mitteilen (rechts oben). Der letzte Grüne im Ortsbeirat (von einstmals vieren Beginn der Legislaturperiode), Thomas Demel, hat auf Anfrage des Blogs eine Mittelung mit seiner Sicht des Themas zugesandt:

"Ich stehe voll zu dem Engagement der Gruppe und dem Projekt!

es steht für
- Bürger-Engangement
- Ökologie
- moderne Stadt

Bei der Vorstellung des Projektes im letzten Jahr, zu der alle Bürger aber besonders auch die Ortsbeiratsmitglieder eingeladen waren, konnte ich mich vom Konzept überzeugen.
Vom Main-Nidda-Boten war Herr Winkler da, und hatte, soweit ich mich erinnere, auch darüber berichtet.
Es hätte also allen Ortsbeiratsmitgliedern bekannt sein müssen.
Ich habe seit Monaten darauf gedrungen, das ein gemeinsames Gespräch des Ortsbeirates mit der Gruppe stattfindet, bevor man mit Anträgen die Leute vor den Kopf stößt.
Das Gespräch hat leider nicht zum gewünschten Ergebnis eines Dialoges geführt.

Ich finde es schade, wenn das Engagement der Bürger nicht entsprechend gewürdigt wird.

Bekanntermassen dauert es manchmal etwas länger bis sich bestimmte Pflanzen entwickeln, - vor allem wenn es sich um so ungünstigen Standort mit einen eher mageren Boden handelt.
Allerdings erscheint es mir sehr fragwürdig, ob das ursprüngliche Konzept (Boden aufschütten, Bodendecker pflanzen) von Dauer gewesen wäre, da ein stärkerer Regen dort einen Teil schnell weggespült hätte, eine Pflege hier nicht vorgesehen war und der Bereich innerhalb kürzester Zeit als wilde Müllkippe geendet wäre; vom ästhetischen und ökologischen Minderwert nicht zu reden!

Man kann vielleicht an der ein oder anderen Stelle über die Bepflanzung diskutieren, aber ich würde mir hier einen Dialog mit der Gruppe wünschen, welche durchaus dialogbereit ist.
Von deren Dialogbereitschaft konnte ich mich überzeugen als vergangenen Mittwoch eine Abordnung der grünen Stadteilgruppe mit der Gruppe ein Gespräch geführt haben und z.T. danach noch etwas bei der Pflege des Bereiches geholfen haben."

Freitag, 8. August 2014

Buch-Paten gesucht

Bild: Lupo/pixelio.de
Der Förderverein der Stadtteil-Bibliothek Rödelheim FörSteR e.V.  sucht Buch-Paten. »Das sind Menschen, die einem Kind ein Buch schenken wollen«, erklärt der Koordinator des Programms Helmut Grossmann. Seit einigen Jahren gibt es in der Stadtteil-Bibliothek Rödelheim das Lese-Training. Zurzeit trainieren 15 ehrenamtliche Erwachsene insgesamt 19 Schüler, meist Kinder mit Migrationshintergrund aus den 2. und 3. Klassen der Rödelheimer Grundschulen. Einmal die Woche treffen sie sich, um eine Stunde lang Lesen zu üben. Schüler, die zehn Stunden erfolgreich absolviert haben, bekommen einen Buchgutschein im Wert von 15 Euro geschenkt. Für viele Kinder ist es das erste eigene Buch.
Die Buchgeschenke finanziert der Förderverein mit Hilfe von privaten Spenden und Einnahmen aus öffentlichen Veranstaltungen. »Und das Geld bleibt in Rödelheim«, sagt Helmut Grossmann, »denn die Bücher werden im ›Rödelheimer Büchergarten‹ gekauft“. In den vergangen zwei Jahren wurden etwa 400 Euro dafür ausgegeben.
Wer mehr über das ehrenamtliche Lesetraining wissen will, kann sich an Helmut Grossmann vom FörSteR wenden (Tel.: 069-74303852).
Geldspenden können auf das Konto »FörSteR« bei der Frankfurter Sparkasse 1822 überwiesen werden: Kontonummer: 0200078224; BLZ: 50050201. Der Verein stellt gern eine steuerabzugsfähige Spendenquittung aus.

