Rödelheim. Unter der Überschrift „Rettung in letzter Sekunde“ hat der Senegal-Verein folgende Pressemitteilung verschickt:
Lange Zeit stand die Zukunft des „Afrikanischen Kulturfests Frankfurt“ auf der Kippe. Quasi auf
den letzten Drücker haben Veranstalter, Unterstützer, Vertreter der Stadt Frankfurt und alle
beteiligten Entscheidungsträger eine Lösung gefunden, so dass der insgesamt 7. Auflage der
beliebten Veranstaltung nun nichts mehr im Wege steht.
Mit über 5.000 Besuchern hatte das „Afrikanische Kulturfest Frankfurt“ im vergangenen Jahr so viel Zuspruch wie noch nie. Doch gerade dieser Erfolg hätte fast für ein sang- und klangloses Ende der Veranstaltung gesorgt. Das städtische Grünflächenamt ließ verlauten, der traditionelle Veranstaltungsort - der Solmspark in Rödelheim - sei solch einem Ansturm von Menschen nicht mehr gewachsen, und erteilte für die neuerlich geplante Ausrichtung im Jahr 2012 zunächst keine Genehmigung mehr.
Das drohende Aus für eines der beliebtesten sommerlichen Kulturevents in Frankfurt zog über Monate hinweg ein reges Echo in der Presse nach sich und stieß bei vielen Besuchern und Förderern auf extremes Unverständnis. Nach mehreren Monaten intensiver Gespräche hat man zum Glück nun doch inen gangbaren Weg gefunden, die Veranstaltung auch 2012 stattfinden zu lassen.
Unterstützung auf diesem langen Weg kam durch den parteiübergreifenden Einsatz vieler Frankfurter
Stadtverordneter, durch die scheidende Oberbürgermeisterin Petra Roth sowie vom städtischen
Grünflächenamt und der Messe Frankfurt. Der Veranstalter - die Initiative „Afrika Kulturprojekte e.V. - möchte sich an dieser Stelle bei allen Genannten ganz herzlich dafür bedanken, dass dem
interkulturellen Dialog in unserer Stadt eine wichtige Plattform erhalten bleibt.
Was sich dieses Jahr ändert: Der Veranstaltungsort wurde vom Rödelheimer Solmspark auf dasRebstockgelände an der Messe verlegt.Statt wie bisher Mitte/Ende August findet das „Afrikanische Kulturfest Frankfurt“ 2012 bereits vom 29. Juni bis 1. Juli statt Was bleibt: Auch dieses Jahr startet das Fest mit einer Auftaktveranstaltung. Dazu werden am Abend des 29. Juni prominente internationale Gäste erwartet. Teilnehmer Uhrzeit und Ort werden kurzfristig bekanntgegeben. In den folgenden zwei Tagen steht dann das gemeinsame Feiern im Mittelpunkt. Dazu bereiten die Veranstalter derzeit wieder ein Programm mit hochkarätigen Musik-Acts, Sound-Systems, Filmen, Künstlern und Kinderaktivitäten vor. Auch der Bazar mit Kunsthandwerk aus Afrika und kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt wird seine Pforten wieder öffnen. Das genaue Programm wird in Kürze bekanntgegeben.
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Donnerstag, 3. Mai 2012
Mittwoch, 22. Februar 2012
Afrika Festival: Ortsbeirat will nicht für Verbleib im Solmspark kämpfen
Rödelheim. Das Afrika Festival im Solmspark hat bei den Politikern des Ortsbeirats 7 keine Lobby und wird damit wohl auch endgültig ausfallen und wegziehen müssen. Die Linke im Römer hatten für die jüngste Ortsbeiratssitzung e den Antrag „Afrikanisches Kulturfest soll in Rödelheim bleiben“, der dem Ortsbeirat 7 zur Anhörung vorgelegt.
Über diesen Antrag wurde punktuell entschieden: Punkt 1, dieses Kulturfest für 2012 erneut im Solmspark zu genehmigen, fiel voll durch: Neben den beiden farbechten/Linken war nur ein SPDler dafür, 3 SPDler enthielten sich der Stimme, alle übrigen waren dagegen.
Punkt 2: „Sollten zwingende Gründe entgegenstehen, wird die Stadtverwaltung dem Veranstalter einen anderen gleichwertigen Veranstaltungsort anbieten“ ging bis auf die Enthaltung der Republikanerin einstimmig durch. So berichtete es das Rödelheimer Echo.
