Donnerstag, 14. November 2013

Nikolausmarkt am 30. November - Straßen gesperrt

Rödelheim. Am Samstag, den 30. November, findet der traditionelle Rödelheimer Nikolausmarkt statt. An diesem Tag sind die Straßen „Alt Rödelheim“ und „Burgfriedenstraße“ (von Alt Rödelheim bis Reichsburgstraße) von 8 bis 24 Uhr komplett für den Verkehr gesperrt. In dieser Zeit ist keine Zu- bzw. Abfahrt möglich. Das Abstellen von Fahrzeugen auf der Straße und im Seitenstreifen ist nicht möglich. Der Vereinsring bittet Verkehrsteilnehmer, die Parkplätze ab 8 Uhr freizuhalten. Alle nach 9.00 Uhr abgestellten Fahrzeuge werden mit behördlicher Genehmigung kostenpflichtig abgeschleppt. Der Vereinsring auch wegen der zu erwartenden Lärmbelästigung um Verständnis.

Kein Gag! Endlich furzen ohne Reue: Englische Unterhose filtert den Geruch raus

Quelle: Shreddies
Rödelheim. Manchmal muss  man auch mal über den Tellerrand schauen. Also, mit Rödelheim hat das, was unser Produkt des Monats und ein Geschenktipp für Weihnachten ist, zunächst mal nichts zu tun. Wobei: ich könnte mir vorstellen, dass es einige Leute auch hier gibt, die sich dies für sich selbst oder noch vielmehr ihren Partner ersehnen. Unterhosen, die den Furzgeruch absorbieren, hat das Unternehmen Shreddies aus dem britischen Städtchen Loughborough jetzt schlagartig bekannt gemacht. Will heißen: Lassen Sie es künftig von Herzen krachen - der Geruch - das unerwünschte Nebenprodukt eines kernigen Furzes - bleibt künftig in der Buxe hängen. Das Prinzip funktioniert so: die Hosen (gibt es für Männer und Frauen ab 35 bzw 45 Pfund, in den Farben weiß und schwarz) bestehen aus mehreren Schichten. Irgendwo in der Mitte ist eine Schicht aus Aktivkohle
Quelle: Shreddies
verarbeitet, in der die Knaller hängenbleiben (siehe Schema). Damit ist der stinkende Pups dem Untergang geweiht. Gut, einer Menge Comedians gehen künftig 50 Prozent ihrer Gags durch die Lappen - ganze Filme hatten den Furz als Leitmotiv (Louis de Funes, Louis und seine außerirdischen Kohlköpfe)

oder bauten zumindest ganze Gagkaskaden auf Kosten der Flatulenz (so der medizinische Begriff) auf. Man denke nur an die legendäre Szene in Dumm und Dümmer mit der kaputten Klospülung - ein echter Schenkelbrecher - aber auch ein Witz auf Kosten einer Minderheit. Wobei unter Flatulenz leidende in aller Regel nicht besonders auffallen. Wenn überhaupt nur in überfüllten S-Bahnen (wobei man den Verdacht prima von sich wenden kann, indem man einen Mitreisenden vorwurfsvoll anschaut. Es sei denn, man ist auf den Weg ins Stadion, da gehört das durchaus zum guten Ton). Apropos Ton: Den Geruch kann man also nun vom Furz trennen. Das Geräusch bleibt jedoch. Einen Furzschalldämpfer haben wir auch noch nicht im Netz gefunden. Sollte sich nun jemand dazu entschließen, die Buxen zu testen - wir wären an einem Erfahrungebericht interessiert. Gerne auch anonymisiert.

Mehr Infos:
Shreddies, Cotes Mill, Nottingham Road, Loughborough, LE12 5TL;01509 610 610,enquiries@myshreddies.com, www.shreddies.com.

Montag, 11. November 2013

Alt-Rödelheim: Aus der Wüstenrose wurde das Bouquet Garni

Rödelheim. Der Begriff Bouquet-Garni stammt aus der feinen Küche. Es handelt sich dabei um ein Kräutersträußchen, das zum Kochen mit den Topf gegeben wird, um für ordentlich Aroma und Rafinesse zu sorgen. Bouquet-Garni lautet jetzt aber auch der Name eines kleinen Lädchens in Alt-Rödelheim, das am 4. November nach längerem Umbau wiedereröffnete.
Wieder, weil die Inhaberin gleich blieb, die dort zuvor mit dem Blumenladen "Wüstenrose" einem ordinären Blumenstrauß etwas sehr originelles Verlieh. Aber der Aufwand war zu hoch. Aber keine Angst: Blumensträuße wird es künftig auch wieder geben, allerdings weniger spontan auf Kundenwunsch gebundene, sondern bereits fertig arrangierte. Das spart den immer gehetzten Kunden Zeit und die lange Parkplatzsuche - denn das ist in Alt-Rödelheim seit eh und je eine Katastrophe. Außerdem konnten sich die Kunden stets auf die Ratschläge und Fantasie von Inhaberin Birgit Varasteh verlassen. Das wird sicher auch künftig so sein. Auch Adventskränze und andere saisonale Blumen und Pflanzen wird es auch weiterhin bei Bouquet-Garni geben - als Strauß oder im Topf. Und natürlich nett verpackt.
Doch Bouquet-Garni kann noch mehr - und da zeigt sich der gewählte Name als passend. Denn das neue Angebot bietet auch Aroma und Rafinesse. Drei Tische stehen im frisch renovierten und warm dekorierten Verkaufsraum. Kaffee- und Teespezialitäten gibt es dort, dazu ausgewählte kleine Speisen. Das kann dann einmal ein selbstgebackener Kuchen sein, eine Suppe oder ein Frühstück (inklusive Getränk für rund 8 Euro). Jedoch nicht regelmäßig, eher nach Lust und Laune - es lohnt sich also, einfach mal spontan hineinzuschauen. "Es ist davon auszugehen, dass die Kunden genauso gerne etwas liebevoll Zubereitetes essen wie ich", schreibt Varasteh in ihrem Werbeflyer. "Daher dürfte mein Motto für das, was die Küche verlässt, stimmen: Ich akzeptiere für meine Gäste nur, was ich auch als gelungen Empfinde."Aber: die große Gastronomin will Birgit Varasteh nicht geben; lieber hin und wieder etwas Nettes und Überraschendes kredenzen.
Anregungen liefert Bouquet-Garni aber auch für Zuhause. Einrichtungsgegenstände aus Stoff, Holz, Metall  - überwiegend Handverarbeitetes - erweitern das Angebot. Und hin und wieder soll auch Antikes dabei sein. Aber auch Weine, Öle, Essige, Liköre oder Gewürzzsalze gibt es - als Ideen für keine Geschenke, oder um sich selbst etwas gutes zu tun.
"Ganz besonders freue ich mich schon auf unsere kleinen Events im Ladengeschäft", sagt Birgit Varasteh. Termine und Ankündigungen werden im Schaufenster ausgehängt.

