Dienstag, 24. Dezember 2013
Parkterrassen: Kostas kratzt die Kurve
Rödelheim. Kostas kratzt die Kurve - nach sieben Jahren hört der Pächter der Parkterrassen -Vereinsringhaus - auf. Traue mich das ja fast nicht zu sagen, aber hoffentlich lasten kein fluch auf mit. Als wir vor gut drei Jahren die Taufe beim Griechen in der TGS Sporthalle feierten, war dies die letzte feier vor der Schließung. Und auch in den Parkterrassen hatten wir vor nicht allzu langer Zeit im Sommer ein Familienfest - und jetzt das. Bis zum neuen Jahr gibt Kostas und seine Mannschaft nochmal Vollgas. An allen Tagen ist ab 11 Uhr geöffnet, an Silvester gibt es ein kalt-warmes Buffet für 20 Euro pro Person. Der Vereinsring hat übrigens schon verkündet, dass die Gaststätte nicht lange ohne Pächter sein soll und schon Ende Januar wiedereröffnen wird.
Donnerstag, 12. Dezember 2013
Polizei nimmt Gang Bang-Party hops - Sozialhilfe aufgebessert
Rödelheim. Es komt ja selten vor, dass die Stadt die Arbeit des Ordnungsamts aktiv öffentlich hervorhebt. Es sei denn, es ist etwas spektakuläres gelungen. So wie am vergangenen Montag. Tatort: ein Frankfurter Hotel. Protagonisten: ein geschäftstüchtiges Ehepaar und einige unternehmungslustige Freier. Spielverderber: Landes- und Stadtpolizei sowie Mitarbeiter des Ordnungsamtes. In einer gemeinsamen Aktion haben sie am Abend eine Gang Bang-Party aufgelöst. Die Veranstalter hatten sich eine lukrative Nebenverdienstmöglichkeit zum Arbeitslosengeld (ALG) II geschaffen und in der Vergangenheit Hunderte solcher Veranstaltungen organisiert.
180 Euro „Eintritt“ war es den Freiern wert, die auf einschlägigen Internetseiten beworbene Veranstaltung zu besuchen. Allerdings hatten auch die Ordnungshüter entsprechend recherchiert und beendeten das Treffen. Das Ehepaar versuchte sich mit einer Gewerbeanmeldung für Internetdienste zu rechtfertigen, diese war jedoch schon 2010 „wegen Erfolglosigkeit“ wieder abgemeldet worden. Im Zuge der ersten Ermittlungen, die auch zwei sichergestellte Laptops einbezieht, konnten dem Pärchen insgesamt 450 GangBang-Veranstaltungen zugerechnet werden.
Zusammen mit dem seit 2005 bezogenen ALG II beläuft sich der Schaden für den Fiskus auf fast 1.000.000 Euro. Entsprechende Strafverfahren wegen Verstößen gegen die Gewerbeordnung, Betrugs und dem Verdacht der Steuerhinterziehung wurden eingeleitet. Weitere Ermittlungen folgen.
180 Euro „Eintritt“ war es den Freiern wert, die auf einschlägigen Internetseiten beworbene Veranstaltung zu besuchen. Allerdings hatten auch die Ordnungshüter entsprechend recherchiert und beendeten das Treffen. Das Ehepaar versuchte sich mit einer Gewerbeanmeldung für Internetdienste zu rechtfertigen, diese war jedoch schon 2010 „wegen Erfolglosigkeit“ wieder abgemeldet worden. Im Zuge der ersten Ermittlungen, die auch zwei sichergestellte Laptops einbezieht, konnten dem Pärchen insgesamt 450 GangBang-Veranstaltungen zugerechnet werden.
Zusammen mit dem seit 2005 bezogenen ALG II beläuft sich der Schaden für den Fiskus auf fast 1.000.000 Euro. Entsprechende Strafverfahren wegen Verstößen gegen die Gewerbeordnung, Betrugs und dem Verdacht der Steuerhinterziehung wurden eingeleitet. Weitere Ermittlungen folgen.
Mittwoch, 11. Dezember 2013
Gefährlich: Spielende Kinder auf einer Eisenbahnbrücke
Bei der Wahl des Spielplatzes können sich Kinder unwissend in Lebensgefahr begeben. So geschehen vergangenen Montag. Wie das Presseamt der Stadt mitteilt, hatte ein Stadtpolizist des Ordnungsamtes von einer Tankstelle an der Rebstöcker Straße aus zwei spielende Jungen beobachtet, einer neun, einer elf Jahre alt. Die zwei tobten auf einer Eisenbahnbrücke. Höchste Lebensgefahr, zumal die Jungs auch auf das Rufen des Stadtpolizisten und eines Bahnmitarbeiters nicht reagierten. Die Männer griffen ein und führten die Kinder aus der Gefahrenzone. Kaum hatten sie die Gleise verlassen, näherten sich eine Regional- und eine S-Bahn. Einer der Jungs flüchtete, konnte jedoch von der herbeigerufenen Bundespolizei wieder eingefangen werden. Beide Kinder konnten ihren Eltern unversehrt übergeben werden. Der Schienenverkehr musste an dieser Stelle kurzzeitig unterbrochen werden.
In Rödelheim fallen in nächster Zeit Bäume
Rödelheim. In den kommenden Wochen wird das Grünflächenamt an verschiedenen Stellen im Stadtteil Bäume fällen: Eine Robinie im Solmspark; eine Pappel und zwei Ahornbäume auf der Kullmannwiese; eine Robinie auf der Insel im Brentanopark; eine weitere Robinie auf der Niddainsel sowie zwei Robinien in Hausen nördlich des alten Friedhofs.
Wegen zu dichten Bestands kann an diesen Stellen nicht nachgepflanzt werden, teilt die Stadt mit. Außerdem müssen weichen: Eine Robinie, ein Spitzahorn und eine Fichte im Solmspark; zwei Robinien im Rödelheimer Parkweg; drei weitere Robinien in Alt Rödelheim; zwei Linden am Industriehof; zwei Robinien am Fischstein; eine Linde in der Ludwig-Landmann-Straße und zwei Platanen in der Praunheimer Landstraße. Alle Bäume werden in der nächsten Pflanzsaison durch neue ersetzt.
Wegen zu dichten Bestands kann an diesen Stellen nicht nachgepflanzt werden, teilt die Stadt mit. Außerdem müssen weichen: Eine Robinie, ein Spitzahorn und eine Fichte im Solmspark; zwei Robinien im Rödelheimer Parkweg; drei weitere Robinien in Alt Rödelheim; zwei Linden am Industriehof; zwei Robinien am Fischstein; eine Linde in der Ludwig-Landmann-Straße und zwei Platanen in der Praunheimer Landstraße. Alle Bäume werden in der nächsten Pflanzsaison durch neue ersetzt.