Quelle: www.roedelheimer-vereinsring.de

Freitag, 1. August 2014

Neuer Bahnhofsplatz für West-Rödelheim

Nach der Umgestaltung der Ostseite des Rödelheimer Bahnhofs, plant die Stadt nun die Westseite. Enstehen soll ein öffentlicher Platz, auf dem der Busverkehr neu geordnet wird. Der Supermarkt wird verlegt. Jahrelang wurde der Rödelheimer Bahnhof umgebaut, im Anschluss diskutierten Bürger und Ortsbeirat über die Behindertenfreundlichkeit der Rampen, dann gestaltete die Stadt den Baruch-Baschwitz-Platz auf der Ostseite um. Nun ist das Areal westlich des Bahnhofs dran. Wie die Stadt Frankfurt mitteilt, hat Bürgermeister Olaf Cunitz (Grüne) die Vorplanungsvorlage für den Bau eines neuen Vorplatzes unterzeichnet.

"In Zukunft wird der westliche Stadtplatz Rödelheim an einer wichtigen Stelle im Ortsgefüge aufwerten", so der Planungsdezernent. "Er wird dazu beitragen, dass die trennende Wirkung der Bahngleise gemindert wird und die Quartiere westlich und östlich der Gleise wieder näher zusammenrücken." Der Stadtplatz, künftig Arthur-Stern-Platz genannt, soll zu einem öffentlichen Raum werden, der zum Verweilen einlädt. Die Freiflächen sollen Platz für einen kleinen Wochenmarkt oder andere Veranstaltungen von Initiativen und Vereinen im Stadtteil bieten. Zudem sollen die Bushaltestellen neu angeordnet werden. Geplant ist, den Supermarkt auf der Westseite abzureißen. Nördlich des Platzes soll er neu errichtet werden, darüber sollen Büros und etwa 70 Wohnungen entstehen.

Die Gesamtkosten werden auf rund 1,3 Millionen Euro geschätzt und kommen aus dem Programm "Schöneres Frankfurt". Nach einem entsprechenden Beschluss von Magistrat und Stadtverordnetenversammlung wird eine Bau- und Finanzierungsvorlage erarbeitet. Das zugrundeliegende städtebauliche Konzept ist auch planerische Grundlage für den Bebauungsplan B 878 "Westlich Rödelheimer Bahnhof - Breitlacherstraße", dessen Inkrafttreten unmittelbar bevorsteht.

Quelle: www.journal-frankfurt.de

Stolpersteine in Rödelheim - hier liegen sie

Bild: Axel Mauruszat/Wikipedia
Stolpersteine - das sind die kleinen viereckigen Gedenktafeln aus Messing, eingelassen in das Straßenpflaster.  Damit möchte der Künstler Gunter Demnig den Opfern des Nationalsozialismus gedenken.  Denn „ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, so zitiert er es aus dem Talmud.  Auch in Rödelheim gibt es sie. Wo genau, das zeigt diese Karte. (fed)

Dienstag, 29. Juli 2014

Ermittlungen gegen Christian Wernet dauern an

Rödelheim. Die Ermittlungen gegen den früheren Ortsvorsteher Christian Wernet (CDU) dauernan und werden wohl erst im September abgeschlossen. Das teilte die Frankfurter Staatsanwaltschaft der FNP auf Anfrage mit. Gegen Wernet wird wegen des Verdachts auf Besitz von kinderpornografischem Material ermittelt.
Bei einer Razzia am 28. Oktober 2013 hatten Polizei und Staatsanwaltschaft Datenträger und anderes Material in Wernets Wohnung und in seinem-Büro in der CDU-kreisgeschäftsstelle sichergestellt. Die Frankfurter CDU hatte selbst die Polizei informiert, weil Mitarbeiter der Geschäftsstelle verdächtige Beobachtungen gemacht hatten. Wernet legte schnell sein Amt als Vorsteher des Ortsbeirats 7 nach den Durchsuchungen nieder und räumte auch seinen Posten als CDU-Geschäftsführer. Er galt als aussichtsreicher und aufstrebender Politiker. Wernet ist nach Bekanntwerden der Ermittlungen untergetaucht.

Rödelheimer Musiknacht 2015

Um eine optimale Vorbereitung zu gewährleisten, geben wir schon mal den Termin der Rödelheimer Musiknacht 2015 bekannt:  30. Mai 2015
Allen Freundinnen und Freunden der Eintracht Frankfurt sei versichert, dass für den Fall, dass die Eintracht im Finale des DFB-Pokals antritt, die Planung der Rödelheimer Musiknacht dieses Ereignis entsprechend würdigen wird. 
Das erste Planungstreffen und der "Vorstellungstermin" für neue Rödelheimer Mitwirkende ist am Donnerstag, dem 20.11.2014 um 19.30 Uhr im Nachbarschaftsbüro angesetzt.