Fazit: Alt-Rödelheim blüht weiter auf und ist um eine Attraktion reicher. Nach Ortells dieses und jenes und dem veganen Restaurant Savory lockt nun eine dritter Laden Menschen mit besonderem Geschmack und einem Faible für Gutes und Schönes. Und das ist prima!

Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag 9-14 Uhr und 16-18.30 Uhr.
Mittwochs- und Samstagsnachmittags ist geschlossen.
Öffnungen außerhalb dieser Regelzeiten werden gesondert angekündigt.

Alt-Rödelheim 25
60489 Frankfurt
Telefon: 069-78 72 50
Mail: birgit.varasteh@web.de
www.bouquet-garni-web.de

Sonntag, 10. November 2013

Radelnd in Rödelheim, Teil 2: Vom Hauptbahnhof in den Westen

Rund um den Hauptbahnhof ist Frankfurt eigentlich das, was sie sonst nirgendwo so richtig ist: Großstadt. Großstadt bedeutet: jede Menge Verkehr - zu Schiene und auf der mehrspurigen Straße, meist sehr PS-stark. Radfahrer sind da sicher das schwächste Glied, das bekommt man auch zu spüren. Nicht zuletzt deshalb hab ich mich dazu entschieden, nur mit Fahrradhelm in die Innenstadt zu radeln. Es ist schlicht gesünder, der Helb ist eine Art Lebensversicherung.
Dennoch muss ich sagen: zu den Vergessenenen gehören die Radler dennoch nicht. Sieht man von der Monsterkreuzung Mainzer Landstraße/Friedrich-Ebert-Anlage bzw. Düsseldorfer Straße ab, kommt man doch recht gut hinaus in Richtung Westen. Die Tücken stecken meist im Detail: fünf Zentimeter hohe Verwerfungen zwischen Straßenbelag und Tramschienen - wer die übersieht hat das Gefühl, als würde es die Speichen sprengen. Aber ist man erst einmal auf der richtigen Seite (also die, die mit der Fahrtrichtung der Autos korrespondiert - das weiß offensichtlich auch noch nicht jeder Radler), ist man eigentlich sicher. Ampeln regeln das Gröbste, wobei ich nicht daran denken mag, wenn die einmal jemand übersieht, aber das ist doch wohl sehr theoretisch, oder?
Wobei: Mitdenken für andere, zumeist deutlich stärker Motorisierte Verkehrsteilnehmer ist Pflicht, will man als Radfahrer heil ans Ziel kommen. Nirgendwo zeigt sich das deutlicher als auf Höhe Festhalle, Marriott-Hotel - hat man erst einmal das Hotel Hessischer Hof mit seinem regen, radwegkreuzenden Taxiverkehr heil überstanden.
 Dort kommen zwei knifflige Situationen gleich hintereinander. Zunächst die Ampel gleich vor dem Hotel. Der Radweg endet, man kreuzt die Straße - nicht selten zugestellt mit Fahrzeugen die dachten, trotz Stau noch weiter auf die Kreuzung herauffahren zu müssen. Haben sie längst rot und die anderen grün, versuchen sie panikartig die Kreuzung zu verlassen; auf Radfahrer wird dabei dann nicht mehr zwingend geachtet. Man muss dann schon klingeln und brüllen; Zu Blickkontakt kommt es selten. Viele Autofahrer richten ihren Blick stur durch die getönten Scheiben des SUV nach vorne auf die Straße. Eingeständnisse von Fehlern erfordern schon im normalen Leben eine gewisse Größe. Im Verkehr ist es ein Zeichen von Schwäche. Und wer mag sich das mit 190 PS unter dem Arsch schon eingestehen, zumal gegenüber einem Drahtesel? Mir reicht es auch schon, wenn die Autos dann einfach stehenbleiben.
Keine 20 Meter weiter die nächste Situation zum Luftanhalten. Der Radweg kreuzt wieder eine Straße, diesmal die Rechtsabbiegerspur in Richtung Bockenheim. Auch hier ist es oftmals gesünder als Radler das Tempo deutlich zu verringern, ehe man die Straße kreuzt. Im Winter bei Dunkelheit hab ich es bislang noch nicht ausprobiert, könnte aber an Harakiri grenzen - trotz Lichts, Warnweste, Helms etc.
Wieder 15 Meter weiter - der Radweg führt wieder auf einen Extraweg - diesmal an einer Fußgängerampdel vorbei. Gefährlich dort: der Radweg führt vor den wartenden - meist ortsunkundigen Passanten vorüber - die gedanklich lediglich auf das Kreuzen der Straße fixiert sind, nicht jedoch auf zweirädrige Verkehrsteilnehmer. Oft sind es Touristen aus Fernost oder Nordamerika.
Danach beruhigt sich die Lage. Hier und da parken dann noch Baustellenfahrzeuge neben der Radspur - sicher ein vorübergehendes Phänomen. Allerdings trotzdem nicht ganz ungefährlich, wenn plötzlich die Radspur durch eine auffliegende Fahrertüre versperrt wird.Danach ist alles easy: vorbei am Straßenstrich mit den bedeuernswerten Kreaturen, die sich dort für einen Appel und ein Ei verdingen und im Gestrüpp auf der anderen Seite der Straße unappetitliche Berge gebrauchter Papier- und Feuchttücher zurücklassen - garatiert ein Dorado für so manchen Genforscher, aber das Thema will ich hier nicht vertiefen.
Wird am neuen Radisson-Hotel nicht gerade einmal wieder eine Bombe entschärft, hat man es schon fast geschafft, nach Rödelheim zu kommen. Jedoch stellt sich die Frage: Fahre ich die Brücke auf der richtigen Seite hinüber oder wechsele ich am Opelkreisel? Bleibt man rechts, hat man nach der Abfahrt das Problem, wie man auf die andere Straßenseite kommt. Eine Fußgängerampel in der Mitte der Abfahrt bremst ganz schön aus. Weiter unten muss man schon recht waghalsig kreuzen, will man etwa in die Biegwaldsiedlung einbiegen (und legal ist das auch nicht). Da fahre ich doch lieber von Anfang an auf die gegenüberliegende Seite und radle gegen den Strich. Vertretbar, wie ich finde, denn es gibt sowohl einen breiten Radweg, als auch einen breiten Fußbweg, den ich noch nie jemanden habe nutzen sehen. Allerdings erzählte mir eine Freundin mal von einer Begegnung mit den Cops, die ihr eine Verwarnung aussprachen und sie dazu zwangen, doch die andere Seite zu nutzen. Mir blieb das zum Glück bisher erspart.
Und wer im Biegwald die Buckelpiste auf der rechten Seite aufspart und konsequent links fährt (meist ist ja rechts eh alles mit Gassigängern zugeparkt) kann sich vielleicht auch noch danach über eine brauchbare Bereitung freuen.
Unterm Strich: 20 Minuten dauert der Ritt - schneller ist die S-Bahn auch nicht, vorausgesetzt sie fährt pünktlich.

