Mittwoch, 19. September 2012

Besprechung: Der Fall Jakob von Metzler - am 24. September im ZDF


Robert Atzorn als Wolfgang Daschner. Foto: ZDF
Der Aufwand, den das ZDF betrieben hat, um diesen Film zu promoten war enorm. In fünf Großstädten - Berlin, München, Hamburg, Frankfurt und Köln luden sie Journalisten ein, um sich den Film "Der Fall Jakob von Metzler", der kommenden Montag, 24. September, 20.15 Uhr, gezeigt wird, vorab anzusehen. Ich durfte auch dabei sein, als vor einiger Woche im Frankfurter Hof der Preview einen guten Dutzend Journalisten vorgestellt wurde - übrigens fast alles Gerichtsreporter. 
Die ersten Zuschauer waren wir nicht - das war die Familie von Metzler und Wolfgang Daschner, der frühere Polizei-Vizepräsident von Frankfurt und die Figur, um deren Sicht dieser Film erzählt ist.
Über ein Jahr wurde recherchiert und gedreht - unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Mit den Metzlers Sprachen die Produzenten, ebenfalls mit Daschner - nicht jedoch mit dem Mörder, Magnus Gäfgen. Ihn ließ der Produzent bewusst außen vor. Während des Prozesses und später in einem Buch hatte er sich genügend zur Tat geäußert, fanden sie. Der Mord jährt sich am 27. September zum zehnten Mal.

Hier gehts zur Besprechung des Films

Dienstag, 18. September 2012

Stadt Frankfurt hat das Willkommenspaket für Neugeborene überarbeitet

Rödelheim. Seit 2007 verteilt das Kinderbüro im Namen der Stadt Frankfurt das Willkommenspaket auf den Frankfurter Entbindungsstationen.  In den letzten fünf Jahren wurden 43.888 Eltern mit dem Paket zur Geburt ihrer Babys beschenkt. Highligt für viele in der Willkommensbox: Ein Strampler mit Emblem der Eintracht.

Frankfurtgibt sich so als eine familienbegeisterte Stadt mit vielen Angeboten für junge Familien. Das neue Geschenkheft bringt den Eltern diese Angebote näher. Ab sofort finden die Mütter und Väter das Geschenkheft im Paket: 36 Einrichtungen laden in ihre Räume ein und beschenken die Familien mit kostenfreien Angeboten: Theateraufführungen, Museumsbesuche, Vorträge, Beratungsgespräche, Kreativangebote, Sportangebote und Schnupperstunden. Die Geschenkgutscheine sind in vier Sprachen verfasst: Deutsch, Englisch, Polnisch und Türkisch. Dies sind die häufigsten Sprachen von Familien in Frankfurt.. Auch zum ersten Mal gibt es einen Leporello, der Eltern bereits bei der Geburt über die UN-Kinderrechtskonvention in ansprechender Form informiert.
Die Infobroschüre „Frankfurt Main Zuhause – Wegweiser für das Leben mit Baby“ wurde vollständig neu überarbeitet und gestaltet.Neue Themen sind auch drin: Mobilität mit Kindern, Beratungsschwerpunkte wie etwa Partnerschaftskonflikte, Gewalt in der Familie oder Drogen, Vereinbarkeit Familie und Beruf und alles rund um die erste Zahnpflege. Ab Oktober wird wieder eine CD im Paket liegen. Diesmal sogar mit einem dazugehörigen Liederbuch. Auf ihr sind 12 klassische und internationale Kinderlieder zu hören.

Mittwoch, 5. September 2012

Drogeriemarkt DM entsteht in der Westerbachstraße

Rödelheim. Der Schlecker in Redilostraße ist ja bekanntlich der Preite der Drogeriekette zumOpfer gefallen und es sieht nicht so aus, als würde in absehbarer Zeit etwas vergleichbares - Rossmann oder DM - die leer stehenden Räume besiedeln wollen. Jedoch: einen Drogeriemarkt von DM wird es in Kürze geben. An der Westerbachstraße, kurz vor - von Rödelheim aus gesehen - dem großen Rewe-Markt. Dort wird gebaut und es soll die Drogeriekette DM sein. Gut, etwas fußläufiges wäre sicher besser, aber besser als nix.

