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Montag, 13. Juli 2026

Hiroshima mahnt

Gedenktag des Atombombenabwurfs 1945 auf Hiroshima und Nagasaki am
Donnerstag, 6. August 2026, in Rödelheim

Eine Stadt, die in einem einzigen Moment durch unglaubliche Zerstörungsgewalt in Schutt und Asche gelegt wurde. Hunderttausende Menschen die sofort getötet wurden.

Sterbende, die etwas weiter vom Epizentrum entfernt gewesen waren, die aber furchtbare Brandwunden erlitten hatten – mit erloschenen Augen blicken sie in die Kameras.

Jahrelang an der Strahlenkrankheit Leidende. Und die Überlebenden, die uns heute ihre Geschichte erzählen, wenn wir sie hören wollen.

Und wir wollen sie hören! Weil wir die Atomwaffen auf diesem Planeten vernichtet sehen wollen, und eine Voraussetzung dafür eine zeitgleiche Abrüstung beider Seiten ist.

Sie ist möglich, aber man muss von dem Wahnsinn ablassen, einen neuen Krieg vorzubereiten! Fangen wir bei uns, dem Land, in dem wir leben, an: Stopp des Umbaus des Fliegerhorsts Büchel, der derzeit für die Stationierung neuer, moderner Trägersysteme für US-Atomwaffen stattfindet! Und wir müssen die geplante „Kriegstüchtigkeit“ verhindern, denn sie ist eine Weltkriegs-Tüchtigkeit – und damit nichts als eine Bankrotterklärung, auf diesem Planeten das Leben erhalten zu können/zu wollen.

Gedenkzeremonie vor zwei Jahren
Hiroshima mahnt.

Unsere japanischen Freunde stellen in jedem Jahr, am 6. August in Rödelheim Tänze des Gedenkens der Opfer von Hiroshima vor. Sie deuten mit ihren Bewegungen die Menschen mit  ihren Berufen, ihren Aktivitäten an, bevor an jenem wolkenlosen Sommermorgen die von den US-Regierenden befohlene Ausklinkung der ersten Atombombe erfolgte…

Unser Gedenkmahngang am Donnerstag, 6. August 2026: Beginn um 19:00 Uhr am Bahnhofsvorplatz, Mahngang durch Rödelheim bis zur Nidda (Solms-Park, am Blauen Steg). Um ca. 20:00 Uhr wird mit einer O-Bon-Zeremonie und traditionellen Tänzen aus Japan, sowie dem Aussetzen der Lichter auf der Nidda an die Opfer der Atombombe erinnert.

Bettina Mandellaub
für die Friedensinitiative Rödelheim

Sonntag, 29. März 2026

Ostermarsch 2026


Der diesjährige Ostermarsch für den Frieden startet am Ostermontag, 6. April 2026, um 10.30 Uhr am Rödelheimer Bahnhof und führt über die Bockenheimer Warte (11.30 Uhr) zur zentralen Kundgebung auf dem Frankfurter Römer. 

Mittwoch, 11. Februar 2026

Friedenstüchtig durch Militarisierung?

 

Sichern Wehrpflicht und Mobilmachung den Frieden?

Diese und andere Fragen diskutieren wir mit MdB Desirée Becker (Verteidigungsausschuss), Britta Brandau (ver.di), Judith Busse (DFG-VK Hessen) und Mert Gevsek (18-Jähriger, der vom neuen Wehrdienstgesetz unmittelbar betroffen ist). 

Donnerstag, 12. Februar, 19.30 Uhr

Vereinsringhaus Rödelheim

Veranstalter: die farbechten/Die Linke und linksjugend solid

Samstag, 17. Januar 2026

Gedenktag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945

Wir treffen uns zum Gedenken an die Befreiung von Auschwitz am Dienstag, 27. Januar 2026, um 16:00 Uhr, am Standort der früheren Synagoge Rödelheim, Inselgässchen.

Es laden ein: Die Friedensinitiative Rödelheim, die Evangelische Cyriakusgemeinde, Initiative „Stolpersteine“ Rödelheim, Courage gegen Rassismus, die Farbechten/die Linke Stadtteilgruppe Rödelheim, SPD und VdK. 