Montag, 9. Dezember 2013
Altkleidersammlung: Wohin die Klamotten gehen, wem sie wirklich helfen
Rödelheim. Der Post über die Kleidersammlung der Wäschekorbe gehört
zu den meistgeklickten Beiträgen dieses Blogs. Offenbar besteht eine
gewisse Unsicherheit, wie mit alter Kleidung wirklich Gutes bewirkt
werden kann und ein gewisser Bedarf an Information. Allen, die wissen
möchten, was mit ihren Kleider"spenden" wirklich passiert, sei diese
Dokumentation ans Herz gelegt, lieft am Montag, 9. 12. 20.15-21 Uhr im
WDR-Fernsehen unter dem Titel "Könnes kämpft".
http://www.wdr.de/tv/koenneskaempft/sendungsbeitraege/2013/1209/altkleider.jsp
Wer die dreiviertel Stunde nicht investieren möchte. Am Ende wird empfohlen, gebrauchte Kleidung in die nächste Kleiderstube der Stadt zu bringen. Hier ein paar Adressen in der Nähe hier in Frankfurt:
http://www.wdr.de/tv/koenneskaempft/sendungsbeitraege/2013/1209/altkleider.jsp
Wer die dreiviertel Stunde nicht investieren möchte. Am Ende wird empfohlen, gebrauchte Kleidung in die nächste Kleiderstube der Stadt zu bringen. Hier ein paar Adressen in der Nähe hier in Frankfurt:
Kleidung & Wäschepflege
Affentorplatz 2
60594 Frankfurt
„Avetorstubb“
60594 Frankfurt
„Avetorstubb“
Mo - Fr
8.00 – 14.00
8.00 – 14.00
Caritasverband e. V.
Kleiderkammer /Keller
Kleiderkammer /Keller
+++++
Kleidung
Bornheimer Landwehr 57 a
(Eingang Freiligrathstr. 37-39)
60385 Frankfurt
(Eingang Freiligrathstr. 37-39)
60385 Frankfurt
Mo – Mi
9.00 – 16.00
Do 9.00 – 18.00
Fr 9.00 –13.00
9.00 – 16.00
Do 9.00 – 18.00
Fr 9.00 –13.00
Ökumenischer Familienmarkt
Frankfurt-Pass oder Berechtigungsschein erforderlich Tel.: 069/9043678-0
Frankfurt-Pass oder Berechtigungsschein erforderlich Tel.: 069/9043678-0
++++++
Kleidung
Ernst-Kahn-Str. 47
60439 Frankfurt
60439 Frankfurt
9.00 – 11.00
Jeden Mittwoch
(außer Schulferien)
Jeden Mittwoch
(außer Schulferien)
Pfarramt St. Sebastian
Kleiderkammer Nordweststadt auch Schuhe, Bettwäsche und Haushaltswaren
Unkostenbeitrag 2,00 Euro
Kleiderkammer Nordweststadt auch Schuhe, Bettwäsche und Haushaltswaren
Unkostenbeitrag 2,00 Euro
+++++
Kleidung
Gotenstraße 38
65929 Frankfurt
Tel.: 0162/4690877
65929 Frankfurt
Tel.: 0162/4690877
Mi – Fr
9.00 – 17.00
9.00 – 17.00
Kleider im Werkhof als
Second-Hand-Laden und
Kinder-Kleider-Korb
+++++
Kleidung
Königsteiner Straße 130
65929 Frankfurt
Tel. 069/30064692
65929 Frankfurt
Tel. 069/30064692
Mo – Fr
10.00 – 18.00
Sa
11.00 – 15.00
10.00 – 18.00
Sa
11.00 – 15.00
Kleider am Alleehaus als
Second-Hand-Laden und
Kinder-Kleider-Korb
Einkauf für InhaberInnen v. Frankfurt-Pass, ALG-II- Bescheid oder Berechtigungsschein (von Schulen, Beratungsstellen oder Sozialrathaus)
Einkauf für InhaberInnen v. Frankfurt-Pass, ALG-II- Bescheid oder Berechtigungsschein (von Schulen, Beratungsstellen oder Sozialrathaus)
+++++
Kleidung
Rhaban-Fröhlich-Str. 18
Kellereingang
60433 Frankfurt
Tel.: 069/95 29 20 27
Kellereingang
60433 Frankfurt
Tel.: 069/95 29 20 27
Mi
9.30 – 11.30
9.30 – 11.30
St. Josef Eschersheim
Kinderkleiderkorb
Kinderkleiderkorb
+++++
Kleidung
Große Seestraße 30
60486 Frankfurt
Tel.: 069/24277412
+++++
Ackermannstraße 43
60326 Frankfurt
Tel. 069/27294855
60486 Frankfurt
Tel.: 069/24277412
+++++
Ackermannstraße 43
60326 Frankfurt
Tel. 069/27294855
Mo und Di
10.00 – 14.00
Mi, Do und Fr
10.00 – 18.00
Di und Do
10.00 – 18.00
Mi und Fr
10.00 – 14.00
Geplant
1. Sa im Monat
12.00 – 16.00
10.00 – 14.00
Mi, Do und Fr
10.00 – 18.00
Di und Do
10.00 – 18.00
Mi und Fr
10.00 – 14.00
Geplant
1. Sa im Monat
12.00 – 16.00
DRK – Kleiderladen
(geringes Entgelt)
(geringes Entgelt)
+++++
Kleidung
Merianplatz 13
60316 Frankfurt
60316 Frankfurt
Do
12.00 –14.00
12.00 –14.00
Evangelisch-methodistische
Christuskirche
+++++
Kleidung
Ben-Gurion-Ring 39
60437 Frankfurt
60437 Frankfurt
Do
15.00 – 17.00
außer in den Schulferien ,
2-3 mal jährlich Kleiderflohmarkt
15.00 – 17.00
außer in den Schulferien ,
2-3 mal jährlich Kleiderflohmarkt
Evangelische Gemeinde
Am Bügel
Gutsortierte Kleiderkammer,
Preise ab 0,50 € aufwärts
Am Bügel
Gutsortierte Kleiderkammer,
Preise ab 0,50 € aufwärts
+++++
Kleidung
Rohrbachstraße 54 HH
60389 Frankfurt
Tel. 069/40353665
60389 Frankfurt
Tel. 069/40353665
Di, Do und Fr
10.00 – 15.00
10.00 – 15.00
Diak. Werk f. Frankfurt am Main
ModeKreativWerkstatt
Kleidung für den Job –
ein Angebot nur für Frauen
ModeKreativWerkstatt
Kleidung für den Job –
ein Angebot nur für Frauen
Außerdem
veranstalten die Rödelheimer Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen
regelmäßig Kleiderflohmärkte. Termine werden, soweit bekannt, hier
veröffentlicht.