Designer für Ausstellung bei Ortells gesucht

Rödelheim. Das ORTells dieses & jenes plus "Ein Raum für lokale Küstler und Designer, Workshops, Kinder-Events"  sucht für kommenden Samstag, 8.September, zwischen 9 und 15 Uhr Designer, die Ihre Produkten auf dem Designmarkt im ORTells plus in Alt-Rödelheim präsentieren möchten. Darauf weist die Fräulein Zuckerminz' Designgesellschaft auf ihrer facebook-Seite hin.
 

Bewerbungen bitte an ortellsdiesesundjenes@unitybox.de

Dienstag, 4. September 2012

Nun also doch: Bäckerei Meyer meldet Insolvenz an

Roedelheim. Nun ist es also Gewissheit. In ihrer heutigen Ausgabe berichtet die Frankfurter Rundschau, dass der Roedelheimer Backbetrieb Meyer Insolvenz anmelden muss. Schon seit Monaten kursierten Gerüchte, der Betrieb sei in finanziellen Schweirigkeiten, was jedoch immer wieder dementiert worden war. Nun scheint festzustehen, dass mindestens 8 der insgesamt knapp 30 Filialen demnächst wohl schließen müssen. Betroffen sind dabei auch zwischen 20 und 30 Arbeitsplätze, so die Rundschau. Bereits seit einigen Wochen geschlossen ist die Zweigstelle in der Roedelheimer Radilostrasse.
Eine komplette Schließung scheint aber nicht zur Debatte zu stehen, da es in der Backstube keinen Größeren Investitionsstau gebe, diese also für mögliche Interessenten durchaus attraktiv zu sein scheint. Zur Backstube Meyer gehoeren auch die "Maisons du Pain", auf Edel getrimmte Verkaufsstellen in der Innenstadt, beispielsweise im Oeder Weg.

Sonntag, 2. September 2012

Halbstark: Kläglicher Überfallversuch auf eine Massage-Praxis in der Radilostraße

Rödelheim. Bei dem Versuch eine Massage-Praxis in der Radilostraße zu überfallen, scheiterten zwei junge Männer am Freitagabend um 19.15 Uhr.Zunächst lungerten die 16 und 18 Jahre alten Täter in einem Hinterhof herum und "maskierten" sich mit Sonnenbrillen, bevor sie das Geschäft betraten. Dies wurde bereits von einem Zeugen beobachtet, der auf der gegenüberliegenden Straßenseite arbeitete. In dem Geschäft bedrohten sie den 47-jährigen Betreiber mit einer schwarzen Waffe und erklärten, dass dies ein Überfall sei. Das wenig beeindruckte Opfer erwiderte fragend, um was für einen Überfall es sich handeln würde. Dies brachte die verdutzten Täter offenbar ziemlich aus der Fassung, so dass sich einer der beiden nun lieber nach den angebotenen Massagen erkundigte. Unmittelbar darauf verließen die gescheiterten Räuber das Geschäft und gingen zu Fuß in Richtung S-Bahnhof.
Dabei wurden sie von dem zuvor genannten Zeugen verfolgt und kurz darauf durch die Polizei festgenommen.

