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Montag, 20. Juli 2026

Krimilesung im Brentanobad

Oliver Bottini liest aus seinem neuen Krimi »Die Summe aller Dinge«

Frühjahr 2018: In Duisburg erschießt sich ein Mann am frühen Morgen, in London wird ein anderer von einem geheimnisvollen Wagen totgefahren, auf Capri sprechen alle von Mord, doch am Tatort ist weder ein Körper noch Blut zu finden. Das kann kein Zufall sein, weiß auch die Frankfurter Polizistin Vera Berg, die um ihren verstorbenen Mann trauert und nach Capri reist, um nach Antworten zu suchen. Sie ist Männern auf der Spur, die das große Geld machen wollten und den Staat um Millionen betrogen haben. Meisterhaft erzählt Oliver Bottini davon, zu was ungebremste Geldgier führen kann: politisch brisant und hoch spannend.

Oliver Bottini. ©Förster
Oliver Bottini, 1965 geboren, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Krimipreis von Radio Bremen, den Berliner ›Krimifuchs‹, den Stuttgarter Krimipreis und sechsmal den Deutschen Krimipreis, zuletzt 2022 für ›Einmal noch sterben‹. Der neue Roman »Die Summe aller Dinge« erschien im Mai 2026.

Freitag, 7. August 2026, 20:00 Uhr (Einlass 19:45 Uhr)

Brentano-Bad (Haupteingang Rödelheimer Parkweg gegenüber SG Rot-Weiss-Stadion)

Eintritt frei (um einen ausgelesenen Krimi als Spende für den Krimipool im Brentanobad wird gebeten). Bei Regen findet die Lesung in den Räumen des Brentanobades statt.

Eine Veranstaltung von FörSteR e.V. und der Stadtteilbibliothek Rödelheim, mit freundlicher Unterstützung der Bäderbetriebe BBF.

Sonntag, 22. Februar 2026

Lesung zum internationalen Welt-Frauentag

»Warum nicht die Wahrheit sagen – Olympe de Gouges«

Zum Internationalen Weltfrauentag:
Henning Schramm liest aus seinem historisch-biografischen Roman

»Ich bin eine Frau. Ich fürchte den Tod und eure Marter. Aber ich habe kein Schuldbekenntnis zu machen. Ist nicht die Meinungsfreiheit dem Menschen als wertvollstes Erbe geweiht?« So verteidigte sich Olympe de Gouges vor dem Revolutionstribunal in Paris. Eine kompromisslose Humanistin und eine lebenslustige und mutige Frau, die als erste Frau in der Geschichte auch für das weibliche Geschlecht die Bürgerrechte einfordert. Henning Schramm entführt uns ins Paris des 18. Jahrhunderts, in die Salons der literarischen Weltstadt und den Hof von Versailles. Eine rebellische Zeit, geprägt von den Anfängen der Aufklärung und der mit der französischen Revolution verbundenen Gewalt.

Henning Schramm.
Foto: privat
Henning Schramm, 1944 in Tübingen geboren, studierte Soziologie, Volkswirtschaft und Ethnologie in Mainz, Tübingen und Frankfurt. Nach verschiedenen beruflichen Stationen veröffentlichte er seit 2000 zahlreiche Romane und Sachbücher. Henning Schramm lebt in Frankfurt.

Freitag, 6. März 2026, 19:30 Uhr
Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19
Eintritt 8,- € (ermäßigt 6,- €)
Vorverkauf: Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19,
Tel. 069/212307 75, roedelheim@stadtbuecherei.frankfurt.de
Pappmarché, Alexanderstr. 27, Tel: 069 783625

Für Häppchen und Wein sorgt wie immer der Förderverein FörSteR 

Samstag, 4. Oktober 2025

Elena Fischer: Paradise Garden

Die 14-jährige Billie verbringt die meiste Zeit in ihrer Hochhaussiedlung. Am Monatsende reicht das Geld nur für Nudeln mit Ketchup, doch ihre Mutter Marika bringt mit Fantasie und einem großen Herzen Billies Welt zum Leuchten. Dann reist unerwünscht die Großmutter aus Ungarn an, und Billie verliert viel mehr als nur den bunten Alltag mit ihrer Mutter. Als sie Marika keine Fragen mehr stellen kann, fährt Billie im alten Nissan allein los – sie muss den ihr unbekannten Vater finden und herausbekommen, warum sie so oft vom Meer träumt, obwohl sie noch nie da war.