Samstag, 4. Februar 2012
Aus für das Afrika-Fest: Ist der Lärm oder doch unbequeme politische Kritik der Grund?
Rödelheim. Das Jahr beginnt ja ziemlich bescheiden für Rödelheim. Erst der Wegzug von Hazelwood (auch wenn hier einige meinten, das sei kein Verlust, was ich überhaupt nicht teile). Und nun muss ich in der Neuen Presse (siehe Link unten) lesen, dass es in diesem Jahr auch kein Afrika-Fest im Solmspark geben wird. Auf der Homepage der Veranstalter heißt es:
"Trotz des großen Erfolges des Festivals in diesem Jahr müssen wir Euch leider mitteilen, dass das Fest ab 2012 nicht mehr im Solmspark stattfinden kann, da die Stadt Frankfurt für den Park die Genehmigung nicht mehr erteilt.
Wir sind aber bereits mitten in den Vorbereitungen für das Afrikanische Kulturfest 2012, da die Stadt uns zugesagt hatte, sich um eine Ausweichmöglichkeit zu bemühen."
Auch das, wie ich finde, ein herber Verlust und ein wahrer Schlag ins Kontor.
Im FNP-Text werden diverse Gründe genannt. Zum einen war die Veranstaltung zu groß geworden - etwa 5000 Besucher - die dem Rasen und dem Park im Ganzen ziemlich zugesetzt haben. Gut, das konnte man sehen. Deshalb hat die Stadt keinen weiteren Bock mehr, den Park danach mühsam und natürlich kostenreich wieder herzustellen. Aber natürlich sollen sich auch Anwohner über Lärm beschwert haben. Dazu nur soviel: Der Lärm, liebe Nachbarn des Parks, das ist Musik.
Doch der Senegalverein als Veranstalter vermutet das "Lärmargument" nur als vorgeschoben. In einer Pressemitteilung (unten angehängt) heißt es:
"Trotz des großen Erfolges des Festivals in diesem Jahr müssen wir Euch leider mitteilen, dass das Fest ab 2012 nicht mehr im Solmspark stattfinden kann, da die Stadt Frankfurt für den Park die Genehmigung nicht mehr erteilt.
Wir sind aber bereits mitten in den Vorbereitungen für das Afrikanische Kulturfest 2012, da die Stadt uns zugesagt hatte, sich um eine Ausweichmöglichkeit zu bemühen."
Auch das, wie ich finde, ein herber Verlust und ein wahrer Schlag ins Kontor.
Im FNP-Text werden diverse Gründe genannt. Zum einen war die Veranstaltung zu groß geworden - etwa 5000 Besucher - die dem Rasen und dem Park im Ganzen ziemlich zugesetzt haben. Gut, das konnte man sehen. Deshalb hat die Stadt keinen weiteren Bock mehr, den Park danach mühsam und natürlich kostenreich wieder herzustellen. Aber natürlich sollen sich auch Anwohner über Lärm beschwert haben. Dazu nur soviel: Der Lärm, liebe Nachbarn des Parks, das ist Musik.
Doch der Senegalverein als Veranstalter vermutet das "Lärmargument" nur als vorgeschoben. In einer Pressemitteilung (unten angehängt) heißt es:
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Donnerstag, 18. August 2011
Nix wie hin: Afrika-Fest im Solmspark
Rödelheim. "Keiner wird vergessen“ – unter diesem Motto steht die mittlerweile 6. Auflage des Afrikanischen Kulturfests im Solmspark Frankfurt, das am morgigen Freitag beginnt und bis Sonntag dauert.
Über den gewohnt abwechslungsreichen Mix aus Musik, Kunst und Kultur hinaus, möchten die Veranstalter mit diesem Motto ein aktives Zeichen für das Gedenken an alle Opfer rechter, rassistischer und staatlicher Gewalt setzen und die Öffentlichkeit über Hintergründe entsprechender Fälle informieren. Zusätzlich sollen dem bei diesem brisanten Thema oft schnell abflauenden medialen Interesse neue Impulse gegeben werden.