Donnerstag, 23. August 2012

Lasst das Bahnhofsbeet ergrünen! Gemeinsame Aktion zur Verschönerung des Bahnhofs

Rödelheim. Es wird wohl noch Monate dauert oder Jahre, mindestens, bis sich Bahn oder Stadt oder wer auch immer dafür zuständig fühlt, das große Blumenbeet an der Ostweite der Bahnhofsunterführung zu begrünen. Bis es soweit ist, ist wahrscheinlich sämtliche brauchbare Erde durch Starkregen in die Unterführung geschlämmt.
Deshalb möchte ich eine Anregung dankbar aufnehmen, die ich gestern in der aktuellen Ausgabe des Main-Nidda-Botens fand. Darin schlug ein Leser E. Held vor, selbst aktiv zu werden und das zugewucherte und verwilderte Entrée zu begrünen, ehe es total versifft. "Wie wäre es, wenn ab September jeder Rödelheimer in seinen Garten schaut, was er an Ablegern entbehren kann und dies zu einem ,Anpflanztag' zum Bahnhof mitbringt", heißt es in dem Leserbrief. "Vielleicht können die ansässigen Gärtnereien (oder andere ortsverbundene Betriebe und Organisationen) die passende Erde spenden oder auch einen kleinen Baum. Der Ortsbeirat, ein Gärtner oder andere Aktive könnten vielleicht die Koordination übernehmen, überschüssige Ableger könnten dann getauscht werden, wie in anderen Tauschbörsen auch", heißt es weiter. "Jeder Rödelheimer, der etwas gespendet hat, sieht seine Pflanzen im Vorbeigehen und vielleicht wäre das auch ein Schritt in Richtung Gemeinschaft."
Eine großartige Idee, wie ich finde. Und sicherlich wird auch der Blumenguerillero El Guappo, der sich im Frühsommer mehr oder weniger erfolgreich durch ausstreuen von Saatgut an der Begrünung versuchte, mit von der Partie sein.
Gerne übernimmt der Blog die Koordination. Frage in die Runde: Termin am 15. oder 22. September, jeweils Samstag? Vielleicht so gegen 10 am Morgen oder eher nachmittags? Wer bringt was mit? Wer kann was besorgen? Wer holt die Erlaubnis bei der Bahn ein?
Ich (Andreas Nöthen) will gerne ein paar Blumenzwiebeln besorgen, Kaffee und Tee kochen und das ganze für die Nachwelt dokumentieren. Wer ist sonst dabei? Schreibt eure Vorschläge einfach als Kommentare hier hinein oder mailt: roedelheim.blogspot@googlemail.com. Sobald sich etwas zählbares tut, erfahrt Ihr es hier!

Dienstag, 21. August 2012

Aktionen zum verkaufsoffenen Sonntag am 2.9.2012:

VERKAUFSOFFENER SONNTAG 02.09.12

1 IZGI OBST & GEMÜSE MARKT, RADILOSTR 34 - TÜRK. SPEZIALITÄTEN MIT MUSIK
2 TONGMADEE THAI MASSAGE, RADILOSTR 35 - KAFFEE & TEE
3 PAPPMARCHÉ, ALEXANDERSTR 27 - TEE & KUCHEN
4 RÖDELHEIMER BÜCHERGARTEN, LORSCHER STR 13 - KAFFEE & KUCHEN
5 BIOMARKT PICARD, LORSCHER STR 16 - FLAMMKUCHEN, FEDERWEIßER, KAFFEE & KUCHEN
6 BLUMENLADEN WÜSTENROSE, ALT RÖDELHEIM 25 - KRÄUTERVARIATIONEN & GETRÄNKE
7 DEMIRS BISTRO, ALT RÖDELHEIM 40 - TÜRK. SPEZIALITÄTEN, TEE
8 ORTELLS DIESES&JENES, ALT RÖDELHEIM 23 - GETRÄNKE, KAFFEE & KUCHEN, MUSIK
9 FOTO KÖSER, ALT RÖDELHEIM 23 - WEIN

DESIGNER IM ORTELLS DIESES&JENES
8 EUGENIA RUBEN - KALLIGRAPHIE & DESIGN WERKSTATT
8 SIMONE CORNEL - RAUM UND LICHT
8 ZIALEE - KINDERBEKLEIDUNG UND MEHR
8 RINGO RIEGEL - KINDER WORKSHOP