Sonntag, 8. Dezember 2013
Statt Gemüseladen jetzt Thaiimbiss in der Radilostraße 34
Rödelheim. Was ist das? Edward Hoppers Werk "Nighthawk" nachgestellt auf der Radilostraße in Rödelheim? Womöglich im Rahmen des lebenden Adventskalenders? Nicht ganz - wobei: ein Türchen wird sich dort, wo einst ein Gemüseladen mit Imbiss seinen Platz hatte (Radilostraße 34), auch öffnen. Übrigens gleich gegenüber der Thaimassage.
Nach langer Renovierung wird dort am Montag, 9. Dezember, der Thaiimbiss "Phad Thai" eröffnen. Imbiss ist allerdings übertrieben, denn der Laden bietet ausreichend Sitzplätze - rund 25. Und zu essen gibt es alles, was man von einem Thai-Imbiss erwartet - und, laut Flyer, ohne Glutamat. Bei 2,50 Euro startet das angebot - dafür gibt es sechs vegetarische Frühlingsrollen oder vegetarische Wan Tan. Als Hauptspeisen gibt es diverse Gerichte: Huhn, Ente, Rind oder vegetarisch mit Reis, mehr oder weniger scharf. Kostenpunkt zwischen 6,50 und 8,50 Euro (Garnelen mit roten Thai-Curry). Gesondert aufgeführt werden zudem Ingwergerichte mit Reis. Wer mag, kann sich sein Gericht mit diversen Extras (Reis, Cashews, Tofu oder Erdnusssoße) gegen Aufpreis (0,50 - 1,50 Euro) aufpeppen. Die Desertkarte ist übersichtlich: Gebackene Banane zu 3,50 Euro.
Öffnungszeiten: Mo-Sa 11-22 Uhr, So und Feiertag 12-22 Uhr, Telefon: 069/905 566 60
Internet: www.phadthai.de
Nach langer Renovierung wird dort am Montag, 9. Dezember, der Thaiimbiss "Phad Thai" eröffnen. Imbiss ist allerdings übertrieben, denn der Laden bietet ausreichend Sitzplätze - rund 25. Und zu essen gibt es alles, was man von einem Thai-Imbiss erwartet - und, laut Flyer, ohne Glutamat. Bei 2,50 Euro startet das angebot - dafür gibt es sechs vegetarische Frühlingsrollen oder vegetarische Wan Tan. Als Hauptspeisen gibt es diverse Gerichte: Huhn, Ente, Rind oder vegetarisch mit Reis, mehr oder weniger scharf. Kostenpunkt zwischen 6,50 und 8,50 Euro (Garnelen mit roten Thai-Curry). Gesondert aufgeführt werden zudem Ingwergerichte mit Reis. Wer mag, kann sich sein Gericht mit diversen Extras (Reis, Cashews, Tofu oder Erdnusssoße) gegen Aufpreis (0,50 - 1,50 Euro) aufpeppen. Die Desertkarte ist übersichtlich: Gebackene Banane zu 3,50 Euro.
Öffnungszeiten: Mo-Sa 11-22 Uhr, So und Feiertag 12-22 Uhr, Telefon: 069/905 566 60
Internet: www.phadthai.de
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Samstag, 30. November 2013
Kochbuch mit Rezept von Moses P.
Rödelheim. Am 5.Dezember erscheint "Kochen Unplugged", das Buch des Kochs Christoph Brand, mit Rezepten, die er mit
deutschsprachigen Musikern – u.a. mit Moses P. – gekocht hat. Das Konzert
zum Buch, auf dem Moses mit Unplugged-Besetzung spielen wird, findet am
14. Dezember in Kassel in der Documentahalle statt. Alle Infos zu Buch und Konzert
unter www.fliegende-koeche.de.
Mittwoch, 27. November 2013
CDU will Alkoholverkauf im Wasserhäuschen im Solmspark verbieten - und andere Kuriositäten aus dem Ortsbeirat
Rödelheim. Spontan-Politik - so könnte man das bezeichnen, was sich in so manchem Gemeinde- oder Ortsbeirat so abspielt. Also Politik aus dem Bauch heraus, aber ohne tiefere Überlegung oder Strategie. Anders ist das nämlich nicht zu erklären, was sich im Ortsbeirat 7 nun abspielte.
Zunächst hatte der Pächter des Wasserhäuschens an der Nidda-Brücke im Solmspark das Wort. Er hatte davon Wind bekommen, dass die CDU einen Antrag gestellt hatte, den Alkoholverkauf in seinem Kiosk künftig zu verbieten. Von "Exzessen" schrieb die Fraktion in ihrer Begründung, von Müttern mit Kindern, die dort gefährdet seien, weil sich rund um das Büdchen speziell in den warmen Monaten, ein fester Stamm an Saufkundschaft versammelt. Das dürfe es so nicht geben und das werde man versuchen zu unterbinden, schleuderte CDU-Mann Zollmann dem Pächter, der eigens vorstellig geworden war, ins Gesicht. Damit dürfte klar sein: Kommt der Antrag durch, kann der Mann den Laden dicht machen. Denn von Ausflüglern oder eben Müttern mit Kind kann er sicher nicht seinen Lebensunterhalt bestreiten.
Dass damit eines der letzten Wasserhäuschen in Rödelheim - in Frankfurt hat das durchaus eine lange und berechtigte Tradition - plattgemacht würde, scheint den Christdemokraten herzlich egal. Law-and-order heißt die Devise.
Aber mal ganz unter uns: Anders als an so mancher anderen Orten in Rödelheim ist es mir dort noch nie passiert, angepöbelt worden zu sein. Und: Anders als an vielen Orten in Rödelheim, finden sich dort so gut wie nie leere Flaschen, Scherben oder ähnliches, was auf alkoholische Exzesse schließen lassen könnte. Da, mit Verlaub liebe CDU, sieht es auf so manch anderem Spielplatz gerade nach den Wochenenden weitaus schlimmer aus.
Dass durchaus auch gastronomiefreundlich diskutiert werden kann, bewiesen die Ortsbeiräte eine knappe halbe Stunde später. Da ging es zunächst um dem Radweg auf Höhe des Anglerheims. Für einige scheint dieser Abschnitt eine der gefährlichsten Stellen in Rödelheim überhaupt zu sein. Um diesen Gefahrenpunkt auszubremsen, an dem sich Fußgänger und Radfahrer einen Kampf auf Leben und Tod liefern (Achtung, Ironie!) - und bei schönem Wetter die Gäste des Anglerheims teilweise den Weg zusätzlich verengen, sehen einige Ortsbeiräte überhaupt keine andere Lösung, als (Ironie-Ende) den überbordenden Verkehr mit einer Schranke in seine Schranken zu weisen. Kein Witz. Schließlich, so der SPD-Mann Sasse, müsse man doch alles unternehmen, damit der dortige Gastronom durch etwaige Verkehrsberuhigung keine Nachteile erleide (Hört, hört!).