»Ein ebenso bewegendes wie komisches Familiendrama.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung

© Diogenes Verlag/Julia Sellmann
Elena Fischer, geboren 1987, hat Komparatistik und Filmwissenschaft in Mainz studiert, wo sie mit ihrer Familie lebt. Mit einem Auszug aus ihrem Debütroman ›Paradise Garden‹ war sie 2021 Finalistin beim 29. open mike und gewann den Literaturförderpreis der Landeshauptstadt Mainz für junge Autorinnen und Autoren. Außerdem war der Roman 2023 für den Deutschen Buchpreis nominiert.

Freitag, 10. Oktober 2025, 19:30 Uhr
Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19
Eintritt 8,- € (ermäßigt 6,- €)
Vorverkauf:
Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19,
Tel. 069/212307 75, roedelheim@stadtbuecherei.frankfurt.de
Pappmarché, Alexanderstr. 27, Tel: 069 783625

Für Häppchen und Wein sorgt der Förderverein FörSteR

Samstag, 15. März 2025

Unser Deutschlandmärchen

Dinçer Güçyeter, Stadtschreiber von Bergen-Enkheim, liest aus seinem preisgekrönten Roman "Unser Deutschlandmärchen"

Dinçer Güçyeter erzählt vom Schicksal türkischer Griechen, von archaischer Verwurzelung in anatolischem Leben und von der Herausforderung, als Gastarbeiterin und als deren Nachkomme in Deutschland ein neues Leben zu beginnen. »Unser Deutschlandmärchen« erstreckt sich vom Anfang des letzten Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Dinçer Güçyeter lässt nichts aus, keine Vergewaltigung, kein Missverständnis, keinen Konflikt am Arbeitsplatz, ganz gleich ob in der Schuhfabrik, beim Bauern auf dem Feld oder in der eigenen Kneipe.

»Mit ›Unser Deutschlandmärchen‹ ist Dinçer Güçyeter ein gefühlvolles Romandebüt gelungen. Der Autor findet magische, dichte, auch schmerzhafte Bilder für das Leben vieler Einwanderer.« NDR

Dinçer Güçyeter, geboren 1979 in Nettetal, ist ein deutscher Theatermacher, Lyriker, Herausgeber und Verleger. Im Jahr 2012 gründete Güçyeter den ELIF Verlag mit dem Programmschwerpunkt Lyrik, den er bis heute als Gabelstaplerfahrer in Teilzeit finanziert. 2022 wurde Dinçer Güçyeter mit dem Peter-Huchel-Preis ausgezeichnet, 2023 bekam er für ›Unser Deutschlandmärchen‹ den Preis der Leipziger Buchmesse. Seit September 2024 ist er Stadtschreiber von Bergen-Enkheim.

Donnerstag, 20. März 2025, 19:30 Uhr, Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19
Eintritt 8 Euro (ermäßigt 6 Euro)
Vorverkauf: Stadtteilbibliothek Rödelheim, Tel.: 069 21230775
E-Mail: roedelheim@stadtbuecherei.frankfurt.de
Pappmarché, Alexanderstr. 27, Tel: 069 783625

Achtung: Im Main-Nidda-Boten ist der falsche Termin abgedruckt!