Mittwoch, 15. August 2012

Bahnhof Rödelheim: Rampenposse geht mit unverminderter Dämlichkeit weiter

 Rödelheim. Die Rampenposse am Rödelheimer Bahnhof geht mit unverminderter Dämlichkeit weiter. Nachdem ein Hinweisschild zunächst Rottstuhlfahrern das Befahren der Rampe untersagte (wie mehrfach berichtet) und der Bahn und der Stadt Frankfurt ein stadtweites Kopfschütteln bescherte, hängen nun neue Schilder (siehe links). Immerhin: Es ist nicht mehr verboten, die Rampe zu befahren. Aber weiß jeder Nutzer, was eine Steigung von 10 Prozent bedeutet. Hier bewegen wir uns in Größenordnungen eines veritablen Alpenpasses. Nun ja: Den Rollstuhlfahrern wird dieses neue Schild sicherlich ganz toll weiterhelfen. Sie brauchen sich jetzt nicht mehr diskriminiert zu fühlen. Steil bleibt's trotzdem. Oh weh, oh weh.

Samstag, 11. August 2012

Vorsicht! Dubiose Inkassowelle

Rödelheim. Vor einer neuen dubiosen Inkassowelle warnt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Derzeit erhalten die Beratungsstellen zahlreiche Beschwerden über Mahnschreiben der Anwalts-Inkasso-Zentrale mit Sitz in Osnabrück. Rechtsanwalt Ingo Müller macht darin zweifelhafte Forderungen aus telefonisch abgeschlossenen Gewinnspieldiensten geltend. Er gibt an, Rechnungen von 2010 seien noch nicht beglichen worden. Neben den offenen Beträgen berechnet er Mahn- und Rechtsanwaltskosten. Teilweise werden dieselben Forderungen gleichzeitig auch von dem Unternehmen National Inkasso (ehemals: wecollect) in Düsseldorf beigetrieben. Die Verbraucherzentrale rät zur Vorsicht. Betroffene müssen grundsätzlich nur dann zahlen, wenn sie am Telefon einen rechtsgültigen Vertrag geschlossen haben. Ist kein Vertrag zustande gekommen oder wurde er durch Täuschung untergeschoben, sollten Betroffene der Forderung schriftlich widersprechen. Wer im Zweifel ist, welche Stelle zum Forderungseinzug berechtigt ist, sollte sich Nachweise vorlegen lassen.

Einen Musterbrief bietet die Verbraucherzentrale auf ihrer Internetseite unter www.vz-rlp.de/gewinnspiele sowie in den örtlichen Beratungsstellen und Stützpunkten. Wer Unterstützung benötigt, kann sich nach Terminvereinbarung bei der Verbraucherzentrale auch persönlich beraten lassen.


