Rödelheim. Das Landgericht will vom kommenden Montag, 6. Juni, an den Fall des getöteten Skaters neu aufrollen. Das berichtet die Frankfurter Neue Presse. Grund für die Wiederaufnahme des Verfahrens scheint zu sein, dass die Bewährungsstrafe von nur einem Jahr sowohl der Staatsanwaltschaft als auch den Nebenklägern zu niedrig erscheint.
Rückblick: Im Dezember 2009 wird Skater Marc Schäfer (†14) auf der Rödelheimer Landstraße vom Fahrer eines Mercedes totgefahren. Der Mann, Serkan K. (27) flüchtete, ohne sich um das Unfallofper zu kümmern. Das Amtsgericht verurteilte ihn zu einem Jahr Haft mit Bewährung - eine Strafe, die bei Prozessbeobachtern und Nebenklägern zumeist als zu milde gesehen wurde. Nun wird der Fall vor dem Landgericht neu aufgerollt.
Bei der Berufungsverhandlung, die am Montag beginnt geht es um fahrlässige Tötung. Vor dem Amtsgericht hatte sich Serkan K. wegen Unfallflucht, aber eben nicht wegen fahrlässiger Tötung oder unterlassener Hilfeleistung verantworten müssen, schreibt die FNP und beruft sich auf die Staatsanwaltschaft. Der Gutachter der Staatsanwaltschaft war zu dem Schluss gekommen, dass der Mercedes-Fahrer keine Zeit gehabt habe, den Zusammenstoß mit dem Skater zu verhindern.
Die 5. Kleine Strafkammer des Landgerichtes wird sich am Montag ab 9.15 Uhr (Saal 20, Gerichtsgebäude E, Hammelsgasse) mit dem Unfall abermals befassen. Der heute 27-Jährige gilt freilich als kein unbeschriebenes Blatt: Schon als Jugendlicher hatten er und seine Kumpels mit Waffen drei Supermärkte überfallen. Von den sechs Jahren Gefängnis, die ihm der Jugendrichter auferlegte, saß er drei ab, dann kam er auf Bewährung frei.
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Montag, 6. Juni 2011
Freitag, 8. April 2011
Beinahe Unfall verursacht und anschließend verpisst - Polizei sucht Zeugen
Rödelheim/Westhausen. Ausgebrenst und verletzt, das ist die Bilanz eines beinahe Unfalls, der sich am Donnerstagabend um 18.38 Uhr, auf der Ludwig-Landmann-Straße, auf Höhe der Hausnummern 146 bis 156 ereignete.Anschließend machte sich der Verursacher der Gefahrensituation aus dem Staub.
Den bisherigen Ermittlungen der Polizei zufolge bremste der bislang unbekannte Fahrzeugführer eine 18 Jahre alte Frankfurterin in ihrem Einser BMW so aus, dass sie einen abrupten Fahrstreifenwechsel vornehmen musste, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Dabei verlor die 18 Jährige die Kontrolle über ihren Wagen, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Bordsteinkante und einen Ampelmast. Die Fahrerin erlitt eine leichte Gehirnerschütterung, eine Prellung des linken Oberarmes sowie leichte Augenverletzungen. Ihre 19-jährige Beifahrerin erlitt eine Gesichtsprellung. Beide Frauen mussten an der Unfallstelle ambulant behandelt werden. Eine dritte Mitfahrerin im Alter von 20 Jahren blieb unverletzt.
An dem BMW entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 19.000 Euro. Der Sachschaden an der Ampel sowie an der Gehwegsbegrenzung wird auf 10.000 Euro geschätzt.
Das Fahrzeug des Versursachers wurde von den Geschädigten so beschrieben:ein schwarzer oder dunkelblauer Dreier BMW. Der Fahrer wird von Zeugen als Südländer, etwa 25 bis 30 Jahre alt und 1,75 m groß beschrieben. Er war dunkel gekleidet und trug eine dunkle Basecap. Einer Zeugin zufolge soll er kurz nach der Unfallstelle gehalten und sich mit einer unbekannten Person unterhalten haben, anschließend sei er weitergefahren.
Zeugen des Unfalles werden gebeten sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Hinweise in dieser Sache nimmt das 11. Polizeirevier unter der Rufnummer 069 -755 11100 entgegen
Den bisherigen Ermittlungen der Polizei zufolge bremste der bislang unbekannte Fahrzeugführer eine 18 Jahre alte Frankfurterin in ihrem Einser BMW so aus, dass sie einen abrupten Fahrstreifenwechsel vornehmen musste, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Dabei verlor die 18 Jährige die Kontrolle über ihren Wagen, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Bordsteinkante und einen Ampelmast. Die Fahrerin erlitt eine leichte Gehirnerschütterung, eine Prellung des linken Oberarmes sowie leichte Augenverletzungen. Ihre 19-jährige Beifahrerin erlitt eine Gesichtsprellung. Beide Frauen mussten an der Unfallstelle ambulant behandelt werden. Eine dritte Mitfahrerin im Alter von 20 Jahren blieb unverletzt.
An dem BMW entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 19.000 Euro. Der Sachschaden an der Ampel sowie an der Gehwegsbegrenzung wird auf 10.000 Euro geschätzt.
Das Fahrzeug des Versursachers wurde von den Geschädigten so beschrieben:ein schwarzer oder dunkelblauer Dreier BMW. Der Fahrer wird von Zeugen als Südländer, etwa 25 bis 30 Jahre alt und 1,75 m groß beschrieben. Er war dunkel gekleidet und trug eine dunkle Basecap. Einer Zeugin zufolge soll er kurz nach der Unfallstelle gehalten und sich mit einer unbekannten Person unterhalten haben, anschließend sei er weitergefahren.
Zeugen des Unfalles werden gebeten sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Hinweise in dieser Sache nimmt das 11. Polizeirevier unter der Rufnummer 069 -755 11100 entgegen
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