Der Förderverein FörSteR sorgt für Häppchen und Wein

Dienstag, 12. November 2024

Lesung und Gespräch "Jüdischsein in Deutschland"

Sicher sind wir nicht geblieben – Jüdischsein in Deutschland

Lesung und Gespräch mit Laura Cazés – Moderation Sabena Donath

Dienstag, 19.11.2024, 19 Uhr
Gemeindesaal der Ev. Cyriakusgemeinde
Auf der Insel 5, 60489 Frankfurt Rödelheim

Laura Cazés beobachtet jüdische Gegenwart in Deutschland, schreibt und spricht darüber und ist auch selbst ein Teil davon. Sie studierte Psychologie, lebt in Frankfurt und ist für die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland tätig. 

In ihrem Buch „Sicher sind wir nicht geblieben – Jüdischsein in Deutschland“ hat sie 12 jüdische Autorinnen und Autoren gebeten, ihre Sicht auf das Leben in diesem Land und das „Jüdischsein“ zu beschreiben. Entstanden sind sehr persönliche Essays, in denen sie die Vielfalt jüdischer Positionen aufzeigen und erzählen über Rollen, die ihnen zugewiesen werden, über das Unbehagen, das die Präsenz lebender Jüdinnen und Juden manchmal auslöst, über den Schmerz, die Wut und die Leerstellen, die sie spüren, aber auch über Visionen und Perspektiven.

Moderiert wird der Abend von Sabena Donath, Leiterin der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Mit der Lesung und dem Gespräch laden die Veranstalterinnen dazu ein, das Wissen über die aktuelle Situation jüdischen Lebens in Deutschland zu erweitern, gerade auch angesichts des steigenden Antisemitismus. 

Veranstalterinnen: Evangelische Cyriakusgemeinde, Gesellschaft für Christlich Jüdische Zusammenarbeit, Initiative Stolpersteine Rödelheim, Initiative Rödelheim – Stadtteil gegen Rassismus

Der Eintritt ist frei. Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich unter:

https://forms.churchdesk.com/f/41Qexp14nw

Sonntag, 3. November 2024

Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland

Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland. Das zu kurze Leben meines Bruders Gökhan Gültekin und der Anschlag von Hanau

Vor fast 5 Jahren, am 19. Februar 2020, ermordete ein Attentäter in Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven. Gökhan Gültekin war einer ihnen. Çetin Gültekin erzählt die berührende Geschichte seines Bruders und zeigt: Wir sind nicht »die anderen«, wir sind ein Teil der deutschen Gesellschaft. Für die Angehörigen begann mit Gökhans Tod ein Albtraum. Die Familie ist zerrissen zwischen Trauer und dem Kampf um Gerechtigkeit, denn immer wieder kommen neue Versäumnisse der Behörden ans Licht. Seither setzen sich Çetin Gültekin und Mutlu Koçak dafür ein, dass die Opfer und deren Geschichten nicht vergessen werden – und kämpfen gegen den tief verwurzelten Rassismus in Deutschland.

Çetin Gültekin. Foto: Thomas Pirot

Çetin Gültekin, geboren 1974, von Beruf Industriemechaniker, wurde nach dem Attentat zu einem der bekannten Gesichter im Kampf gegen Rassismus und für Aufklärung im Namen seines getöteten Bruders, aber auch für die anderen Opfer und Hinterbliebenen.

Mutlu Koçak, geboren 1991, ist gelernter Informatikkaufmann,
studierte Soziologie und Politikwissenschaften und arbeitet als
Medienberater. Als enger Freund unterstützt er Çetin Gültekin dabei, die Geschichte seines Bruders in dem 2024 erschienenen Buch „Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland“ zu erzählen.