Es ist zwar nachweislich dort noch nie etwas passiert, kein Unfall keine Rangelei, kein nichts - aber alleine das Vorstellbare ist einigen offenbar Grund genug, den Radverkehr mutwillig auszubremsen.
Glücklicherweise hat wohl das Radfahrbüro den Unsinn erkannt und angekündigt, jedwedes Hindernis umgehend wieder entfernen zu lassen.
Immerhin bewies der Grüne Bocklet einen Kühlen Kopf er mahnte zur Besonnenheit, die Verkehrsteilnehmer zur Rücksicht - schließlich sähe das Niddaufer bis Bonames, wenn man wie wild Schranken und Hindernisse errichte, irgendwann aus wie der Todesstreifen in der ehemaligen DDR. Zum Radfahren zu ermutigen sei ein wichtiges Ziel der städtischen Verkehrsplanung - schon deshalb sei eine Schranke, insbesondere an der diskutierten Stelle, ich paraphrasiere den wortreichen Vortrag so: Blödsinn.
Wie am Ende der Ortsbeirat in Sachen Alkoholverbot entschieden hat entzieht sich meiner Kenntnis. Es ist zu hoffen, dass der CDU-Vorstoss abgeschmettert wurde. Aber alleine schon die Idee zeigt deutlich, dass man in Rödelheim in den politischen Gremien mit allerhand Unüberlegtem jederzeit zu rechnen hat.
Nachtrag: Wie der Tagespresse zu entnehmen ist, hat die CDU den Antrag auf Druck der anderen Ortsbeiratsfraktionen zurückgezogen, Alkohol am Wasserhäuschen verbieten zu lassen. Offiziell, um den Antrag zu "überarbeiten". Besser gleich weg damit.
Zunächst hatte der Pächter des Wasserhäuschens an der Nidda-Brücke im Solmspark das Wort. Er hatte davon Wind bekommen, dass die CDU einen Antrag gestellt hatte, den Alkoholverkauf in seinem Kiosk künftig zu verbieten. Von "Exzessen" schrieb die Fraktion in ihrer Begründung, von Müttern mit Kindern, die dort gefährdet seien, weil sich rund um das Büdchen speziell in den warmen Monaten, ein fester Stamm an Saufkundschaft versammelt. Das dürfe es so nicht geben und das werde man versuchen zu unterbinden, schleuderte CDU-Mann Zollmann dem Pächter, der eigens vorstellig geworden war, ins Gesicht. Damit dürfte klar sein: Kommt der Antrag durch, kann der Mann den Laden dicht machen. Denn von Ausflüglern oder eben Müttern mit Kind kann er sicher nicht seinen Lebensunterhalt bestreiten.
Dass damit eines der letzten Wasserhäuschen in Rödelheim - in Frankfurt hat das durchaus eine lange und berechtigte Tradition - plattgemacht würde, scheint den Christdemokraten herzlich egal. Law-and-order heißt die Devise.
Aber mal ganz unter uns: Anders als an so mancher anderen Orten in Rödelheim ist es mir dort noch nie passiert, angepöbelt worden zu sein. Und: Anders als an vielen Orten in Rödelheim, finden sich dort so gut wie nie leere Flaschen, Scherben oder ähnliches, was auf alkoholische Exzesse schließen lassen könnte. Da, mit Verlaub liebe CDU, sieht es auf so manch anderem Spielplatz gerade nach den Wochenenden weitaus schlimmer aus.
Dass durchaus auch gastronomiefreundlich diskutiert werden kann, bewiesen die Ortsbeiräte eine knappe halbe Stunde später. Da ging es zunächst um dem Radweg auf Höhe des Anglerheims. Für einige scheint dieser Abschnitt eine der gefährlichsten Stellen in Rödelheim überhaupt zu sein. Um diesen Gefahrenpunkt auszubremsen, an dem sich Fußgänger und Radfahrer einen Kampf auf Leben und Tod liefern (Achtung, Ironie!) - und bei schönem Wetter die Gäste des Anglerheims teilweise den Weg zusätzlich verengen, sehen einige Ortsbeiräte überhaupt keine andere Lösung, als (Ironie-Ende) den überbordenden Verkehr mit einer Schranke in seine Schranken zu weisen. Kein Witz. Schließlich, so der SPD-Mann Sasse, müsse man doch alles unternehmen, damit der dortige Gastronom durch etwaige Verkehrsberuhigung keine Nachteile erleide (Hört, hört!).
Es ist zwar nachweislich dort noch nie etwas passiert, kein Unfall keine Rangelei, kein nichts - aber alleine das Vorstellbare ist einigen offenbar Grund genug, den Radverkehr mutwillig auszubremsen.
Glücklicherweise hat wohl das Radfahrbüro den Unsinn erkannt und angekündigt, jedwedes Hindernis umgehend wieder entfernen zu lassen.
Immerhin bewies der Grüne Bocklet einen Kühlen Kopf er mahnte zur Besonnenheit, die Verkehrsteilnehmer zur Rücksicht - schließlich sähe das Niddaufer bis Bonames, wenn man wie wild Schranken und Hindernisse errichte, irgendwann aus wie der Todesstreifen in der ehemaligen DDR. Zum Radfahren zu ermutigen sei ein wichtiges Ziel der städtischen Verkehrsplanung - schon deshalb sei eine Schranke, insbesondere an der diskutierten Stelle, ich paraphrasiere den wortreichen Vortrag so: Blödsinn.
Wie am Ende der Ortsbeirat in Sachen Alkoholverbot entschieden hat entzieht sich meiner Kenntnis. Es ist zu hoffen, dass der CDU-Vorstoss abgeschmettert wurde. Aber alleine schon die Idee zeigt deutlich, dass man in Rödelheim in den politischen Gremien mit allerhand Unüberlegtem jederzeit zu rechnen hat.
Nachtrag: Wie der Tagespresse zu entnehmen ist, hat die CDU den Antrag auf Druck der anderen Ortsbeiratsfraktionen zurückgezogen, Alkohol am Wasserhäuschen verbieten zu lassen. Offiziell, um den Antrag zu "überarbeiten". Besser gleich weg damit.