Bei der Auftaktveranstaltungen am 19. August werden Personen von verschiedenen Initiativen, über die Opfer von rassistischer, rechter oder staatlicher Gewalt berichten. Dazu gehören:
•Moctar Bah von der Initiative Oury Jalloh; (Oury Jalloh verbrannte am 7. Januar 2005, an Händen und Füßen gefesselt, in einer Dessauer Polizeizelle - auf einer feuerfesten Matratze).
•ein Sprecher der Initiative im Gedenken an Dieter Eich (am 25. Mai 2000 ermordeten in Berlin-Buch 4 Faschisten im Alter von 17 bis 21 Jahren den Sozialhilfeempfänger Dieter Eich).
•ein Sprecher der Alberto Adriano Initiative (Alberto Adriano wurde am 11.Juni 2000 Opfer rechter Gewalt in Dessau und verstarb drei Tage später an den Folgen).
Neben diesem ernsten Thema dürfen sich Besucher am Samstag, den 20. und Sonntag, den 21. August natürlich auch wieder auf ein lebendiges Treiben im Rödelheimer Solmspark freuen. Ein afrikanischer Markt mit Kunsthandwerk und kulinarischen Spezialitäten, ein Trommel-Workshop, ein tolles Kinderprogramm und viele attraktive Musikbands werden für jede Menge Unterhaltung sorgen. Neben der Live-Bühne gibt es dieses Jahr außerdem erstmals zwei Tage lang eine eigene Partyzone mit Soundsystem-Bühne, an der alle Reggae- und Dancehall-Fans auf ihre Kosten kommen. Dieses Jahr wird bei unserem Afrikanischen Kulturfest Solmspark auch ein Trommelworkshop mit Ismael Seck angeboten.
Menschen zusammenbringen, gemeinsam feiern und das Verständnis zwischen den Kulturen fördern – die Veranstalter wünschen allen Gästen wie immer zwei schöne und erlebnisreiche Tage.
Das komplette Programm zum Fest gibt’s unter:
www.senegal-verein.de/festival
Über den gewohnt abwechslungsreichen Mix aus Musik, Kunst und Kultur hinaus, möchten die Veranstalter mit diesem Motto ein aktives Zeichen für das Gedenken an alle Opfer rechter, rassistischer und staatlicher Gewalt setzen und die Öffentlichkeit über Hintergründe entsprechender Fälle informieren. Zusätzlich sollen dem bei diesem brisanten Thema oft schnell abflauenden medialen Interesse neue Impulse gegeben werden.
Bei der Auftaktveranstaltungen am 19. August werden Personen von verschiedenen Initiativen, über die Opfer von rassistischer, rechter oder staatlicher Gewalt berichten. Dazu gehören:
•Moctar Bah von der Initiative Oury Jalloh; (Oury Jalloh verbrannte am 7. Januar 2005, an Händen und Füßen gefesselt, in einer Dessauer Polizeizelle - auf einer feuerfesten Matratze).
•ein Sprecher der Initiative im Gedenken an Dieter Eich (am 25. Mai 2000 ermordeten in Berlin-Buch 4 Faschisten im Alter von 17 bis 21 Jahren den Sozialhilfeempfänger Dieter Eich).
•ein Sprecher der Alberto Adriano Initiative (Alberto Adriano wurde am 11.Juni 2000 Opfer rechter Gewalt in Dessau und verstarb drei Tage später an den Folgen).
Neben diesem ernsten Thema dürfen sich Besucher am Samstag, den 20. und Sonntag, den 21. August natürlich auch wieder auf ein lebendiges Treiben im Rödelheimer Solmspark freuen. Ein afrikanischer Markt mit Kunsthandwerk und kulinarischen Spezialitäten, ein Trommel-Workshop, ein tolles Kinderprogramm und viele attraktive Musikbands werden für jede Menge Unterhaltung sorgen. Neben der Live-Bühne gibt es dieses Jahr außerdem erstmals zwei Tage lang eine eigene Partyzone mit Soundsystem-Bühne, an der alle Reggae- und Dancehall-Fans auf ihre Kosten kommen. Dieses Jahr wird bei unserem Afrikanischen Kulturfest Solmspark auch ein Trommelworkshop mit Ismael Seck angeboten.
Menschen zusammenbringen, gemeinsam feiern und das Verständnis zwischen den Kulturen fördern – die Veranstalter wünschen allen Gästen wie immer zwei schöne und erlebnisreiche Tage.
Das komplette Programm zum Fest gibt’s unter:
www.senegal-verein.de/festival
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