Montag, 28. Juli 2014

Rödelheim - ein Video

Rödelheim - ein Stadtteil voller Widersprüche. Oder doch nicht?  Hier ein kurzes Video über die wohl interessanteste Ecke in Frankfurt. (fed)

Sonntag, 27. Juli 2014

Blog hat nun eine eigene Facebook-Seite

Rödelheim. Allmählich sind wir komplett. Seit einigen Stunden gibt es die Facebook-Seite zum Blog: https://www.facebook.com/roedelheim?ref=hl . Dort erfahrt Ihr ab sofort die neuesten Neuigkeiten aus Eurer Nachbarschaft. Nach der Facebook-Gruppe zu Rödelheim https://www.facebook.com/groups/169853288156/ gibt es jetzt also den Facebook-Doppelpack. Schaut doch malrein und hebt den Daumen! Schönen Sonntag noch.

Freitag, 18. Juli 2014

Kalte Muschi gehört nun Possmann alleine

Foto: Hersteller
Rödelheim. Die Kelterei Possmann GmbH & Co.KG ist neuer und alleiniger Inhaber der Marken- und Vertriebsrechte an dem Weinmix-Getränk Kalte Muschi. Das teilt das Unternehmen auf seiner Firmenhomepage mit. Auf die Übernahme haben sich der frühere Markeninhaber, die Essener tsac Vertriebs GmbH und Possmann geeinigt. Die Rechte an den drei Wein-Mixen in den Geschmacksrichtungen Rotwein-Cola, Rosé-Ingwer und Weißwein-Passionsfrucht sind bereits am 1. Mai auf die Rödelheimer Kelterei übergegangen.
Possmann war im Auftrag der tsac Vertriebs GmbH bereits an der Entwicklung des Weinmix beteiligt – Kalte Muschi wurde von Anfang an in  Rödelheim hergestellt, gelagert und abgefüllt. Grund für die Abtretung der Kalte Muschi-Rechte sind die zahlreichen Produkte und Projekte, die Kalte Muschi bei der tsac Vertriebs GmbH in den vergangenen fünf Jahren gefolgt sind und auf die sich die beiden tsac-Geschäftsführer Tim Koch und Alexandros Soukas und ihr Team zukünftig noch stärker konzentrieren möchten, heißt es dort. 

Bäckerei in der Radilostraße ausgeraubt

Rödelheim. Am Montagmorgen gegen 04.30 Uhr wurde eine Bäckereifiliale in der Radilostraße überfallen.Zwei bislang unbekannte Personen erwarteten offensichtlich das Eintreffen eines Mitarbeiters und folgten diesem durch die noch offen stehende Schiebetür. Im Innenraum bedrohten sie diesen mit einem Messer und forderten Bargeld. Mit mehreren hundert Euro gelang den beiden Tätern die Flucht in unbekannte Richtung.

Täterbeschreibung:

1. Täter: ca. 23-24 Jahre alt, ca. 180 cm groß, normale Statur, schwarze Maske, schwarze Handschuhe, dunkle Jeans, dunkle Strickjacke und dunkle Basecap

2. Täter: ca. 23-24 Jahre alt, ca. 175 bis 180 cm groß, normale Statur, schwarze Maske, schwarze Handschuhe, dunkle Jeans, dunkler Pullover und dunkle Basecap

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst (069/755-53111) oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (Quelle: Polizei)

Mittwoch, 16. Juli 2014

Abstimmung: Unser Blog soll schöner werden

Das ist nicht die Abstimmung, aber so sieht sie aus.
Rödelheim. Unser Blog soll (noch) besser werden. In der Sidebar haben wir eine kleine Umfrage geschaltet "Was fehlt noch in diesem Blog?" Also - zögert nicht, sagt uns Eure Meinung (Ihr dürft auch ruhig mehrfach klicken). Danke!