Samstag, 9. November 2013

Radelnd in Rödelheim, Teil 1: Bewegung ist gesund - die Anfänge


Muss denn immer erst etwas passieren, bevor sich etwas ändert? Vermutlich ja. Bei mir ist meine Hausärztin schuld. Ich war zur Untersuchung, musste den Oberkörper entblößen, was mir peinlich war. Denn auch bei mir sind die besten Jahre vermutlich rum (so sie denn je da waren). Ein Mann wie ein Baum - jedes Jahr ein Ring mehr. Das hatte auch meine Ärztin bemerkt. Und sprach mich darauf an.
Ich lavierte, erzählte von mangelnder Zeit, jetzt, wo die Kinder so klein sind und überhaupt ich würde ja gerne, aber zum Laufen (was ich früher durchaus 2x die Woche eine Stunde tat) war einfach kein Platz mehr in meinem Leben.
Ob ich denn nicht zweimal die Woche mit dem Rad zu Arbeit fahren könne? Wie denn, ich arbeitete zu der Zeit noch in Mainz, inzwischen in Wiesbaden. Beides über 35 km entfernt.
Ein Fahrrad hatte ich freilich. Ein neuwertiges sogar. Vor 5 Jahren etwa gekauft; tolles Teil, acht Gänge, fährt sich super, schnell wie der Blitz. Nur gefahren war ich bis dahin insgesamt geschätzte 30 Kilometer. Es war praktisch noch nicht einmal richtig eingefahren.
Doch die Mahnung hallte nach. Gründe dagegen gab es genug. durchgeölt zur Arbeit kommen und den ganzen Tag stinken? Die Kollegen im Großraumbüro werden ihre Freude haben. Früher aufstehen? Das Rad womöglich am Hauptbahnhof stehen lassen? Dann kann ich es ja auch gleich verschenken, bei den Gestalten, die sich dort herumdrucksen und im Minutentakt Räder knacken. Dachte ich. Und wie überhaupt zum Hauptbahnhof kommen? Etwa an der Messe längs mit 5000 Autos pro Stunde?
Irgendwann war es doch soweit. Ein Termin im Polizeipräsidium war der Auslöser. Mit Öffentlichen von Rödelheim zur mühsam zu erreichen; und wie komme ich danach zum Bahnhof? Die Frau brauchte das Auto. Kacke! Also doch mal Radfahren? Ich plante zeitlich großzügig. Schließlich wollte ich nicht klebrig, schmierig und außer Atem dort aufschlagen. Ob eine Stunde reicht? Besser anderthalb. Nach etwas mehr als einer halben Stunde konnte ich eine ausgiebige Pause im Park einlegen und den Joggern beim Rundendrehen zuschauen. Ich bemerkte Blumen und Blüten, sah, wie die Vegetation langsam aber machtvoll aus dem Winterschlaf erwachte. Ich parkte direkt vor dem Präsidium. Parkplatzsuche? Doch nicht mit dem Rad! Es begann mir zu gefallen.
Termin zuende. Warten auf den Bus? Wieso? Rauf auf's Rad, ab in die Stadt. Selbst bei Beachtung aller Regeln und roten Ampeln dauerte das nur eine Viertelstunde und ich stand am Hauptbahnhof.
Die für mich günstigste Verbindung fährt von Glais 24. Die Rheingau-Linie über Höchst und Mainz-Kastel. Statt also den weiten Weg dorthin zu laufen (der Zug fährt wirklich maximal weit außen ab) rollte ich am Bahnhof vorbei. Gleich neben dem Gleis, zehn Meter Luftlinie vom wartenden Zug ein Radparkplatz. Sauber. Abschließen. Fertig. Ich wette diesen Stellplatz haben die Radknacker nicht auf den Schirm. Außerdem ist 30 Meter weiter die Polizeiwache - wagt es nicht, ihr Schurken.
Ab Abend fahd ich das rad so wieder, wie ich es abgestellt hatte; nich nicht einmal randaliert! Das geht doch gut los.

