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Sonntag, 23. Februar 2014

DroNova - neue Drogeriekette im alten Schleckerladen

Rödelheim. Es steht ja nun schon eine ganze Weil geschrieben, dass sich im früheren Schleckermarkt in der Radilostraße etwas tun wird (wir berichteten). "DroNova" will dort eröffnen - klang für mich auf den ersten Blick balkanesisch. Ist es aber nicht. Die Idee stammt aus Sachsen.
Heiko Ernst aus dem Erzgebirge hatte die Idee dorthin zu gehen, wo Schlecker leere Flächen hinterlassen hatte. In Mittelstädten auf dem platten Land, dort wo selbst Rossmann und dm einen Bogen herum machen. Das war Ernsts Chance. Mit 15 Läden im Erzgebirge, Mittelsachsen und Brandenburg hat sich der 53-Jährige inzwischen ein kleines Filialnetz geschaffen.
Zunächst versuchte er, seine Waren über den Riesen Rewe zu beziehen. Doch der hatte nur Knebelverträge parat. So entschloss sich Ernst, die Unternehmen direkt auzusprechen.
DroNova ist ein Franchise. Das heißt, freie Unternehmer, die eine Filiale mieten, nutzen DroNova, um die Waren für ihre Läden einzukaufen. Frei nach dem Motto: Viele Abnehmer nehmen größere Mengen und bekommen entsprechenden Rabatt. Rund 12.000 Artikel stehen bislang so zur Verfügung.
Ansonsten sind die Filialisten weitgehend autonom, sie dürfen in den Läden schalten und walten, wie sie es für richtig halten. Vermutlich auch deshalb wird in der Radilostraße auch ein Goldankauf eingegliedert, denn die Ladenfläche ist vergleichsweise üppig. Bemerkenswert, dass die kleine, regional begrenze Kette nun den schritt auf bundesweites Parkett zu wagen scheint. Denn die Filiale in der Radilostraße wird die zweite in Westdeutschland sein. Aber vermutlich nicht die letzte. Denn leerstehende Schleckermärkte gibt es nach wie vor genügen.

Mittwoch, 19. Februar 2014

Frühere Schleckerfiliale in der Radilostraße wird wiederbelebt

Rödelheim. Es wurde ja schon auf Facebook (https://www.facebook.com/groups/169853288156/ ) diskutiert, ob sich in der ehemaligen Schleckerfiliale in der Radilostraße womöglich etwas tut. Nun ja, es tut sich tatsächlich was. Seit einigen Tagen sehen die Scheiben nämlich so aus, wie links zu sehen. Drogeriemarkt mit Juwelier und Gold-Ankauf - bestimmt auch mit Wursttheke und Toto-Lotto-Annahmestelle und Nagelstudio, wobei letztere Funktionen durchaus noch als Spekulation meinerseits zu bezeichnen sind. "DroNova" wird das Geschäft voraussichtlich heißen (siehe kleines Foto). Klingt nach Balkan. Ist aber auch wurscht. Schließlich verschwindet einer der markanteren Leerstände damit endlich aus dem Ortsbild. Und das ist doch schon alle Mühen wert. Immerhin hatte es sich der verstorbene Drogeriefilialist Schlecker in den letzten Tagen seines Daseins nicht nehmen lassen, die vormals recht schäbbige Filiale erst auf vordermann zu bringen und dann erst zu schließen. Somit handelte es sich immerhin um einen halbwegs hübsch anzuschauenden Leerstand. Und: keine neue Zockerbude - tschaka!


Mittwoch, 14. März 2012

Schlecker in der Radilostraße: Filiale wird wahrscheinlich nicht geschlossen

Rödelheim. Leere Regale hin, Insolvenz her - so wie es ausschaut, wird die Schlecker-Filiale in der Radilostraße nicht geschlossen. Das geht aus der Streichliste der Drogeriekette hervor, die heute unter anderem in der Frankfurter Rundschau veröffentlich worden ist. 21 Filialen in Frankfurt sollen demnach dichtgemacht werden, unter anderem auf der Zeil, Berger Straße, Kaiserstraße, Friedberger Landstraße, Eschersheimer Landstraße, Sandweg, Raimundstraße, Hanauer Landstraße, Oeder Weg, Frankenallee, Offenbacher Landstraße und Ginnheimer Hohl.

Alle Filialen und Hintergründe unter:
http://www.fr-online.de/frankfurt/schlecker-insolvenz-diese-schlecker-filialen-schliessen-in-frankfurt,1472798,11885762.html

Dienstag, 6. März 2012

Schlecker: In der Rödelheimer Filiale in der Radilostraße leeren sich die Regale

Rödelheim. Die Drogeriemarktkette Schlecker ist pleite. Das schlägt sich nun bis ganz nach unten durch, etwa die einzige Rödelheimer Filiale in derRadilostraße. Kürzlich erst renoviert, herrscht dort inzwischen Tristesse.Dort, wo sonst zig Zahnbürsten  nebeneinander hingen, ist die Auswahl nun mehr als begrenzt. Es sieht aus wie in einem Ostblocksupermarkt zu schlimmsten Zeiten des Kalten Krieges. "Das sieht ja aus wie beim Ausverkauf hier", sagt ein Kunde zu Kassiererin. Die antwortet mit gesenktem Blick und mit passendem Ostblockakzent: "Die Ware kommt nicht. Manche Lieferanten liefern, andere nicht." Heißt das, dass Sie nicht dichtmachen. Die Frau zieht die Mundwinkel nach unten, schaut angestrengt auf die Theke und schüttelt fast ein wenig trotzig den Kopf. Überzeugend ist das nicht.