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Dienstag, 26. November 2013
Alte Handys im REWE-Markt abgeben - für ein Gorillaprojekt des Zoos
Rödelheim. Vielleicht ist schon bekannt, daß der Frankfurter Zoo alte Handys zugunsten eines Bergorilla-Projekt sammelt. Beim illegalen Abbau des Erzes Coltan - wichtig für die Handyproduktion - werden u.a. die letzten Lebensräume der Bergorillas zerstört.In Rödelheim gibt es nun eine private Sammelstelle bei Familie Horstmann, Fuchstanzstraße 31. Familie Horstmann bringt die Handy-Spenden dann zum Zoo. Wem der Weg nach Rödelheim (oder direkt zum Zoo) zu weit ist, kann sein kaputtes Handy bei passender Gelegenheit auch bei Heike Hecker im Stadtteilbüro in der Westerbachstraße abgeben. Sie reicht das Handy dann weiter. Mehr Infos zur Sammelaktion: http://www.zoo-frankfurt.de/helfen/handy-sammelaktion.html
Außer Handys fällt immer wieder auch anderer Elektroschrott an. Aber: die städtischen Sammelstellen liegen für die Meisten nicht zentral. Und wenn man zu den Sammelzeiten des Schadstoff-Mobils keine Zeit hat, die Elektroteile aber nicht in die Mülltonne werfen will? Die Stadt Frankfurt hat jetzt mit REWE ein Pilotprojekt zum Sammeln von Elektroschrott in Rewe-Märkten gestartet: "Nun ist es auch im Rahmen eines Pilotprojekts der FES möglich, seine Kleingeräte in ausgewählten REWE-Märkte abzugeben. Wird das Angebot positiv angenommen, ist eine Ausweitung auf weitere REWE-Märkte denkbar Hier kann man seine Kleingeräte ab sofort abgeben: REWE, Kurmarkstraße 3, Nieder Erlenbach;
REWE, Victor-Slotosch-Straße 11, Bergen Enkheim;
REWE, Karl-von-Drais Str. 13, Eckenheim;
REWE, Am Dachsberg 204, Preungesheim;
REWE, Westerbachstraße, Rödelheim;
Smart-Markt, Porthstraße 11, Eckenheim;
Smart-Markt, Oberer Kalbach Weg 2, Kalbach;
Smart-Markt, Hugo-Kallenbach-Straße 16, Sindlingen."
Angeblich sind die Sammelbehälter recht unauffällig gestaltet. Am besten mal im Markt nachfragen.
Außer Handys fällt immer wieder auch anderer Elektroschrott an. Aber: die städtischen Sammelstellen liegen für die Meisten nicht zentral. Und wenn man zu den Sammelzeiten des Schadstoff-Mobils keine Zeit hat, die Elektroteile aber nicht in die Mülltonne werfen will? Die Stadt Frankfurt hat jetzt mit REWE ein Pilotprojekt zum Sammeln von Elektroschrott in Rewe-Märkten gestartet: "Nun ist es auch im Rahmen eines Pilotprojekts der FES möglich, seine Kleingeräte in ausgewählten REWE-Märkte abzugeben. Wird das Angebot positiv angenommen, ist eine Ausweitung auf weitere REWE-Märkte denkbar Hier kann man seine Kleingeräte ab sofort abgeben: REWE, Kurmarkstraße 3, Nieder Erlenbach;
REWE, Victor-Slotosch-Straße 11, Bergen Enkheim;
REWE, Karl-von-Drais Str. 13, Eckenheim;
REWE, Am Dachsberg 204, Preungesheim;
REWE, Westerbachstraße, Rödelheim;
Smart-Markt, Porthstraße 11, Eckenheim;
Smart-Markt, Oberer Kalbach Weg 2, Kalbach;
Smart-Markt, Hugo-Kallenbach-Straße 16, Sindlingen."
Angeblich sind die Sammelbehälter recht unauffällig gestaltet. Am besten mal im Markt nachfragen.
Sonntag, 24. November 2013
Tiere füttern - gut gemeint ist meist das Gegenteil von gut.
Rödelheim. Mit der Tierliebe ist das so eine Sache. Gut gemeint ist meist das Gegenteil von gut. Das betrifft sicher nicht nur das Verhältnis von Mensch und Hund in dicht besiedelten städtischen Raum, das ich durchaus kritisch sehe (wurde hier ja schon thematisiert). Auch andere Versuche, wild lebenden Tieren vermeintlich etwas Gutes angedeihen zu lassen, indem man es gegen seinen Willen füttert, lassen sich immer wieder beobachten.
Es fängt ja harmlos an. Sinken den Temperaturen unter 20 Grad, nehmen die Supermärkte Vogelfutter auf ins Sortiment: Körnermischungen, Meisenknödel, das volle Programm. Dass bereits jedem Grundschüler erklärt wird, dass man Vögel im Allgemeinen nicht zu füttern braucht, ist wurscht. Ausnahmesituationen gibt es immer: eine wochenlange geschlossene Schneedecke zum Beispiel, oder einen über Wochen knüppelhart gefrorenen Boden. Aber ohne Schnee und Frost sind Fütterungen überflüssig und schaden eher. Denn sie machen Meise und Co träge und faul. Und irgendwann verlernen sie, sich selbst Futter zu suchen. Schaut euch nur die Katzen an. Fängt eine Katze heute noch eine Maus konnte sie entweder nicht anders, weil ihr das Vieh unvorsichtig vor die Nase lief, oder ihr war langweilig. Hungrig war sie sicher nicht.
Auch schon mal im Brentanopark gewesen, dort, wie die Kleine Brücke den Radweg ans andere Niddaufer lenkt? Dort, wenige Meter entfernt vom griechischen Restaurant im Vereinsringhaus, hat sich seit einiger Zeit eine Nutria-Familie eingerichtet. Nutrias sind Biberratten - also größer als Ratten, kleiner als Biber, recht possierlich und - inzwischen - alles andere als scheu. Warum auch. Die Menschen kommen und staunen und bringen in aller Regel säckeweise Futter mit: Möhren, Salatblätter, Küchenabfälle. Ein Paradies.
Ähnlich ergeht es den Enten. So viel Brot, wie ihnen kleine Kinder mit ihren Eltern allsonntaglich an der Nidda um die Ohren werfen, können die fast gar nicht mehr fressen, wenn sie nicht ihre schwimmfähigkeit verlieren wollen.
Etwas befremdlich wirkte es da schon, dass offenbar eine Bäckerei oder zumindest ein Verkaufsladen für Brot die Brache, die lange hinter dem Rewe-Markt in der Breitlacher Straße bestand, als Entsorgungsstation für Brot ansah. Kilo- fast Zentnerweise sah nan dort allmorgendlich das Brot liegen. Selbst als die Stelle eigentlich noch mit einem Zaun abgesperrt war. Hunderte Tauben fanden das spitze.