Nächster Teil: Wie man gesund mit dem Rad vom Hauptbahnhof nach Rödelheim findet, ohne im Kühlergrill zu enden!

Dienstag, 29. Oktober 2013

Fahndung: Mann soll sechs Mal versucht haben zu vergewaltigen


Die Frankfurter Polizei fahndet nach einem Täter, der nach jetzigem Erkenntnisstand sechs versuchte Vergewaltigungen im Frankfurter Stadtgebiet begangen haben könnte.
Nach den Schilderungen der Opfer wurde das nebenstehende Phantombild des Mannes gefertigt. Er wird beschrieben als 30-35 Jahre alt, 175-180 cm groß und von süd- oder südosteuropäischem Erscheinungsbild. Kurze, dunkle Haare, kräftige Gestalt. Wurde auch als "stämmig" und "wohlgenährt" beschrieben. Dunkle Augen, dunkle, kräftige Augenbrauen, kein Bart, keine Brille. Trug ein Sweatshirt und eine dunkle Outdoorhose mit Seitentaschen.
Begonnen haben dürfte die Serie am Samstag, den 19. Oktober 2013, gegen 06.25 Uhr, am Niederräder Ufer, mit dem Angriff auf eine 28-jährige Frau, die dort joggte. Der Täter schlug die Frau nieder und versuchte sie zu entkleiden. Auf Grund der heftigen Gegenwehr ließ er jedoch von ihr ab und flüchtete.
Am Freitag, den 25. Oktober 2013, versuchte sich der Unbekannte in gleich drei Fällen. Gegen 05.40 Uhr näherte er sich einer 22-jährigen Frau, die an der Haltestelle Lokalbahnhof auf die Straßenbahn wartete. Er sprach die Frau mit den Worten "me gustas" (spanisch = "ich mag dich") an und berührte sie unsittlich. Die flüchtende Geschädigte riss er zu Boden und ließ erst von der sich wehrenden Frau ab, als sich die Straßenbahn näherte.
Gegen 05.50 Uhr war eine 43-jährige Frankfurterin zu Fuß auf dem Weg zu ihrer Arbeitsstätte durch die Heisterstraße. Hier wurde sie von dem Täter mit einem Fahrrad angefahren, so dass sie zu Boden fiel. Nun begann er an ihrer Hose zu zerren. Die Schreie und die Gegenwehr der Geschädigten veranlassten ihn jedoch zur Flucht mit seinem Fahrrad in Richtung der Darmstädter Landstraße.
Gegen 05.55 Uhr bestieg eine 22-jährige Frankfurterin ihren am Deutschherrenufer abgestellten Pkw. In diesem Moment öffnete der Täter die Beifahrertür und drängte sich in den Wagen. Er berührte die Frau nun unsittlich und schlug ihr mehrfach mit den Fäusten gegen den Kopf, als diese anfing, sich zu wehren. Letztlich ließ er von der Geschädigten ab und flüchtete in Richtung Ikonenmuseum.
Nur einen Tag später, am Samstag, den 26. Oktober 2013, gegen 07.55 Uhr, ging der Täter eine 29-jährige Frankfurterin an, die am Mainufer joggte. Auf der Sachsenhäuser Seite ging die 29-Jährige die Treppen zur Flößerbrücke hinauf. Auf dem Zwischenplateau näherte sich ihr der Täter von hinten und umklammerte sie. Wiederholt berührt er die Geschädigte unsittlich, die wiederum versuchte, sich aus dem Haltegriff zu befreien. Als ihr dies gelungen war, ließ der Unbekannte von ihr ab und flüchtete. Die Geschädigte wiederum rannte über die Brücke in Richtung Oskar-von-Miller Straße. Hier wurde sie von einem Autofahrer aufgenommen, der die Polizei verständigte.
Am Sonntag, den 27. Oktober 2013, gegen 23.30 Uhr, wurde eine 33-jährige Frau an der Ecke Uhlandstraße/Ostendstraße beim Öffnen ihres Pkw durch einen Schlag auf den Hinterkopf verletzt. Der Täter drückte die benommene Frau auf den Rücksitz ihres Autos und versuchte, sie zu entkleiden. Schließlich floh er aus dem Wagen in unbekannte Richtung.
Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass die vorgenannten Straftaten von einem Täter ausgeführt wurden. Es steht zu befürchten, dass dieser auch weiterhin versuchen wird, Frauen anzugreifen.
Die Polizei bittet Zeugen, die zu den genannten Zeiten an den verschiedenen Tatorten verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich mit ihr in Verbindung zu setzen. Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem hier gezeigten Phantombild machen können, werden ebenso um Kontaktaufnahme gebeten. Hinweise nehmen rund um die Uhr der Kriminaldauerdienst der Frankfurter Polizei sowie die Arbeitsgruppe des K13 unter den Telefonnummern 069-755 53111 bzw. 069-755 51399 entgegen. Sie können sich jedoch auch mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung setzen.
Auf den Internetseiten der www.polizei-beratung.de erhalten sie unter http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/sexualdelikte.html wertvolle Verhaltenshinweise und andere Informationen zum Thema Sexualdelikte.