Donnerstag, 10. Juli 2014

Projekt „Bahnhofsgrün“ wird beim Nachbarschaftspreis 2013 der Stadt Frankfurt gewürdigt

Das Rödelheimer Bahnhofsgrün-Projekt, bei dem sich auch der BUND Frankfurt beteiligt, wurde in einer Feierstunde zur Verleihung des Nachbarschaftspreises der Stadt Frankfurt am 8. Juli mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet.
Seit Anfang 2013 pflegt eine Gruppe Aktiver die grüne Insel am Rödelheimer Bahnhof zwischen Treppe und Rampe, mit dem Ziel auf einem trockenen, steinigen und nährstoffarmen Standort ein artenreiches Biotop zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen hierbei einheimische Wildblumen und -stauden, die mit den kargen Standortbedingungen gut zurecht kommen. Seit dem Frühjahr 2014 kürt die Gruppe die Pflanze des Monats, um den interessierten Rödelheimern einzelne Arten gezielt vorzustellen und so für mehr Akzeptanz für das Projekt zu werben. Allerdings erhalten die Aktiven auch jetzt schon viele positive Rückmeldungen von Vorbeigehenden, und es gibt immer wieder Pflanzenspenden für das Bahnhofsgrün. Aktuell hat eine Rödelheimer Grundschule ca. 30 Sonnenblumen gezogen, die in den nächsten Tagen gepflanzt werden sollen. Mehr Infos: http://www.bund-frankfurt.de/themen_und_projekte/urbanes_gaertnern/trittsteinbiotope/gemeinschaftsflaeche_bahnhof_roedelheim/
Weitere Anerkennungspreise gingen an drei andere Frankfurter Urban Gardening-Projekte: Ginnheimer Kirchplatzgärtchen, Gartenprojekt Sossenheim und Griesheimer Bahnhofsgärtchen – ein deutliches Zeichen dafür, dass Urban Gardening-Projekte in den Frankfurter Stadtteilen eine immer größere Rolle spielen und dies von der Stadt wertgeschätzt und gefördert wird. 

Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung!
Barbara Michalski - für die Gruppe "Bahnhofsgrün"

  • Die nächsten "Pflegetreffen" der Gruppe "Bahnhofsgrün" finden am 22.7. und am 6.8. statt. Treffpunkt direkt am Bahnhofsgrün, bei Unwettern stattdessen im Nachbarschaftsbüro, Westerbachstr,.29 - jeweils um 19 Uhr.
  • Neu im Beet - Sonnenblumenpflänzchen, die von Kindern der EBS Brentanoschule vorgezogen wurden - Herzlichen Dank für das tolle Engagement aller Beteiligten.

Dienstag, 8. Juli 2014

On Fire: Julia Treuherz und ihr Debütroman mit Herzschmerz



Rödelheim. Ein Debütroman, eine Liebesgeschichte - entstanden in Rödelheim. Julia Treuherz heißt die Autorin, die sich einen Traum erfüllt hat und einen Roman geschrieben und veröffentlich hat. "On Fire" heißt der Schmöker, den es natürlich auch im Rödelheimer Büchergarten zu kaufen gibt.
 Wann und wie kamen Sie auf die Idee, einen Roman zu schreiben - sind Sie möglicherweise in Ihrem Job nicht ausgelastet?
Oh doch! Aber den Wunsch, einen Roman zu schreiben, habe ich schon seit meiner Jugend mit mir herumgetragen. Irgendwann ist mir klar geworden, dass ich die Zeit einfach investieren muss, wenn ich mir diesen Traum erfüllen möchte – egal, wie sehr mich mein Job stresst. Und das Schreiben gibt mir Energie, so dass ich mich tatsächlich nach einem langen Arbeitstag vor dem PC noch darauf freuen kann, mich am Abend an meinen Laptop zu setzen und an meinem Roman zu arbeiten.
Wie haben Sie sich organisiert, um das nebenberuflich gestemmt zu bekommen?

Organisieren musste ich nicht viel. Aber ich habe weniger Zeit für Familie und Freunde und die Zahl von Kino- und Restaurantbesuche und anderen abendlichen Aktivitäten ist doch stark zurückgegangen. Schreiben ist ein einsames Handwerk.
 