Und neuerdings scheint es eine weitere zweifelhafte Spielart mißverstanderener Tierliebe zu geben. Hinter dem Wartehäuschen am Mittelahnsteig meint nun jemand, ein ganzes Päckchen Haferflocken auskippen zu müssen. Die dazu passenden Taubenscharen ließen nicht lange auf sich warten. Welche Motive dahinter stecken - man weiß es nicht. Von schlichter Gedankenlosigkeit über einen gezielten Versuch, die Bahn zu ärgern bis pure Blödheit ist alles drin.
Es fängt ja harmlos an. Sinken den Temperaturen unter 20 Grad, nehmen die Supermärkte Vogelfutter auf ins Sortiment: Körnermischungen, Meisenknödel, das volle Programm. Dass bereits jedem Grundschüler erklärt wird, dass man Vögel im Allgemeinen nicht zu füttern braucht, ist wurscht. Ausnahmesituationen gibt es immer: eine wochenlange geschlossene Schneedecke zum Beispiel, oder einen über Wochen knüppelhart gefrorenen Boden. Aber ohne Schnee und Frost sind Fütterungen überflüssig und schaden eher. Denn sie machen Meise und Co träge und faul. Und irgendwann verlernen sie, sich selbst Futter zu suchen. Schaut euch nur die Katzen an. Fängt eine Katze heute noch eine Maus konnte sie entweder nicht anders, weil ihr das Vieh unvorsichtig vor die Nase lief, oder ihr war langweilig. Hungrig war sie sicher nicht.
Auch schon mal im Brentanopark gewesen, dort, wie die Kleine Brücke den Radweg ans andere Niddaufer lenkt? Dort, wenige Meter entfernt vom griechischen Restaurant im Vereinsringhaus, hat sich seit einiger Zeit eine Nutria-Familie eingerichtet. Nutrias sind Biberratten - also größer als Ratten, kleiner als Biber, recht possierlich und - inzwischen - alles andere als scheu. Warum auch. Die Menschen kommen und staunen und bringen in aller Regel säckeweise Futter mit: Möhren, Salatblätter, Küchenabfälle. Ein Paradies.
Ähnlich ergeht es den Enten. So viel Brot, wie ihnen kleine Kinder mit ihren Eltern allsonntaglich an der Nidda um die Ohren werfen, können die fast gar nicht mehr fressen, wenn sie nicht ihre schwimmfähigkeit verlieren wollen.
Etwas befremdlich wirkte es da schon, dass offenbar eine Bäckerei oder zumindest ein Verkaufsladen für Brot die Brache, die lange hinter dem Rewe-Markt in der Breitlacher Straße bestand, als Entsorgungsstation für Brot ansah. Kilo- fast Zentnerweise sah nan dort allmorgendlich das Brot liegen. Selbst als die Stelle eigentlich noch mit einem Zaun abgesperrt war. Hunderte Tauben fanden das spitze.
Und neuerdings scheint es eine weitere zweifelhafte Spielart mißverstanderener Tierliebe zu geben. Hinter dem Wartehäuschen am Mittelahnsteig meint nun jemand, ein ganzes Päckchen Haferflocken auskippen zu müssen. Die dazu passenden Taubenscharen ließen nicht lange auf sich warten. Welche Motive dahinter stecken - man weiß es nicht. Von schlichter Gedankenlosigkeit über einen gezielten Versuch, die Bahn zu ärgern bis pure Blödheit ist alles drin.
Zu wenige Hortplätze in Rödelheim: Eltern schreiben offenen Brief
Der nun folgende Brief wurde von den Elternvertretern des KIZ Biedenkopfer Weg an die Schulleitung der Brentanoschule, die Leitung der Erweiterten-Schulischen-Betreuung, die drei Kinderbetreuungseinrichtungen mit Hortangebot, das Stadtschulamt, das Bildungsdezernat, das Quartiersmanagement West sowie an die Mitglieder des Ortsbeirates 7 per E-Mail verschickt.
Wir hoffen, dass sich durch eine Zusammenarbeit aller Beteiligten die Betreuungssituation für das nächste Schuljahr verbessern wird.
Sehr geehrte Damen und Herren,
nach den diesjährigen Sommerferien ist
zu den Eltern der jetzigen Vorschulkinder im Grundschulbezirk
Brentanoschule in Rödelheim die Information durchgedrungen, dass für das
kommende Schuljahr eine gravierende Knappheit an Plätzen im Bereich der
Nachmittagsbetreuung für Schulkinder (Hortplätze) bestehen wird. Dies
hat unter den Eltern der betroffenen Kinder große Besorgnis ausgelöst.
In der Mehrheit der Familien sind beide Elternteile berufstätig. Daneben
liegen in einigen Familien verschiedene soziale Gründe vor, die eine
Hortbetreuung der Kinder gebieten. In allen Fällen ist von einem
dringenden bzw. existentiellen Bedarf nach einer gesicherten
Nachmittagsbetreuung für nahezu alle zukünftigen Schulkinder in diesem
Bezirk auszugehen.
Die Elternbeiräte des KIZ Biedenkopfer
Weg haben daraufhin formlos bei sämtlichen Kinderbetreuungseinrichtungen
im Schulbezirk der Brentanoschule in Rödelheim die Zahl der für das
Schuljahr 2014/15 gesichert zur Verfügung stehenden, freien
Hortplätze angefragt. Die Rückmeldungen der vier Einrichtungen haben
ergeben, dass für das nächste Schuljahr lediglich mit insgesamt
18 freien Hortplätzen zu rechnen ist. Laut Auskunft des
Schulsekretariats der Brentanoschule stehen dem etwa 50 Schulanmeldungen
gegenüber. Obwohl sich erfahrungsgemäß durch Umzüge, Gestattungsanträge
und Abmeldungen älterer Kinder zum Schuljahresbeginn die Zahlen noch
ändern können, sehen die Elternvertreter hier eine
dramatische Unterversorgung im Schulbezirk der Brentanoschule als
gegeben an.
Im Namen aller Eltern von
Vorschulkindern in diesem Schulbezirk in Frankfurt-Rödelheim richte
ich mich hiermit an die zuständigen Stellen im Stadtschulamt, die
Schulleitung der Brentanoschule, die Leitungen der zuständigen
Kinderbetreuungseinrichtungen, die Kitas Frankfurt, das Schuldezernat,
die Schulverwaltung, die Mitglieder des Ortsbeirats 7 und die Vertreter
der politischen Parteien mit dem Apell, sich dieser für die Familien
existentiell dringenden Angelegenheit anzunehmen und Lösungsvorschläge
zu unterbreiten. Aus Sicht der betroffenen Elternvertreter wird es ohne
eine zeitweilige Erweiterung des Angebots (Überbelegung) in allen
Einrichtungen nicht möglich sein, den Bedarf an Hortplätzen nur
annähernd zu decken. Darüber hinaus müsste die Möglichkeit einer
irgendwie gearteten Erweiterung des Angebots unter Einbeziehung anderer,
bereits vorhandener Träger in Rödelheim, wie des RAUMs, in Erwägung
gezogen werden.