Razzia bei Ortsvorsteher Christian Wernet

Rödelheim. Damit dürfte in Rödelheim niemand gerechnet haben: Gegen den Ortsvorsteher des Ortsbeirats 7 und Geschäftsführer der Frankfurter CDU Christian Wernet wird wegen des Verdachts ermittelt, Kinder-Pornografie zu besitzen. Die Staatsanwaltschaft habe nach Hinweisen aus seiner Partei und der Polizei am Montag die CDU-Geschäftsstelle und die Wohnung des Verdächtigen durchsucht, sagte Oberstaatsanwältin Doris Möller-Scheu am Dienstag. Wie die Frankfurter Neue Presse (FNP) am Dienstagabend berichtet, ist Wernet inzwischen von seinem Amt als Ortsvorsteher zurückgetreten.

Dabei seien Datenträger sichergestellt worden, deren Auswertung allerdings einige Wochen dauern werde. Zunächst hatte die Bild-Zeitung darüber berichtet. Der CDU-Kreisvorsitzende Uwe Becker hatte nach Hinweisen von Mitarbeitern aus der Geschäftsstelle die Polizei verständigt, wie die Partei am Dienstag mitteilte. Wernet sei mit Blick auf das laufende Verfahren bis auf weiteres von seiner Funktion als Geschäftsführer der CDU Frankfurt entbunden und beurlaubt, teilte die CDU mit. Die Geschäfte übernehme kommissarisch die stellvertretende Geschäftsführerin, Ursula Linzmeier.

Wernet war zunächst für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, hatten Mitarbeiter der CDU-Kreisgeschäftsstelle offenbar den Hinweis an die Polizei gegeben. Demnach hätte die Polize den Hinweis bereits vor den Herbstferien erhalten, hatte jedoch gewartet, bis Wernet aus dem Urlaub zurückgekehrt war. Der CDU-Politiker hat nach Darstellung der Staatsanwaltschaft noch keine Aussage gemacht und ist auch noch nicht offiziell vernommen worden. „Er hat sich wohl einen Anwalt genommen und muss jetzt entscheiden, ob er sich erklärt oder schweigt“, sagte Möller-Scheu gegenüber der Frankfurter Rundschau. Ob sich der Verdacht erhärtet, werden die Untersuchungen der beschlagnahmten Datenträger ergeben.

Nach dem Abitur am Herdergymnasium hatte der 1970 Geborene zunächst eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Deutschen Bank gemacht. Anschließend studierte er Politikwissenschaften, BWL, Jura, Geschichte und Soziologie an der Frankfurter Uni. Kurz darauf, 2007, wurde der Kreisgeschäftsführer der CDU Frankfurt, in die er 1994 eingetreten war. Seit 1997 gehört er dem CDU-Kreisvorstand an, bis 2007 war er Vorsitzender des Stadrbezirksverbands Praunheim. Mit einer dreijährigen Unterbrechung ist Wernet seit 2001 Ortsvorsteher des Ortsbeirats 7.

Aktualisiert: 29. Oktober, 20.34 Uhr

Montag, 21. Oktober 2013

Rohrbruch bei Neubau in der Breitlacher Straße

Betonsägen und wummernde Presslufthämmer zur Ende des Sonntags-Tatorts mitten in der Breitlacher Straße? Ja, das war keine akustische Fata-Morgana, die die umliegenden Anwohner des fast bezugsfertigen Neubaus in der Breitlacher Straße 32 (Animation) am späten Sonntagabend gegen 21.30 Uhr zu erdulden hatten. Der Grund hierfür hatte sich schon ein paar Stunden früher abgezeichnet. Nachbarn hatten nämlich die Feuerwehr infrmiert, da größere Mengen Wasser vom Grundstück auf die Nachbargrundstücke lief. Die Wehrleute und Fachmänner von der Mainova hatten die vermeintliche Ursache schnell ausgemacht: ein Rohrbruch. Jedoch: Näheres konnten sie nicht diagnostizieren, da die Unglückstelle mit mehreren Palletten Pflastersteinen zugestellt war (vielleicht sogar die Ursache?). Diese hatten Bauarbeiter schon Tage zuvor auf der Breitlacher Straße entlang der kurzen Seite des Neubaus abgestellt. Schließlich wurde in den vergangenen Tagen schon die Einfahrt und die Parkplätze an der Bahnseitigen Stirnseite gepflastert.
Mehr als die Wesserversorgung abklemmen, konnten die städtischen Mitarbeiter aber nicht. Zunächst mussten die Palletten weg. Also machte sich die Polizei daran, einen Verantwortlichen zu recherchieren und zu informieren. Dieser war auch bald gefunden, das Architektenbüro sollte dafür Sorge tragen, dass die Steine wegkamen. Offenbar dauerte das einige Stunden. Denn zwischen dem Abzug der Mainovamännern und Beginn der Bauarbeiten lagen rund drei Stunden. Glück im Unglück: Im Gebäude selbst waren keine Bewohner vom Rohrbruch betroffen. Das Haus ist zurzeit noch unbewohnt, soll aber zum Monatsbeginn bezugsfertig sein.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Öl sifft aus dem Rödelheimer Wehr

Rödelheim. Interessiert es jemanden, dass am kommenden wochenende das Rödelheimer Wehr abgesenkt wird? Jedenfalls hat die Stadtverwaltung heute mitgeteilt, dassan dem alten Wehrgetriebe in Rödelheim trotz der regelmäßigen Wartung der letzten Jahre ein starker Ölverlust eingetreten sei. Deshalb müsse das Getriebe so schnell wie möglich ausgetauscht werden. Dafür werden die beiden Wehrklappen ausgebaut. Am Sonntag, 20. Oktober, wird die Stadtentwässerung daher das Rödelheimer Wehr komplett absenken. Ab Montag, 21. Oktober, wird dann das Getriebe repariert. Die Arbeiten dauern etwa eine Woche. Danach wird das Rödelheimer Wehr sofort wieder gestellt. In gleicher Weise wurde das Eschersheimer Wehr bereits ab dem 6. Oktober abgesenkt und saniert.Klingt ja doch ganz spannend.