Freitag, 8. November 2024, 19:30 Uhr
Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19
Eintritt: 8 Euro (ermäßigt 6 Euro) Für Bewirtung sorgt wie immer der Förderverein FörSteR

Mittwoch, 25. September 2024

Songs & Stories from Dublin and beyond

Ein irischer Abend mit Peter Hankiewicz

Peter Hankiewicz. Foto: privat
Peter Hankiewicz spielt seit über 30 Jahren Irish Folk. In Rödelheim konnte man ihn als Gitarristen mit seiner Band »Blue Blistering Barnacles« bei einer Reihe von Auftritten sehen und hören. Neben der Musik steht für ihn aber immer auch die Geschichte hinter den Liedern im Vordergrund. So beschäftigt sich der studierte Archäologe seit Langem mit der Historie Irlands und der Kelten, mit irischer Literatur und Musikgeschichte. In seinem Programm Songs & Stories from Dublin and beyond wechseln sich Musik und Literatur ab. Zu unterschiedlichen Begleitinstrumenten singt Peter Hankiewicz Lieder aus verschiedenen Zeiten und Gegenden Irlands und liest Texte – u.a. von Roddy Doyle, Joseph O’Connor und Friedrich Engels – aus und über Irland, wobei das Hauptaugenmerk auf den kleinen Schrullen und großen Eigenheiten der Bewohner der grünen Insel liegt. Ein Abend für alle Fans der irischen Literatur und des Irish Folk.

Freitag, 27. September 2024, 19:30 Uhr
Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19
Eintritt: 8 Euro (Ermäßigung: 6 Euro)
Für Guinness, Häppchen und Wein sorgt der Förderverein FörSteR

Dienstag, 28. Mai 2024

Jubiläumsfest: 20 Jahre FörSteR e.V.

Seit 20 Jahren unterstützt der Förderverein der Stadtteilbibliothek Rödelheim e.V. die Bibliothek bei ihrer wichtigen Arbeit und bereichert mit anspruchsvollen Veranstaltungen das kulturelle Leben in Rödelheim.



Am zwei Tagen feiert der FörSteR sein Jubiläum: am Freitag, 14. Juni mit einem Programm für Kinder in der Stadtteilbibliothek Rödelheim und am Samstag, 15. Juni im Garten des Vereinsringhauses mit Musik und Literatur und einem Quiz.

Nähere Informationen auf der Website des FörSteR

Dienstag, 13. Februar 2024

Punkt, Linie: Mord

Jakob Stein liest aus seinen Kriminalromanen

Vor zehn Jahren veröffentlichte Jakob Stein »Doppelmord à la carte«, seinen ersten Kriminalroman rund um Hauptkommissar Martin Schwaner und sein Team, die unter anderem in der Frankfurter Kleinmarkthalle ermitteln müssen. Zum 70. Geburtstag der Kleinmarkthalle im Februar 2024 erscheint nun eine komplett überarbeitete Neuauflage von »Doppelmord à la carte«. Und in Jakob Steins jüngsten Kriminalroman »Punkt, Linie: Mord« ist Martin Schwaner krankheitsbedingt vom aktiven Dienst freigestellt und macht einige merkwürdige Beobachtungen in seiner unmittelbaren Nachbarschaft. Schwaner beginnt auf eigene Faust zu ermitteln – unter anderem in Rödelheim – und gerät schon bald mit seinen Ex-Kollegen vom Kommissariat 11 in Konflikt.

Norbert Rojan alias Jakob Stein. Foto: privat
Jakob Stein liest aus seinen Krimis und erzählt, wie seine Figuren und ihr Autor sich in den letzten zehn Jahren verändert haben. Norbert Rojan nennt sich als Autor Jakob Stein. Seit 1991 lebt er in Frankfurt, arbeitete in der legendären Huss’schen Universitätsbuchhandlung, im Eichborn Verlag und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, bis er 2001 den B3-Verlag und 2010 mit seiner Frau Sybille Nolte den Hessen Shop gründete, der im Herbst 2021 seine Zentrale nach Rödelheim verlegt hat.


