Gedenktag des Atombombenabwurfs 1945 auf Hiroshima und Nagasaki am
Donnerstag, 6. August 2026, in Rödelheim
Eine Stadt, die in einem einzigen Moment durch unglaubliche Zerstörungsgewalt in Schutt und Asche gelegt wurde. Hunderttausende Menschen die sofort getötet wurden.
Sterbende, die etwas weiter vom Epizentrum entfernt gewesen waren, die aber furchtbare Brandwunden erlitten hatten – mit erloschenen Augen blicken sie in die Kameras.
Jahrelang an der Strahlenkrankheit Leidende. Und die Überlebenden, die uns heute ihre Geschichte erzählen, wenn wir sie hören wollen.
Und wir wollen sie hören! Weil wir die Atomwaffen auf diesem Planeten vernichtet sehen wollen, und eine Voraussetzung dafür eine zeitgleiche Abrüstung beider Seiten ist.
Sie ist möglich, aber man muss von dem Wahnsinn ablassen, einen neuen Krieg vorzubereiten! Fangen wir bei uns, dem Land, in dem wir leben, an: Stopp des Umbaus des Fliegerhorsts Büchel, der derzeit für die Stationierung neuer, moderner Trägersysteme für US-Atomwaffen stattfindet! Und wir müssen die geplante „Kriegstüchtigkeit“ verhindern, denn sie ist eine Weltkriegs-Tüchtigkeit – und damit nichts als eine Bankrotterklärung, auf diesem Planeten das Leben erhalten zu können/zu wollen.
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| Gedenkzeremonie vor zwei Jahren |
Unsere japanischen Freunde stellen in jedem Jahr, am 6. August in Rödelheim Tänze des Gedenkens der Opfer von Hiroshima vor. Sie deuten mit ihren Bewegungen die Menschen mit ihren Berufen, ihren Aktivitäten an, bevor an jenem wolkenlosen Sommermorgen die von den US-Regierenden befohlene Ausklinkung der ersten Atombombe erfolgte…
Unser Gedenkmahngang am Donnerstag, 6. August 2026: Beginn um 19:00 Uhr am Bahnhofsvorplatz, Mahngang durch Rödelheim bis zur Nidda (Solms-Park, am Blauen Steg). Um ca. 20:00 Uhr wird mit einer O-Bon-Zeremonie und traditionellen Tänzen aus Japan, sowie dem Aussetzen der Lichter auf der Nidda an die Opfer der Atombombe erinnert.
Bettina Mandellaub
für die Friedensinitiative Rödelheim

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