Samstag, 12. Oktober 2013

So surfen Kinder sicher im Internet

Unter dem Titel "Medienerziehung heute" bietet die Stadt Frankfurt einen Elternworkshop des Präventiven Jugendschutzes in Kooperation mit dem Verein Eltern für Schule e.V. Frankfurt am Main Fachreferenten der Veranstaltung: Jörg Schüler, Flo rian Borns, Gregory Grund;
Am Samstag, 9. November, 13 bis 17 Uhr Jugend- und Sozialamt, Eschersheimer Landstr. 223.
Zu diesem Workshop können Eltern ihren eigenen Laptop mitbringen, um vor Ort gemeinsam Kindersicherungssoftware zu installieren und den Umgang mit der Software einzuüben.. Sicher bin ich Online! – bin ich online sicher? Durch die rasante Weiterentwicklung der Digitalen Medien ergeben sind für uns große Herausforderungen, um unserer elterlichen Fürsorge nachzukommen. Die ersten Kontakte mit dem Internet finden immer früher statt. Grundschulen arbeiten mit Rechercheaufträgen und selbst Vorschulkinder sind zunehmend online. Neben der Nutzungsdauer sind die nicht altersgerechten Inhalte wie Pornographie, Gewalt und Rassismus ein großes Problem. Zudem ist es  wichtig, über das Urheberrecht im Internet Bescheid zu wissen. Denn: leicht kann sich unser Kind durch einige Klicks strafbar machen und viele Eltern haben bereits Erfahrungen mit einer Abmahnung durch Anwälte gemacht.
 Ziel des Workshops ist es auch Strategien zu entwickeln, wie die Internetnutzung möglichst sicher und angstfrei gelingen kann und wie Eltern ins Gespräch mit ihrem Kind kommen oder intensivieren. Zu diesem Workshop bringen Teilnehmer ihren eigenen Laptop oder PC mit, um vor Ort gemeinsam eine Kindersicherungssoftware zu installieren und den Umgang mit der Software einzuüben. Zusätzlich zeigen Ihnen die Referenten Sicherheitseinstellungen fürs Handy und andere mobilen Endgeräte wie Ipod Touch und Spielekonsolen auf. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, mit welchem Betriebssystem (Windows XP, Vista, Windows 7 oder MAC) sie arbeiten, damit wir uns dar auf vorbereiten können. Im Anschluss an die Veranstaltung erhalten Teilnehmer Internetverweise auf Ansprechpartner und Online- Tutorials. Mit Hilfe dieser kurzen Schulungseinheiten können Kursteilenehmer auch im Nachhinein zu Hause die Installation an weiteren Computern vornehmen.
 Für Eltern, die keinen Laptop besitzen, kann einer gestellt werden. Geben Sie und bei der Anmeldung wegen der Planung Bescheid und bringen Sie bitte einen USB-Stick mit. Die Teilnahme an der Veranstaltung kostet 15,- € in klusive einer 60 Tage-Versuchsversion einer Kindersicherungssoftware, welche natürlich keinerlei Verpflichtungen nach sich zieht. Für Inhaber des Frankfurt Pass oder für Bezieher von ALG II ist dieser Workshop kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt über jugendschutz@stadt-frankfurt.de oder Fax: 069 / 212 73013. Nach Zusage gibt es die Kontodaten und die Wegbeschreibung.

Dienstag, 1. Oktober 2013

Mit Baby in Rödelheim – Informationen und Angebote



Einladung zum Informationsmarkt für Mütter, Väter und werdende Eltern am Freitag, dem 11. Oktober 2013, von 10 bis 12 Uhr

 Die Veranstaltung „Mit Baby in Rödelheim“ stellt  Angebote für Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis 2 im Stadtteil Rödelheim vor und richtet sich direkt an Eltern und deren Babys. Der Informationsmarkt  findet  am Freitag, dem 11. Oktober  von 10 bis 12 Uhr in den Räumlichkeiten der Frühförderstelle Rödelheim in der Burgfriedenstraße 7 statt. 
 Am bequemsten ist die Veranstaltung  über den Parkplatz im Hof zu erreichen. Für Ortsunkundige ist der Eingang mit Luftballons markiert. 

 „Frühe Bindung, Schlafen und Schreien, Ernährung, Zähne, Krippenplätze, Impfungen, Besuche beim Kinderarzt, Sprache, Spielen und Lernen“ sind Themenbereiche, zu denen Informationen und Aktionen vorbereitet werden. Expertinnen aus dem Stadtteil bieten dazu Beratung und Gespräche an. Im Mittelpunkt steht das Lebensalter von 0 bis 2 Jahren.
 Veranstaltet wird der Informationsmarkt  vom „Fachforum 0-12 im Quartier Rödelheim-West“. Beteiligt an diesem Netzwerk sind die Kindertagesstätten der Kath. St. Antoniusgemeinde, die Frühförderstelle des VAE, die Erziehungsberatungsstelle Rödelheim, die Abteilung Frühe Hilfen und die Jugendärztin  des Amtes für Gesundheit der Stadt Frankfurt am Main sowie die Stadtteilbibliothek Rödelheim. Das  Quartiersmanagement Rödelheim-West der Diakonie Frankfurt am Main im „Frankfurter Programm-Aktive Nachbarschaft“ unterstützt und koordiniert die Initiative.
Unter dem Motto „Mit Baby in Rödelheim“ möchten die Veranstalter  junge Familien in Rödelheim unterstützen. Der Zusammenschluss von Expertinnen aus dem Stadtteil hat sich zum Ziel gesetzt, Familien mit kleinen Kindern möglichst umfassend über die Möglichkeiten in Rödelheim zu informieren und sich als Gesprächspartner für alle Fragen rund um das Leben mit dem Baby anzubieten. Das Quartiersmanagement wird im Rahmen der Veranstaltung die Eltern zu ihren zusätzlichen Bedarfen und Wünschen befragen und dazu gegebenenfalls weitere Treffen initiieren.      