Nähere Informationen: 

https://synagoge-roedelheim.de/

Sonntag, 17. August 2025

»8. Mai 1945: besiegt – besetzt – befreit«

Filmveranstaltung zum Antikriegstag am 1. September 2025

»8. Mai 1945: besiegt – besetzt – befreit«
Rödelheimerinnen und Rödelheimer erinnern sich an das Ende des 2. Weltkriegs

Am 1. September 1939 begann mit dem Überfall Nazi-Deutschlands auf Polen der 2. Weltkrieg. Er kostete weit über 60 Millionen Menschen das Leben. 

Wie die Menschen in Rödelheim das Ende dieses furchtbaren Krieges 1945 erlebten, das schildern neun Rödelheimer*innen in dem  30 Jahre alten Dokumentarfilm „8. Mai 1945 –besiegt-besetzt-befreit – Rödelheimerinnen und Rödelheimer erinnern sich an das Ende des 2. Weltkriegs.“

In Interviews erinnern sich: die langjährige Kirchenvorsteherin der Evangelischen Cyriakusgemeinde Else Ries und ihre Schwester Sophie Hartmann, der Rödelheimer Jazzmusiker Willy Kalberlah, Knut Thomsen, ehemaliger stellvertretender Leiter der Liebigschule, die Ehrenvorsitzende der Rödelheimer CDU Ulla Kelety, die Rödelheimerin Erika Gietz, der Musiker Jürgen Bexen und seine Frau Ingrid, sowie der ehemalige Widerstandskämpfer Albert N. Simmedinger jeweils aus unterschiedlichen Perspektiven daran, wie sie das Ende des zweiten Weltkriegs erlebt haben.

Der Film, der 1995 in Kooperation der Gruppe Stadtteilerkundung Rödelheim und Courage gegen Rassismus Rödelheim entstand, ist inzwischen selbst auch ein Dokument Rödelheimer Geschichte. Alle Interviewten sind inzwischen verstorben.

Montag, 1. September 2025, 19.30 Uhr
Evangelische Cyriakuskirche 
Auf der Insel 5, Frankfurt-Rödelheim

Eintritt frei

Veranstaltende: Initiative Stolperstein Rödelheim und Courage gegen Rassismus Rödelheim, Heiko Lüßmann

synagoge-roedelheim.de

Montag, 21. Juli 2025

Hiroshima-Gedenktag

 

Hiroshima-Gedenktag

6. August 2025, 19 Uhr
Treffpunkt Baruch-Baschwitz-Platz (Bahnhof Rödelheim, Ostseite)
Mahngang zum Blauen Steg an der Nidda

Friedensinitiative Rödelheim

Sonntag, 20. April 2025

Film zum 8. Mai

 

8. Mai 1945: besiegt – besetzt – befreit
Rödelheimerinnen und Rödelheimer erinnern sich an das Ende des 2. Weltkriegs

Am 8. Mai 2025 jährt sich zum 80. Mal das Ende des 2. Weltkriegs und der Nazi-Diktatur.
Courage gegen Rassismus Rödelheim, die Initiative Stadtteil gegen Rassismus Rödelheim und die Initiative Stolperstein Rödelheim zeigen aus diesem Anlass gemeinsam den 30 Jahre alten Dokumentarfilm „8. Mai 1945 – besiegt-besetzt-befreit – Rödelheimerinnen und Rödelheimer erinnern sich an das Ende des 2. Weltkriegs“.

In Interviews erinnern sich die langjährige Kirchenvorsteherin der Evangelischen
Cyriakusgemeinde Else Ries und ihre Schwester Sophie Hartmann, der Rödelheimer
Jazzmusiker Willy Kalberlah, Knut Thomsen, ehemaliger stellvertretender Leiter der
Liebigschule, die Ehrenvorsitzende der Rödelheimer CDU Ulla Kelety, die Rödelheimerin Erika Gietz, der Musiker Jürgen Bexen und seine Frau Ingrid, sowie der ehemalige
Widerstandskämpfer Albert N. Simmedinger jeweils aus unterschiedlichen Perspektiven
daran, wie sie das Ende des zweiten Weltkriegs erlebt haben.

Der Film ist inzwischen selbst auch ein Dokument Rödelheimer Geschichte. Alle Interviewten sind inzwischen verstorben.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 8. Mai 2025 um 19.30 Uhr im Gemeindesaal der Evangelischen Cyriakuskirche, Auf der Insel statt. Der Eintritt ist frei.