Im Namen aller betroffenen Eltern regen
die Elternvertreter die Bildung eines Arbeitskreises zu diesem Thema im
betroffenen Schulbezirk an, um im Austausch mit den zuständigen Stellen
und den Leitungen der Betreuungseinrichtungen Lösungsmöglichkeiten zu
erörtern. Für den Kontakt zur Schulverwaltung und zur Verwaltung der
städtischen Kindertagesstätten bitte ich um Mitteilung von Namen und
Kontaktdaten der zuständigen Ansprechpartner.
Die Elternvertreter des KIZ
Biedenkopfer Weg werden am 26.11.2013 bei der Sitzung des Ortsbeirats 7
anwesend sein und das Thema des Hortplatzdefizits vortragen.
Mit freundlichen Grüßen
Laura Demirdöven
Elternvertreterin KIZ Biedenkopfer Weg
Donnerstag, 21. November 2013
Ein Lebenszeichen von La Fenice: "Wir geben nie auf!"
Rödelheim. Die Spekulationen schossen wild ins Kraut. Zum 1. Mai war La Fenice von der Radilostraße nach Alt-Rödelheim gezogen. Damit nicht genug Veränderung: Carmela, die Chefin, gute Seele, Küchenmeisterin und Alleinunterhalterin des Ladens hatte den Stab an den Sohnemann Alessio Dogana übergeben und sich einen ruhigeren Job gesucht. Alles schien gut zu werden. Das Lokal wurde nett eingerichtet und auf einmal war es zu. War die Lokalität nicht für ein gastronomisches Gewerbe zugelassen? lautete eine der Mutmaßung, die die Runde machen. Wobei: es hatte dort zuvor schon Gasteonomie gegeben. Gab es feuerpolizeiliche Gründe, oder Probleme mit den Behörden? Niemend wusste etwas.
Nun geht La Fenice in die Offensive. "Wir geben niemals auf!" prangt es in großen Lettern in einer Anzeige auf der Titelseite des aktuellen Main-Nidda-Botens.Und weiter: "Entgegen der verbreiteten Gerüchte, das La Fenice hätte geschlossen oder sei weggezogen, wir geben bekannt: Wir haben geöffnet in Alt Rödelheim 20 [...] Mo.-Sa. ab 18 Uhr, Sonntags geschlossen." Na also, ein Lebenszeichen.
http://www.la-fenice.de/index.html
Nun geht La Fenice in die Offensive. "Wir geben niemals auf!" prangt es in großen Lettern in einer Anzeige auf der Titelseite des aktuellen Main-Nidda-Botens.Und weiter: "Entgegen der verbreiteten Gerüchte, das La Fenice hätte geschlossen oder sei weggezogen, wir geben bekannt: Wir haben geöffnet in Alt Rödelheim 20 [...] Mo.-Sa. ab 18 Uhr, Sonntags geschlossen." Na also, ein Lebenszeichen.
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Montag, 18. November 2013
Leerstandsmelder.de meldet über 560 Leerstände in Frankfurt
Rödelheim. Geld ist billig, Wohnraum ist knapp - neben München, Hamburg, Köln, Berlin und Stuttgart zählt Frankfurt zu den Städten in Deutschland, in denen der Wohnraum am knappsten zu sein scheint. Selbst die fiesesten Drecklöcher gehen zu vergleichsweise Preisen über den Tisch.
Da wundert es schon, wenn man auf die Internetseite www.leerstandsmelder.de kommt. Dort werden alleine für die Stadt Frankfurt rund 560 Leerstände angezeigt - Büro- und Wohnflächen gleichermaßen (siehe Screenshot). Sogar Rödelheim ist dabei. Überraschungen gibt es da freilich nicht. Das alte US-Gelände an der Gaugrafenstraße ist genauso dabei, wie das Bürogebäude am südlichen Ende des Bahnhofs. Einzelhandelsflächen, wie sie zurzeit in Reihe auf der Lorscher Straße zu haben sind, sind gar nicht verzeichnet.
Die Idee stammt aus Hamburg. Inzwischen sind etliche Städte in Deutschland erfasst. Das ganze lebt vom Mitmachen. Genauer gesagt: Je mehr mitmachen, und je aktiver die Mitmachenden sind, desto genauer und aktueller sind die Einträge. Eintragen kann aber nur, wer sich einloggt, also vorher einen Account erstellt. Wer mitmachen will, findet hier eine Kontaktmöglichkeit: kontakt@leerstandsmelder.de
Wie aktuell die für Frankfurt resultierenden Einträge sind, ist auf den ersten Blick schwer zu erkennen, für Gelegenheitssucher scheint das Ganze also nichts zu sein. Wohl aber für Leute, die von Berufs wegen einen Blick auf den Immobilienmarkt richten müssen, oder die auf diesem Wege vielleicht auf der Suche nach einem Häuschen zum kaufen sind. Auch, ob die Einträge von irgendeiner Stelle nochmals überprüft werden, ist dem Portal nicht zu entnehmen. Die Betreiber sehen die Sache so:
"Aber leerstandsmelder.de wird auch kritisiert: Manche Eigentümer fühlen sich an den Pranger gestellt. Dabei steht es Eigentümern frei zu erklären, warum ihre Immobilie leer steht.
Aktivisten kritisieren, dass die Einträge auf leerstandsmelder.de Spekulanten helfen könnten, Immobilien zu verwerten. Das ist zwar nicht völlig auszuschließen, allerdings handelt es sich bei den meisten gemeldeten Leerständen um Immobilien, die aus dem Markt gefallen sind, und in vielen Fällen stehen sie leer, weil Investitionen in sie keine Rendite erwarten lassen. Oder sie stehen leer, weil sie bereits Spekulationsobjekte sind. Außerdem informieren sich Spekulanten, Makler und Investoren eher anderweitig über Leerstände. Dazu nutzen sie exklusive Netzwerke, „Immobilienstammtische“ und Kontakte zur Politik. Leerstandsmelder.de wirkt dagegen eher als Korrektiv und fördert die Informationsgleichheit."