Donnerstag, 29. August 2013

Skyline Plaza - Neuer Shopping-Tempel 4 Kilometer von Rödelheim entfernt

Rödelheim. Einkaufsmöglichkeiten wie sonst nur in Amerika gibt es ab heute, 29. August, nur 4 Kilometer von Rödelheim entfernt. Im Europaviertel eröffnet mit dem "Skyline Plaza" eines der größten und modernsten Einkaufszentren im Rhein-Main-Gebiet. Und damit auch möglichst viele Leute kommen hat der Betreiber der Mall, der Projektentwickler ECE, den örtlichen Zeitungen eine dicke, 32-seitige, Sonderbeilage spendiert. Darin findet man neben etlichen warmen Worten von Feldmann bis Bouffier auch einiges Nützliches über das neue Einkaufszentrum. Etwa, dass es Platz für 170 Geschäfte bietet. Viele davon Ketten, die man auch schon von der Zeil oder Berger straße oder einer x-beliebigen anderen deutschen Fußgängerzone kennt: H&M, Zara, Desigual & Co. Hinzu kommt ein Foodcourt, also ein Restaurantbereich, in dem vor allem das Restaurant "Chipotle", ein Tex-Mex-Grill, Kundschaft ziehen soll. Laut Centermanagement ist dies die erste Chipotle-Filiale in Deutschland. Aber auch bezüglich Mode-, Schmuck- und Accessoires-Läden soll es einige Deutschland- und Frankfurt-Premieren geben.
Gut erreichbar ist das Center. 2400 Stellplätze gibt es für Autos, die Parkgebühren kosten 1,50 Euro für die ersten beiden Stunden, danach wird's teurer: 2 Euro die dritte Stunde, 2,50 Euro die vierte, 3 Euro die fünfte Stunde - also rund 10,50 Euro für fünf Stunden. In der City zahlt man meines Wissens kaum weniger. 200 Radständer gibts und vom Hauptbahnhof sind es nur ein paar hundert Meter zu laufen.
Betreiber ist übrigens der Projektentwickler ECE. Dieser scheint einer der ganz wenigen dieser Art inDeutschland zu sein, denn alle größeren neuen Einkaufszentren in der Region (Liliencarré Wiesbaden) aber auch das MTZ werden von ECE betrieben. Nicht alle laufen prima. Und in Mainz gibt es Pläne, das Karstadt-Gebäude und angrenzende gleich neben dem Dom zur Shopping-Kathedrale auszubauen. Diesen Herst wird dort eine Entscheidung fallen.
Was bedeutet ein solcher Konsum-Kolloss für den umliegenden Einzelhandel und die angrenzenden Stadtteile? Nun, schwer zu sagen. Jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden, das steht fest (5 Euro ins Phrasenschwein), aber schaut man sich den Einzelhandel in Rödelheim an, sehe ich wenige Berührungspunkte. Der Saturn könnte den örtlichen Elektrohandel unter druck setzen, aber Saturn und Media-Markt waren bislang ja auch schon in Reichweite.
Ansonsten könnte ich mir eher eine Aufwertung Rödelheims vorstellen. Man war ja immer schon schnell in der Stadt, das gefällt vielen Menschen die hier leben. Nun ist die Stadt, bzw. de Einkaufsmöglichkeiten noch ein Stück näher an Rödelheim herangerückt. Knapp 4 Kilometer sind es nur - das kann man mit dem Fahrrad auch schaffen. Auch die sonstige Anbindung ist gut. Denkbar, dass Rödelheim dadurch als Wohngebiet attraktiver wird. Nachteil sicherlich: bezahlbarer Wohnraum ist jetzt noch knapp und die Möglichkeiten für Wohneigentum begrenzt. Laufkundschaft, die bis in den Stadtteil ausstrahlt wird es aber wohl eher nicht geben.

Alles wissenswerte zur Skyline Plaza findet ihr auch im Netz unter:
http://skylineplaza.de/frankfurts-modernster-shopping-center/