Samstag, 12. April 2025

Ostermarsch 2025

 Der diesjährige Ostermarsch startet in Rödelheim am Bahnhof am Ostermontag, 21. April 2025 um 10.30 Uhr und führt über Bockenheim zur Kundgebung am Römer



Sonntag, 10. November 2024

Worte statt Waffen – Der Weg zum Frieden?

Worte statt Waffen – Der Weg zum Frieden? 

Eine Veranstaltung mit Jan van Aken (Bundesvorsitzender Die Linke)

Welchen Anteil können wir an einer friedlicheren Welt haben? Welche Position nimmt die gesellschaftliche Linke ein? Wie kann die Friedensbewegung an Stärke gewinnen? Darüber und über viele andere Frage wollen wir mit Jan van Aken, einem profilierten linken Friedenspolitiker und ehemaligen UN-Mitarbeiter, diskutieren. Jan van Aken spricht über Waffenexporte und Rüstungskontrolle, internationale Abrüstung und Friedensdiplomatie, Kriegsdienstverweigerung und Wehrpflichtdebatten und die Lehren aus der Entspannungspolitik.

Donnerstag 14.11.2024,19:30 Uhr im Vereinsringhaus Rödelheim, Friedel-Schomann-Weg 7 

Veranstalter: die farbechten/Die Linke Rödelheim und SDS Frankfurt

Freitag, 7. April 2023

Ostermarsch 2023

 

"Kriege beenden – Den Frieden gewinnen" ist das Motto des diesjährigen traditionellen Ostermarsches in Frankfurt. 

Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands in der Ukraine zeigt wie unter einem Brennglas, dass die auf das Recht des Stärkeren setzende Politik der Regierenden nicht in der Lage ist, die drängenden Probleme der Menschheit zu lösen. Die Fortsetzung dieser Politik eskaliert die Situation weiter mit der Gefahr eines dritten Weltkrieges und des Einsatzes von Atom­waffen. Daher sind verstärkte Forderungen für Verhandlungslösungen und für eine multilaterale Weltfriedensordnung dringend erforderlich. Wir brauchen eine grundsätz­liche Wende hin zu einer strikt zivilen und international solidarischen Politik!

Wenn es je einen Zeitpunkt gab, an dem der Ostermarsch wichtig war, dann ist dieser Zeitpunkt jetzt! Wenn es je einen Anlass gab, an dem der Frieden Priorität vor allen anderen Problemen in der Welt hat, dann jetzt!

Der Frankfurter Ostermarsch beginnt am Ostermontag, 10. April 2023 um 10.30 Uhr in Rödelheim, am Bahnhof und führt über Bockenheimer Depot zur Abschlusskundgebung auf dem Frankfurter Römerberg. 

Freitag, 5. August 2022

Hiroshima-Gedenktag am 6. August

Wie in jedem Jahr lädt die Friedensinitiative Rödelheim am 6. August zum Gedenken an den Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima ein. Treffpunkt ist 19 Uhr am Rödelheimer Bahnhof. 



„Hiroshima mahnt NICHT!! Jedenfalls nicht die Bundestagsabgeordneten, die am 3. Juni 2022 das sogenannte “Sondervermögen” von 100 Milliarden Euro absegneten. Denn die Waffen, die damit finanziert, exportiert und eingesetzt werden sollen, bringen die Welt endgültig an den Abgrund eines atomaren Schlagabtauschs zwischen NATO und Russland – ein tausendfaches Hiroshima! Die 100 Milliarden werden aus Steuergeldern stammen, also von denjenigen, die das größte Interesse daran haben, dass Kriege vermieden werden.“

Ein Atomkrieg kann nicht "gewonnen" werden. Ein Atomkrieg darf niemals geführt werden!

Freitag, 15. April 2022

Ostermarsch

 


Die Friedensinitiative Rödelheim ruft auch in diesem Jahr wieder zur Teilnahme am Ostermarsch auf. 

In Rödelheim startet die Veranstaltung am Ostermontag, 18. April um 10.30 Uhr am Rödelheimer Bahnhof und führt über Bockenheim zur Abschlusskundgebung am Römer. 