Mittwoch, 8. August 2012

Rödelheim Stadtteil gegen Rassismus: Gegner der Aktion werden aktiv

Rödelheim. Im Frühjahr schlossen sich engagierte Rödelheimer zusammen und gründeten die Aktion "Rödelheim Stadtteil gegen Rassismus". Als gut sichtbares Zeichen wurde ein ortsschildähnliches Schild (vgl. nebenstehender Aufkleber) gut sichtbar am Hausener Weg installiert. Für Sympathisanten der Aktion wurden Aufkleber gedruckt, die gegen eine kleine Spende etwa beim Metzger Kerber oder im Büchergarten erhältlich sind.
Auch ich klebte mir einen solchen Aufkleber ans Gartentor. Seither geht es los: Zunächst erhielt ich verquaste, preudophilosofische Abhandlungen über Rassismus in den Briefkasten geworfen. Anonym versteht sich. Wer gibt sich schon gern als Rechtssympathisant zu erkennen? Dann muss das wohl besser nachts geschehen.
Die Texte waren so abstrus, dass ich sie gleich wegwarf. In unregelmäßigen Abständen folgten weitere Schriften. Alle landeten ungesehen im Müll. Das scheint den Urheber zu ärgern. Denn nun legte er offenbar selbst an. Auf gelbem Papier druckte er "Links Faschisten" und überklebte damit in einer Nacht-und-Nebel Aktion an unserem Aufkleber das Wort "Rassismus". Mal davon abgesehen, dass es bemerkenswert ist, wie man bei einem Wort eine Fehlerquote von 100 Prozent hinbekommen kann (ich hätte ja vorher mal im Duden nachgeschaut) zeigt diese Aktion doch etwas ganz anderes: Mitten in Rödelheim, also mitten unter uns, leben Menschen, deren Sympathie für braunes Gedankengut offenbar soweit geht, dass sie nicht nur an Stammtischen ihre Latrinenparolen verbreiten. Sie sind offenbar bereits, sich vor den Karren spannen zu lassen und aktiv zu deren Verbreitung beizutragen.
Bislang hatte ich das Gefühl, Rödelheim sei ein liberaler weltoffener Stadtteil. Ich finde das auch weiterhin. Aber man merkt: Weltoffenheit ist kein Selbstläufer. Das haben die Initiatoren der Aktion "Rödelheim Stadtteil gegen Rassismus" offenbar schon länger erkannt und entsprechend gehandelt. Damit dies auchan der örtlichen Politik nicht unbemerkt vorübergeht, habe ich eine ganze Reihe von Ortsbeiräten jeglicher Couleur über die Klebeaktion informiert, um zu sensibilisieren.
Ist so etwas auch schon einmal an anderer Stelle passiert?

Dienstag, 7. August 2012

Rödelheimer Popstar Sabrina Setlur sattelt um

Aus gegebenem Anlass (s. u.) nochmal: 
Rödelheim. Sabrina Setlur sattelt anscheinend um. Erfahren haben will das das Internetportal http://www.noows.de/ herausgefunden haben und beruft sich dabei wiederum auf die Bild-Zeitung. Demnach will die frühere Rapperin das Singen an den Nagel hängen und kündtig einen Bürojob machen: in einer Modelagentur. Die 37-Jährige sagte in einem RTL-Interview, dass sie in der Agentur für die Suche von "Menschen mit Charakter und Schönheit" zuständig ist. "Mein Job ist einfach eine Sache, die mich interessiert hat, aber Musik wird auf jeden Fall immer die Nummer eins bleiben", betonte Setlur, wie bild.de nun berichtet.

Die Rapperin und Sängerin wurde 1995 von Moses Pelham und Thomas Hofmann ("Rödelheim Hartreim Projekt") bei der Plattenfirma Pelhams unter Vertrag genommen. 10 Jahre nach ihrem Debüt mit "Ja, klar" konnte sie einen Nummer Ein-Hit mit "Du liebst mich nicht" landen. Ihr Album "Die neue S Klasse" erreichte Goldstatus. Auch mit ihrem dritten Album aus dem Jahr 1999 hatte sie Erfolg. Doch die Verkaufszahlen gingen mit ihrem Album "Rot" im Jahr 2007 immer weiter runter –trotz medienwirksamer Liaision mit Bobbele Boris Becker.  Vor drei Jahren gab die dreifache Echo-Preisträgerin bekannt, dass sie mehr als 40.000 Euro Schulden hatte. Außerdem zoffte sie sich öffentlich in der Bildzeitung mit der Rödelheimer Zahnärztin Selina L. Auch dabei ging es um Geld. 

2003 saß Setlur in der "Popstars"-Jury. Ein paar Jahre später war sie in der Sendung "Die Promi-Singles – Traumfrau sucht Mann" auf Sat.1 zu sehen. Doch anstatt es immer wieder im Fernsehen zu versuchen, hat sie nun einen guten Job bei einer Agentur. Diese Strategie würde sich auch einigen anderen Prominenten empfehlen, die oft stillose Angebote im Fernsehen annehmen, nur um noch irgendwie im Gespräch zu bleiben anstatt würdevoll von der Fernsehwelt Abschied zu nehmen. Doch da Sabrina Setlur die Musik zu ihrer Nummer Eins erklärt hat, ist ein Comeback irgendwann nicht auszuschließen.