Mittwoch, 28. August 2013

Unfreiwilliger Wahlhelfer der Grünen

Rödelheim. Manchmal fragt man sich ja schon, was so manchen Mitbürger reitet. Etwa den, der vor einigen Tagen in einer Nacht und Nebelaktion so um das Wochenende herum, einfach einen Wahlaufkleber der Grünen ("Verliebt in Vielfalt", rechts) ungefragt auf unser Gartentürchen gebappt hat.
Inhaltlich habe ich ja gar nichts gegen die hier zur Schau gestellte Partei. Ich habe sogar schon überlegt, ihm bei der Wahl im September meine Stimme zu geben; würde sie nicht auf Gedeih und Verderb eine Koalition mit Steinbrück und der SPD anstreben. Von denen halte ich nämlich weit weniger. Außerdem fühlt sich womöglich unser etatmäßiger Aufkleber "Rödelheim - Stadtteil gegen Rassismus" jetzt vielleicht nicht mehr ganz so einsam, zumal ich einen anderen Aufkleber (Mitte) von der Antifa dann doch entfernt habe. Ist ja auch nicht so, dass ich mein Gartentürchen zur Wahlkampfplattform machen möchte. Dassollen die, die gewählt werden wollen, bitteschön selbst erledigen und ihre eigenen Törchen, Autos, Garagen oder die von Freunden und Verwandten zukleistern. Mir egal.
Was mich viel mehr interessiert? Darf man das, oder grenzt das nicht schon fast an Sachbeschädigung? Immerhin hat mich niemand gefragt und ich hätte auch keine Zustimmung gegeben (Begründung siehe vorangehender Satz). Schließlich möchte ich nicht unfreiwillig zum Wahlhelfer machen.
Und denkt man genauer darüber nach, tun sich andere Fragen auf. Geschah dies womöglich auf Aufforderung oder unter Billigung durch die Grünen, oder ist die Partei selbst Opfer, weil sich irgendwer des Aufklebers so elegant zu entledigen wähnte? Oder war es ein übermotivierter Wahlkämpfer? Ist die Rastersuche nach potenziell interessierten Wahlbürgern derart weit fortgeschritten, dass diese jetzt auf diese oder ähnliche Art persönlich angesprochen werden sollen? Wenn dem so ist, sollten wir uns hierzulande weniger den Kopf darüber zerbrechen, welche Daten ausländische Geheimdienste absaugen - oder nicht?
 Könnte ich jetzt womöglich den Aufkleber entfernen lassen und den Grünen in Rechnung stellen? Immerhin gibt es beispielsweise Rechtsprechungen, die Schnellrestaurants dazu verknackt haben, den offensichtlich  von ihnen stammenden und über das Stadtgebiet weggeworfenen und verteilten Verpackungsmüll selbst einzusammeln. Ist doch hier ein ganz ähnlicher Fall, oder nicht?
Werde ich natürlich nicht machen. Solche ein Paradespießer bin ich dann doch nicht. Und mal sehen, ob noch mehr passiert.

Montag, 26. August 2013

200 neue Wohnungen südlich der Rödelheimer Landstraße

Rödelheim. Die ABG FRANKFURT HOLDING hat sich im Norden und im Westen der Stadt Flächen für den Bau neuer Wohnungen gesichert. Am Frankfurter Berg könnten im Geschosswohnungsbau bis zu 900 Wohnungen entstehen, im Westen südlich der Rödelheimer Landstraße 200 Wohnungen. Das 11 000 Quadratmeter große Gebiet südlich der Rödelheimer Landstraße sei von der ABG erworben worden, um eine nächste Möglichkeit der Konversion nicht zu vertun. Dieses von Grün geprägte Stadtquartier biete sich für den Bau von Wohnungen geradezu an, sagte der OB. „Es bietet sich uns eine Chance, die wir nicht verpassen sollten“, hob Feldmann hervor. Umso energischer halte er an seiner Formel fest, um dem Wohnen neue Impulse zu verleihen: „Bauen, bauen, bauen.“ Infrastruktur sei etwas, das es perpektivisch für das südliche Rödelheim unbedingt geben sollte, empfahl Junker. Denn in den vergangenen Jahren hätten sich Anwohner doch immer wieder daran gestört, dass nichts geschehe. Nun gebe es die Möglichkeit dafür, hob Junker hervor. „Mit den Erfahrungen, die wir gerade mit der Belebung der Bürostadt in Niederrad machen, sollten wir die Potenziale in Rödelheim fruchtbar machen“, sagte Junker in einer Pressemitteilung.

Sonntag, 25. August 2013

Ortsbeirat: Am Dienstag geht es um den Namen für den neuen Platz am Bahnhof

Rödelheim. Wie soll der neue Platz auf der Westseite des Rödelheimer Bahnhofs heißen, wenn er denn mal irgendwann fertig wird? Der Ortsbeirat 7 besinnt sich in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause (Di. 27. August, 19.30 Uhr, im Saal der kath. Kirchengemeinde St. Anna in Hausen) auf seine Kernkompetenz: der Namensgebung. Denn viel mehr echte Entscheidungsfreiheit sieht die hessische Gemeindeordnung für Ortsbeiräte auch gar nicht vor.
Da wundert es nicht, dass sich die beiden bekannten Parteien, die CDU und SPD, nichts schenken möchten und mit jeweils eigenen Vorschlägen aufwarten, mit denen sie die anderen Fraktionen überzeugnen möchten. Die CDU wirft den Namen Alfred Pfaff in den Ring. Pfaff war Fußballer der Frankfurter Eintracht und Mitglied der 1954er Weltmeisterelf um Fritz Walter und Helmut Rahn. Die SPD gibt sich feingeistig und macht sich für den Karrikaturisten Kurt Halbritter stark. Beide lebten seinerzeit in Rödelheim.  Beide Kandidaten haben wir hier im Blog einmal vor einigen Wochen vorgestellt.
Wie soll der Platz nun heißen? Das wollte der Blog auch von seinen Lesern wissen. 64 beteiligten sich. Und das Ergebnis war ziemlich eindeutig. 64 User gaben ihr Votum ab. Mehr als die Hälfte (38) votierte für Alfred Pfaff. Kurt Halbritter (12) belegte gemeinsam mit Henni Nachtsheim (12) den zweiten Platz. Dahinter landeten noch Moses P. (4), Sabrina Setlur (2) und Wilhelm Bender (1).
Auch ohne ein großer Eintracht-Fan zu sein und den Christdemokraten sonderlich nahe zu stehen - die CDU scheint das richtige Gespür zu haben in dieser Angelegenheit. Freilich durch ist das Thema noch nicht. Nun gilt es, die anderen Fraktionen des Ortsbeirats für die jeweiligen Vorschläge zu begeistern.