War von vorn herein klar, dass es sich um einen Liebesroman handeln würde?
Ja, das war von vorneherein klar. Ich habe lange nach dem passenden Genre gesucht. Da ich Geschichte studiert habe, schwebte mir eine Zeitlang ein historischer Roman vor, aber die aufwändige Recherche hat mich letztlich abgeschreckt. Auch mit Krimis habe ich mal geliebäugelt, da ich die selbst gerne lese, aber ich konnte mir dann doch nicht vorstellen, Szenen auszuarbeiten, in denen es um Mord oder Gewalt geht. Das Thema Liebe kam dann ganz von alleine, während eines Rockkonzerts in Holland, da dachte ich: Wie wäre das, wenn sich Mann und Frau, die zufällig nebeneinander sitzen, ineinander verlieben? Die Geschichte habe ich in meinem ersten Roman verarbeitet, den ich bisher noch nicht veröffentlicht habe. Und da ich mich mit dem Genre Liebesroman wohlgefühlt habe, war auch bei On Fire klar, es wird um Liebe, Freundschaft und Familienband gehen.
Sie erwähnten, dass Rödelheim, Ihr Wohnort, in dem Roman erwähnt würde, ich finde ein wenig zu knapp, da hätte ich mir, ehrlich gesagt, etwas mehr gewünscht. Wie wichtig war Ihnen das Lokalkolorit? Oder haben Sie sich möglicherweise etwas zurückgehalten, weil Sie keinen "Rödelheim-Roman" schreiben wollten?
Es war nie meine Absicht, einen Rödelheim-Roman zu schreiben. Aber da ich die Handlungen gerne an Orte setze, die ich kenne, lag es auf der Hand, die Hauptfigur dort wohnen zu lassen, wo ich selbst lebe. Und in diesem Rahmen war mir das Lokalkolorit wichtig. Leute, die Rödelheim kennen, werden unschwer alle Handlungsorte und sogar Personen wiedererkennen, ich habe ja nichts verfälscht.
Hätte das bei der Vermarktung nicht u.U. nicht von Vorteil sein können? Schließlich boomen lokale und regionale Romane und Krimis derzeit.
Möglicherweise hätte das bei der Vermarktung ein Vorteil sein können, doch das war nie mein Ansatz und wird es auch nie sein. Und es ist mir auch wichtig, mich nicht einzuschränken, ich möchte den Leser viel lieber mit auf Reisen nehmen, wie etwa in On Fire nach Südfrankreich.

 Wie vermarkten Sie Ihr Buch?
On Fire ist unter der ISBN 978-3-00-044779-2 im Buchhandel zu bestellen. Einige Buchhandlungen wie der Rödelheimer Büchergarten und Zweitausendeins in der Innenstadt haben das Buch vorrätig. Zudem kann es über Amazon bestellt werden, auch als E-Book.
Haben Sie schon eine Idee für einen zweiten Roman oder war's das jetzt? Wollen Sie schon was verraten?
Das war’s auf keinen Fall. Ich habe mit dem nächsten Roman schon angefangen. Es geht um sechs Freunde, die sich schon seit der Schulzeit kennen und anlässlich eines runden Geburtstags einen gemeinsamen Urlaub in Schottland verbringen. Der Roman ist aus sechs verschiedenen Perspektiven geschrieben. Es geht um Freundschaft, Loyalität, Verliebtsein und Liebe, Enttäuschungen, Geheimnisse und Entscheidungen.
 Was gefällt Ihnen an Rödelheim und was nicht?
Mir gefällt, dass Rödelheim eine kleine Stadt in der großen Stadt ist, eine kompakte Einheit, in der man fast alles findet, was man braucht. Oft habe ich gar nicht das Gefühl, in einer Großstadt zu leben. Ich mag, dass Rödelheim so multikulturell ist, und finde es toll, dass es so viel Grün in diesem Stadtteil gibt.  Ich würde mir ein größeres Angebot an Cafés und Kneipen wünschen – und dafür weniger Spielhallen. Schade finde ich, dass so viele Läden leerstehen, zum Beispiel in der Lorscher Straße.

Nennen Sie bitte Ihre drei Rödelheimer Lieblingsorte:
Den Solmspark. Dort findet man mich im Sommer am Wochenende oft mit einer Decke und einem Buch.
Das Café Savoury. Ein nettes kleines Café mit einer tollen Auswahl an veganen Sachen. Schön, um sich mit Freunden zu treffen.
Streng genommen nicht mehr Rödelheim, aber für mich gehört es unbedingt dazu: Das Hausener Freibad. Ich schwimme leidenschaftlich gerne und ziehe von April bis Oktober mehrmals pro Woche dort meine Bahnen.

Wenn Sie nicht gerade Romane schreiben, tun Sie was?

Dann gehe ich sehr gerne im Taunus wandern, ins Fitnessstudio oder eben schwimmen. Ich treffe mich mit Freunden oder lade sie zu mir ein und koche für sie. Ich höre viel Musik und gehe oft zu Konzerten – beides spielt ja auch in On Fire eine Rolle. Und ich verreise auch gerne – im September beispielsweise nach Schottland, um für meinen neuen Roman zu recherchieren.

Vielen Dank, Frau Treuherz.