Weitere Links zum Thema in Frankfurt:
Netzwerk Frankfurt für Gemeinschaftliches Wohnen: http://www.gemeinschaftliches-wohnen.de/
Thing Frankfurt: http://www.thing-frankfurt.de/frankfurt/leerstand
Da wundert es schon, wenn man auf die Internetseite www.leerstandsmelder.de kommt. Dort werden alleine für die Stadt Frankfurt rund 560 Leerstände angezeigt - Büro- und Wohnflächen gleichermaßen (siehe Screenshot). Sogar Rödelheim ist dabei. Überraschungen gibt es da freilich nicht. Das alte US-Gelände an der Gaugrafenstraße ist genauso dabei, wie das Bürogebäude am südlichen Ende des Bahnhofs. Einzelhandelsflächen, wie sie zurzeit in Reihe auf der Lorscher Straße zu haben sind, sind gar nicht verzeichnet.
Die Idee stammt aus Hamburg. Inzwischen sind etliche Städte in Deutschland erfasst. Das ganze lebt vom Mitmachen. Genauer gesagt: Je mehr mitmachen, und je aktiver die Mitmachenden sind, desto genauer und aktueller sind die Einträge. Eintragen kann aber nur, wer sich einloggt, also vorher einen Account erstellt. Wer mitmachen will, findet hier eine Kontaktmöglichkeit: kontakt@leerstandsmelder.de
Wie aktuell die für Frankfurt resultierenden Einträge sind, ist auf den ersten Blick schwer zu erkennen, für Gelegenheitssucher scheint das Ganze also nichts zu sein. Wohl aber für Leute, die von Berufs wegen einen Blick auf den Immobilienmarkt richten müssen, oder die auf diesem Wege vielleicht auf der Suche nach einem Häuschen zum kaufen sind. Auch, ob die Einträge von irgendeiner Stelle nochmals überprüft werden, ist dem Portal nicht zu entnehmen. Die Betreiber sehen die Sache so:
"Aber leerstandsmelder.de wird auch kritisiert: Manche Eigentümer fühlen sich an den Pranger gestellt. Dabei steht es Eigentümern frei zu erklären, warum ihre Immobilie leer steht.
Aktivisten kritisieren, dass die Einträge auf leerstandsmelder.de Spekulanten helfen könnten, Immobilien zu verwerten. Das ist zwar nicht völlig auszuschließen, allerdings handelt es sich bei den meisten gemeldeten Leerständen um Immobilien, die aus dem Markt gefallen sind, und in vielen Fällen stehen sie leer, weil Investitionen in sie keine Rendite erwarten lassen. Oder sie stehen leer, weil sie bereits Spekulationsobjekte sind. Außerdem informieren sich Spekulanten, Makler und Investoren eher anderweitig über Leerstände. Dazu nutzen sie exklusive Netzwerke, „Immobilienstammtische“ und Kontakte zur Politik. Leerstandsmelder.de wirkt dagegen eher als Korrektiv und fördert die Informationsgleichheit."
Weitere Links zum Thema in Frankfurt:
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Thing Frankfurt: http://www.thing-frankfurt.de/frankfurt/leerstand
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Sonntag, 17. November 2013
Genial oder bekloppt? Das Kochhaus in Bockenheim
![]() | |
| Screenshot Kochhaus Homepage |
Wem also das Wasser im Munde zusammenläuft bei dem Anblick - und die Gefahr besteht durchaus - der findet alles, was er dafür benötigt in unmitelbarer Nähe - und in der genau benötigten Menge. Also kein Rennen durch vier Läden und eine Odyssee durch das Bahnhofsviertel, um irgend ein exotisches Gewürz in viel zu großem Gebinde aufzutreiben, das man danach garantiert die nächsten drei Jahre nicht mehr in die Hand nehmen wird. Ebenso beim Fleisch. Braucht man 200 Gramm Schweinelende, bekommt man 200 Gramm davon gleich nebenan in der Kühltheke. Und eben sich mindestens 500 Gramm - wofür man nicht nur vielmehr ausgibt als nötig, und an dem man auch noch drei Tage später zunehmend lustlos herumnagt.Wer zum Dinner dann gleich noch einen schicken Wein benötigt, der bekommt ihn dort natürlich auch. Alles edel aufgemacht, hübsch verpackt - wie aus dem Brigitte-Magazin: Edel, schick, urban.
Das Bockenheimer Kochhaus ist das erste in Frankfurt. Neu ist die Idee aber nicht. Weitere gibt es in Berlin-Prenzlauer Berg und -Kreuzberg, Hamburg-Ottensen, München-Schwabing - na, alles klar? Genau, die Schickistadtteile der deutschen Metropolen. Und nun halt Bockenheim. Seit 2010 ist das Franchise-System am Start und scheint zu expandieren. Stuttgart oder Köln sind sicherlich als nächstes dran - oder Baden-Baden?
Doch die Rezept- und Einkaufshilfe ist nicht alles. Kochkurse und Events gehören ebenfalls zum Portfolio. Aber auch Conviniencemäßig setzt das Kochhaus neue Maßstäbe. Die Gemüsekiste kennt jeder, oder? Wer es nicht kennt: ein Gemüseladen (meist Bio) liefert eine Auswahl an Gemüse und Obst (auch Käse, Wurst ect.) frei Haus, inklusive der Rezepte, was mit dem Zeugs dann anzufangen ist. Im Kochhaus nennt sich das "Sorglos-Abo". Dort gibt es ebenfalls Rezepte und die Zutaten frei Haus. Drei Tage vor der Lieferung kommen die Rezeptideen per Mail. Sagen die nicht zu, kann man online Veränderungen vornehmen. Zwischen 28 und 54 Euro kostet das. Für letzteres bekommt man die Rezepte für 5 Gerichte für 2 Personen. Für 6,80 Euro kommt die passende Flasche Wein gleich dazu. Wer sich nicht binden will, kann die Zutaten auch für einzelne Gerichte bestellen. Nur kochen muss man halt noch selbst - aber dafür findet sich bestimmt auch noch eine Lösung.
Internet: http://www.kochhaus.de/kochhaus-bockenheim/http://www.kochhaus.de/kochhaus-bockenheim/
| Anschrift | Kochhaus Bockenheim Leipziger Straße 43 60487 Frankfurt |
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| Öffnungszeiten | Montag - Samstag 10 bis 2 Uhr |
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Samstag, 16. November 2013
Brentano-Museum im Petrihaus ist wieder geöffnet
Rödelheim. Das Brentano-Museum im Petrihaus ist geöffnet am Sonntag, den 24. November 2013, 14-18 Uhr. Immer an den letzten Sonntagnachmittagen der Monate Februar bis November begleiten Sie Mitglieder des FörderVereins PetriHaus auf einem Rundgang durch die von Georg Brentano im Petrihaus bewohnten Räume, erzählen aus seinem Leben und der Geschichte des Hauses. Außerdem werden selbst gebackener Kuchen und Kaffee angeboten. Eintritt frei. Weitere Informationen bei Beatrix Schmidt, Telefon 069/78801551, E-Mail beatrixschmidt@yahoo.de.
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