Witzige Werbeidee der Zahnärzte

Witzige Werbeidee! Wobei ja auch sonst durchaus Nähe zum Rödelheimer Gangsta-Rapper-Millieu bestand. Wie war das noch gleich mit Sabrina Setlur?

Dienstag, 24. Juli 2012

Breitlacher Straße: Bauträger aus Eschborn plant hochwertige Eigentumswohnungen

Rödelheim. Lange versuchten die Besitzer, das Haus und Grundstück in der Breitlacherstraße 32 an den Mann zu bekommen. Zuletzt schien es sogar so, als würde sich edel-Makler von Poll daran die Zähne ausbeißen. Die Preisvorstellungen schienen illusorisch: eine gute halbe Million sollten Interessenten bezahlen - viel zu viel für ein sanierungsbedürftiges Haus mit einem 700 Quadratmeter großen Grundstück. Alleine letzteres mit einem Wert von rund 350 000 Euro. Für einen privaten Interessenten - es gibt bekanntlich genügend junge Familien, die ein Eigenheim in Rödelheim suchen - wäre das kaum zu stemmen gewesen.
Also muss ein Investor her. Und  nun scheint Bewegung in die Sache bekommen zu sein. Das Unternehmen FPI-Projekt aus Eschborn hat die Pflöcke eingeschlagen, wirbt für den Neubau von sechs modernen Eigentumswohnungen.
Laut Internetseite den Unternehmens sollen die beiden Penthouse-Wohnungen eine Wohnfläche von 92 Quadratmeter haben. Zuzüglich Terrassenfläche. Die größten Wohnungen finden sich im Erdgeschoss, mit jeweilss 121 Quadratmetern Wohnfläche bei 5 Zimmern. Angeblich sind die Wohnungen oben und unten bereits verkauft, die beiden in der Mitte im 1. OG sollen reservirt sein, zu einem Preis von 388 500 Euro pro Stück - da scheint die Rendite zu stimmen.
Über den Bauträger selbst verrät die Firmenhomepage nicht viel. Dort (www.fpi-projekt.de) heißt es: "Wir haben in den vergangen Jahren mehrere Immobilienprojekte im Rhein-Main-Gebiet, in Mittelhessen und in Berlin realisiert. Damit haben wir vielen Menschen neuen Wohn- und Lebensraum geschaffen und vielen Kapitalanlegern ein Investment für Ihren Vermögensaufbau erstellt. Unsere Referenzliste im Einzelnen wird derzeit überarbeitet und Ihnen demnächst hier vorgestellt."  Und weiter: "Das Kerngeschäft der FPI Frankfurter Projekt & Immobilien GmbH besteht darin, anspruchsvolle und hochwertige Eigentumswohnungen in bester Lage zu errichten. Wir bieten hohe bauliche Qualität und eine nachhaltig gute Vermietbarkeit der Anlageobjekte um den bedürfnissen der Kaptialanleger nach Sicherheit und Rentabilität nachzukommen. Aus diesem Grund achten wir bei unseren Projekten besonders darauf, dass die Immobilie ein Alleinstellungsmerkmal auszeichnet: z.B. eine gute Innenstadtlage, ruhige Wohngebiete, etc. Hiermit stellen wir sicher das unsere Immobilien als Vermögensanlage langfristig nachgefragt werden und somit wertbeständig sein."
Vorgesehen ist für jede Wohnung ein Fahrzeugstellplatz - nicht eben viel. Es dürfte also, wenn die Wohnungen bezogen werden, etwas enger werden mit dem Parkraum in der Breitlacher Straße.