Freitag, 16. Februar 2024, 19:30 Uhr

Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19

Eintritt: € 6.- (ermäßigt € 4.-)

Für Häppchen und Wein sorgt wie immer der Förderverein FörSteR

Vorverkauf: Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19, Tel. (069) 21230775

Pappmarché, Alexanderstraße 27, Tel. (069) 783625

Montag, 6. November 2023

Oliver Steller spricht und singt Kurt Tucholsky

Kurt Tucholsky (1890-1935), zählt zu den bedeutendsten und bis heute bekanntesten Autoren der Weimarer Republik – als Satiriker, Kabarettautor, Liedtexter, Romanautor, Lyriker und kritischer Publizist stand er in der unmittelbaren Tradition Heinrich Heines.

In seinem Programm Kurt Tucholsky – Texte und Lieder zeichnet Oliver Steller mit jazz- und bluesbeeinflussten Kompositionen das Leben Tucholskys nach. Zwischen Geschichten aus dem Leben Tucholskys werden seine Gedichte durch Stellers Sprache und Gesang plastisch und lebendig. »Ein unvergesslicher Abend, nicht nur für Literaturliebhaber.« (Kölner Stadtanzeiger)

Oliver Steller (Pressefoto)

Für den 1967 geborenen Rezitator Oliver Steller waren sein Musikstudium in den USA und die anschließende Zeit in Chicago als Gitarrist und Sänger, in denen Aufnahmen mit den Bands von Miles Davis und Carlos Santana entstanden, wegweisend für seine musikalische Entwicklung.

Eine Veranstaltung des Fördervereins der Stadtteilbibliothek Rödelheim FörSteR e.V. in Zusammenarbeit mit RaUM und der Stadtteilbibliothek Rödelheim. Mit Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Frankfurt.

Freitag, 10. November 2023, 19:30 Uhr, Cyriakuskirche, Auf der Insel 11, Frankfurt-Rödelheim, Eintritt: € 10,- (Ermäßigung: € 8.-)

Vorverkauf: Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19, Tel.: 069 / 21230775

Pappmarché, Alexanderstraße 27, Tel.: 069 / 783625

RaUM, Wolf-Heidenheim-Str., Tel: 069 / 783862

Für Häppchen und Wein sorgt der Förderverein FörSteR e.V.

Mittwoch, 11. Oktober 2023

Oliver Steller für Kinder: Lieder, Zaubereien und Geschichten

Wenn Oliver Steller mit seiner Gitarre Frieda spielt, singt, rappt, zaubert und Quatsch macht, leben Gedichte auf und zeigen, was sie können! Von ihm vorgetragen und gesungen bringen sie Poesie in den Alltag, feiern lyrisch die Lebenslust und wecken Freude an der Sprache. Alle Arten von Gedichten werden bespielt - der Abzählreim, die klassische Ballade, der Unsinnsvers, »richtige« Gedichte genauso wie Zungenbrecher und Drehverwortungen. Spätestens, wenn Steller seine Hits anstimmt, rockt der Saal!

Freitag, 10. November 2023, 16 Uhr, Stadtteilbibliothek Rödelheim

Für Kinder ab 5 Jahre. Eintritt frei

 

Dienstag, 3. Oktober 2023

Otfried Preußler, ein Leben in Geschichten

Tilman Spreckelsen über Otfried Preußlers Leben und Werk

Mit »Der Räuber Hotzenplotz«, »Die kleine Hexe« oder »Krabat« hat Otfried Preußler Klassiker der Kinderliteratur geschaffen, allein die Namen seiner Figuren wecken Erinnerungen an Bücher, die Generationen über Jahre der Kindheit hinweg begleitet haben. Viele seiner Geschichten sind in der böhmischen Märchen- und Sagenwelt verwurzelt, die Preußler aus seiner Kindheit kannte. In den 1970er-Jahren wurde er häufig als weltfremd kritisiert, heute erkennt man jedoch das antiautoritäre Potenzial seiner Bücher und liest »Krabat« als einen Roman der Verführung durch eine dunkle Macht.

Anlässlich des 100. Geburtstags von Otfried Preußler im Oktober 2023 hat Tilman Spreckelsen nach intensiven Recherchen eine erste vollständige Biografie vorgelegt, die tiefe Einblicke in Leben und Werk des großen Kinderbuchautors und Geschichtenerzählers liefert.