Freitag, 8. April 2022

Rödelheimer Friedens-Demo

Friedensdemonstration in Rödelheim mit menschlichem Peace-Zeichen für die Ukraine 

Anlässlich des weiterhin anhaltenden Kriegs in der Ukraine initiieren die Stadtteilgruppe 7 von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, die SPD Rödelheim, die Stadtteilgruppe 7 von die farbechten/DIE LINKEN, die Friedensinitiative Rödelheim und Courage gegen Rassismus eine Friedensdemonstration in Rödelheim.

Diese findet am Samstag, den 9. April 2022 um 16.00 Uhr statt. Startpunkt ist der Rödelheimer Bahnhof (Ostseite). Die Friedensdemonstration geht durch Rödelheim und endet im Solmspark mit einem menschlichen Peace-Zeichen und Grußworten. Alle  Friedensengagierten in Rödelheim und Umgebung sind herzlich dazu eingeladen ein starkes Signal für eine Welt ohne Waffen und ein baldiges Ende des verbrecherischen Angriffskriegs Putins zu setzen. 

Donnerstag, 26. August 2021

Eine 20 Jahre alte Erklärung, die nichts an Aktualität verloren hat

Von Helga Dieter (Courage gegen Rassismus)

Beim Kramen im Gedächtnis und auf der Festplatte fanden wir die folgende 20 Jahre alte „Erklärung Rödelheimer Organisationen“. Die Bedeutung und Aktualität des Dokuments sprechen für sich und müssen nicht lange erläutert werden. 

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VOR 20 JAHREN:

Erklärung Rödelheimer Organisationen zu den Terroranschlägen in den USA und der drohenden militärischen Vergeltung

Frankfurt-Rödelheim, den 24.9.2001 

Das Entsetzen über die menschenverachtenden Terroranschläge in den USA, die mitfühlende Trauer mit den Hinterbliebenen der Opfer, und die Angst vor einer kriegerischen Zukunft hat uns zunächst sprachlos gemacht. Die schlimmsten Folgen dieser abscheulichen Tat haben die Betroffenen in Amerika zu tragen, aber auch unser Leben wird sich durch diesen Akt des blanken Terrors ändern – auch in Rödelheim. Deshalb wollen wir unseren Ängsten und Bedenken Ausdruck geben.

Spontane Rachegefühle sind bei diesem maßlosen Verbrechen menschlich nachvollziehbar. Sie dürfen aber die politischen Reaktionen nicht bestimmen, das entspräche sonst den primitiven Regeln der Blutrache und stünde im Widerspruch zu den religiösen Geboten und jeder zivilisierten Rechtsstaatlichkeit. Demnach sind die Täter ausfindig zu machen und vor ein internationales Gericht zu stellen.

Niemand weiß bis heute, wen genau ein Vergeltungsschlag der Amerikaner oder der Nato treffen soll, doch schon jetzt gibt es zigtausendfaches Flüchtlingselend in Afghanistan; in Pakistan droht ein Bürgerkrieg; bei uns werden bereits viele Muslime, nicht nur von der Boulevardpresse, der geheimen Sympathien für die Verbrechen verdächtigt, kriminalisiert und einige bereits an Leib und Leben bedroht.

Rache, Vergeltung und Krieg werden weitere unschuldige Menschenleben kosten; die Folgen einer Eskalation der Gewaltspirale sind nicht absehbar, auch nicht für die verantwortlichen Politiker. Militärschläge nutzen weder den Opfern noch verhindern sie terroristische Anschläge in der Zukunft. Im Gegenteil ist zu befürchten, daß dadurch neue Fanatiker produziert werden.

Gegen Terroristen, die andere skrupellos mit in den Tod reißen, gibt es keinen völligen Schutz. Ihrer Entstehung und Entwicklung muß durch eine gerechtere Weltwirtschaftsordnung der Nährboden entzogen werden.

Die beabsichtigten gesetzlichen Verschärfungen gegen Einwanderer und die Einschränkung unserer Bürgerrechte werden nun mit den Terroranschlägen in Amerika legitimiert, obwohl es kaum plausible Zusammenhänge gibt, denn bereits jetzt existieren besondere Gesetze zur Bekämpfung des Terrorismus.

