Rödelheim. Tradition aus dem Stadtteil auf der Kulinart in Bockenheim (Bockenheimer Depot) am kommenden Samstag und Sonntag, 28. und 29. Oktober. Hier gibt die Rödelheimer Konditormeisterin Regina Graff Kostproben ihrer süßen Kunst: Ob Pralinen und Trüffel, verführerische Sahne-Mousse-Törtchen nach französischer oder Luxemburger Tradition, süße Tassenschokoladen, Bruchschokolade und vieles mehr. Alles mit viel Liebe und Sorgfalt in Handarbeit hergestellt. Wer es lieber herzhaft mag, sollte unbedingt ebenfalls vorbeischauen, schließlich gibt es in der Confiserie Graff das Natursauerteigbrot aus Frankfurts einzigem Holzbackofen. Gebacken wird es von Reginas Vater Manfred nach altem Familienrezept - das Familienunternehmen besteht seit sieben Generationen in Frankfurt
Eintritt: 10 Euro
Regina Graff ist neuerdings auch auf Facebook vertreten:
http://www.facebook.com/#!/event.php?eid=118212268287295
Mehr zur Kulinart:
http://www.facebook.com/#!/Kulinart
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Donnerstag, 27. Oktober 2011
Sonntag, 29. Mai 2011
Bäckerei Antmann sagt leise "Servus"
Rödelheim. Die Schaufensterscheiben mit Verpackungspapier ausgeklebt, in der Mitte gut sichtbar ein Brief, ein Abschiedsbrief. So sang- und klanglos hat sich am Samstag mit der Bäckerei Antmann ein weiterer Rödelheimer Traditionsbetrieb von der Bildfläche verabschiedet.
75 Jahre, so ist dort zu lesen, war der Familienbetrieb. Doch die wachsene Konkurrenz im Stadtteil - nirgendwo gibt es eine größere Bäckerdichte, hab ich manchnal den Eindruck - und vermutlich auch der Modernisierungsdruck haben die Antmanns letztlich zur Aufgabe gezwungen.
"Auch wenn es immer weniger Selbstbackende Betriebe in Frankfurt bzw. Rödelheim gibt, hoffen wir, dass Sie weiterhin in diesen Fachbetrieben ihre täglichen frischen Backwaren kaufen", schließt der Brief.
Nun, nachdem vor einigen Jahren die Bäckerei Kempf schloss, also wieder ein alteingesessener Betrieb flöten. Wer bleibt denn da noch? Die Confiserie Graff und - und das dürfte es auch schon gewesen sein - die Bäckerei Huck in der Alexanderstraße. Letztere hegt übrigens auch Abwanderungsgedanken, wie ich jüngst erfuhr. Offenbar will man die Backstube an der Westerbachstraße ansiedeln, auf Sossenheimer Grund, wohlgemerkt. Der kultige Verkauf in der Backstube, wo man beim Brötchen aussuchen aufpassen muss, dass man nicht den umherflitzenden Bäckern zu sehr im Wege steht, soll jedoch erhalten bleiben. (Gott sei's gedankt, wo würde ich sonst Kümmelstangen herbekommen?) Für die Anwohner rund um die Backstube dürfte das sicher ein Segen sein. Lieferverkehr, Arbeitsgeräusche zu nachtschlafender Zeit - all das würde dann vorbei, oder zumindest, deutlich reduziert sein.
75 Jahre, so ist dort zu lesen, war der Familienbetrieb. Doch die wachsene Konkurrenz im Stadtteil - nirgendwo gibt es eine größere Bäckerdichte, hab ich manchnal den Eindruck - und vermutlich auch der Modernisierungsdruck haben die Antmanns letztlich zur Aufgabe gezwungen.
"Auch wenn es immer weniger Selbstbackende Betriebe in Frankfurt bzw. Rödelheim gibt, hoffen wir, dass Sie weiterhin in diesen Fachbetrieben ihre täglichen frischen Backwaren kaufen", schließt der Brief.
Nun, nachdem vor einigen Jahren die Bäckerei Kempf schloss, also wieder ein alteingesessener Betrieb flöten. Wer bleibt denn da noch? Die Confiserie Graff und - und das dürfte es auch schon gewesen sein - die Bäckerei Huck in der Alexanderstraße. Letztere hegt übrigens auch Abwanderungsgedanken, wie ich jüngst erfuhr. Offenbar will man die Backstube an der Westerbachstraße ansiedeln, auf Sossenheimer Grund, wohlgemerkt. Der kultige Verkauf in der Backstube, wo man beim Brötchen aussuchen aufpassen muss, dass man nicht den umherflitzenden Bäckern zu sehr im Wege steht, soll jedoch erhalten bleiben. (Gott sei's gedankt, wo würde ich sonst Kümmelstangen herbekommen?) Für die Anwohner rund um die Backstube dürfte das sicher ein Segen sein. Lieferverkehr, Arbeitsgeräusche zu nachtschlafender Zeit - all das würde dann vorbei, oder zumindest, deutlich reduziert sein.
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