Wir rufen alle Menschen in Rödelheim dazu auf, in ihrem Bekanntenkreis darauf hinzuwirken, daß Trauer und Wut nicht in den Ruf nach militärischer Vergeltung, unter Inkaufnahme neuer unschuldiger Opfer, umschlagen.

Unterzeichner bis zum 24.9.2001:
Arbeiterwohlfahrt Rödelheim
Bündnis 90 / Die Grünen Stadtteilgruppe und Fraktion im Ortsbeirat 7
Courage gegen Rassismus e.V.
die farbechten im Ortsbeirat 7
Friedensinitiative Rödelheim
Gruppe Stadtteilerkundung
Jugendhaus Rödelheim (Team)
Jugend- und Kulturinitiative Rödelheim e.V.
katholische Kirchengemeinde St.Antonius (Pfarrer Dr. Robert Nandkisore)
Pfarrerinnen Bettina Daum und Elke Klee (evangelische Cyriakusgemeinde)
RaUM – Jugendeinrichtung der ev.Cyriakusgemeinde
Raumstation Rödelheim
SPD Rödelheim

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Was können wir heute tun? Das einfachste ist, Parteien bzw. Abgeordnete zu wählen, die gegen das Geschäft mit dem Tod eintreten, man kann sich bei Aktionen gegen Waffenproduktion und Waffenexporte engagieren und vielleicht neue Ideen sowie Energie in die  ‚Friedensinitiative Rödelheim‘ einbringen (mittwochs 20.00 im Cyriakus-Gemeindehaus, Alexanderstr. 37 HH).

Wie können wir helfen?  Ich persönlich empfehle Spenden an ‚medico international‘
medico international, IBAN: DE21 5005 0201 0000 0018 00, BIC: HELADEF1822 
Oder für Frauen und Mädchen in Afghanistan Spendenkonto medica mondiale:
Sparkasse Köln-Bonn, IBAN: DE92 3705 0198 0045 0001 63 , BIC: COLSDE33

– Helga Dieter, Rödelheim

Sonntag, 10. November 2019

Friedensklima in Rödelheim

Plakat zur FriedensDekade
Quelle: Ökumenische Friedensdekade

10 Menschen - 10 Tage - 10 Minuten - 10 Gebete

Die Ökumenische Friedensdekade rückt seit fast 40 Jahren jeweils für zehn Tage im November die Bemühungen um den Frieden in den Blick. In diesem Jahr steht sie unter dem Motto „friedensklima“. Dabei geht es zum einen um die Folgen des Klimawandels für den Frieden in unserer Welt. Zum anderen rückt die „Verrohung der Gesellschaft“ in den Blick: Kann man in Zeiten von Hate-Speech und Egoismus noch von einem sozialen „friedensklima“ sprechen?

Ich, Till Schümmer, Pfarrer der Ev. Cyriakusgemeinde, suche für die Zeit vom 10.-20. November zehn Menschen aus Rödelheim, die sich jeden Tag zehn Minuten Zeit nehmen, um über das „friedensklima“ in Rödelheim nachzudenken. Jeden Tag gibt es dafür einen kleinen Impuls per e-Mail und einen Vorschlag, wie die Gedanken in einem Gebet aufgegriffen werden können. Jede und jeder entscheidet selbst, wann die zehn Minuten am besten passen. Am Abend besteht die Möglichkeit, Friedensgedanken auszutauschen – entweder per e-Mail oder bei spontanen Treffen.

Um mitzumachen, muss man nicht fromm oder besonders gläubig sein. Sicher, manche werden sich fragen, was die zehn Minuten am Tag bringen sollen. Ähnlich fragte es mich ein zufälliger Mitreisender, als er auf einer langen Zugfahrt mitbekam, wie ich mich mit einer Kollegin über das Thema Gebet unterhielt. Je mehr wir miteinander ins Gespräch kamen, desto deutlicher wurde: Im Beten für den Frieden ändert sich die eigene Haltung. Wo dies in gemeinsamer Hoffnung auf eine friedliche Welt geschieht ändert das auch das Miteinander. Das Friedensgebet rechnet mit einem friedliebenden Gott und hofft auf ein Miteinander auch mit diesem Gott und auf seinen Frieden. 

Ich bin gespannt auf die gemeinsame Zeit und freue mich, wenn Sie mit dabei sind. Weitere Informationen und Anmeldungen unter: https://cyriakusgemeinde.de/frieden