Tilman Spreckelsen studierte Geschichte und Germanistik in Freiburg und ist seit 2001 Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Als Autor und Herausgeber hat er zahlreiche Bücher und Anthologien veröffentlicht. 2014 erhielt er den Theodor-Storm-Preis der Stadt Husum.

Freitag, 06. Oktober 2023, 19:30 Uhr
Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19
Eintritt: € 6.- (ermäßigt € 4.-)
Für Häppchen und Wein sorgt wie immer der Förderverein FörSteR


Sonntag, 10. September 2023

Die Erfinderin der Frankfurter Küche

Margarete Schütte-Lihotzky – Die Erfinderin der Frankfurter Küche 

Petra Schwerdtner und Dr. Adolf Fink, eine Kulturwissenschaftlerin und ein Germanist, stellen im »Gemischten Doppel« Margarete Schütte-Lihotzky vor, eine der bedeutendsten Frauenpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Als erste Frau schloss Schütte-Lihotzky in Österreich ihr Architekturstudium ab und wurde 1926 von dem Stadtplaner Ernst May nach Frankfurt berufen. Hier erfand sie die »Frankfurter Küche«, die als Prototyp der modernen Einbauküche gilt. 2022 jährte sich ihr 125. Geburtstag, den Petra Schwerdtner und Adolf Fink zum Anlass nehmen, die Gestalterin, aber auch die Widerstandskämpferin und politische Aktivistin vorzustellen. Sie lesen aus Margarete Schütte-Lihotzkys Autobiographie, den Reisetagebüchern und Briefen und ihren »Erinnerungen aus dem Widerstand«.

Petra Schwerdtner gründete die Agentur „kunstkontakt“, leitet die Geschäftsstelle des Deutschen Werkbundes und lehrt u.a. an der Fachhochschule Frankfurt. Dr. Adolf Fink unterrichtet an der Universität des 3. Lebensalters, schreibt für die FAZ und leitet diverse Literaturkreise.  

Freitag, 15. September 2023, 19:30 Uhr, Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19, Eintritt: € 6.- (ermäßigt € 4.-). Für Häppchen und Wein sorgt wie immer der Förderverein FörSteR. Kartenreservierung bei der Stadtteilbibliothek:  Tel. (069) 212 – 3 07 75 oder E-Mail: roedelheim@stadtbuecherei.frankfurt.de    


Freitag, 10. März 2023

Frida – Auf der Suche nach meiner verfolgten Großmutter

Lesung in der Stadtteilbibliothek

Im Frühjahr 1931 taucht Frida Grünfeld zum ersten, aber keineswegs letzten Mal in einer Polizeiakte auf. Sie ist slowakische Jüdin, Prostituierte, und man verdächtigt sie staatsfeindlicher Umtriebe. Außerdem ist sie schwanger und muss ihr Kind eine Woche nach der Geburt zu Pflegeeltern geben. Von da an verliert sich ihre Spur. Ihr Sohn Berthold gelangt später nach Norwegen und wird zu einem angesehenen Psychiater. Was mit seiner Mutter geschehen ist, hat er nie erfahren – bis seine Tochter Nina Grünfeld sich auf die Such nach ihrer Großmutter macht. Nach jahrelangen Recherchen in europäischen Archiven zeichnet Nina Grünfeld Fridas Leben nach, die 1944 von den Nazis verhaftet und zunächst nach Auschwitz deportiert wurde. Als Zwangsarbeiterin im KZ Außenlager Walldorf war Frida am Bau der Rollbahnen des Frankfurter Flughafens beteiligt, bevor ihr Leidensweg im April 1945 in Ravensbrück endete.

Der Übersetzer Ulrich Sonnenberg und Cornelia Rühlig, Leiterin der KZ-Gedenkstätte Walldorf, stellen Nina Grünfelds Buch »Frida – Auf der Suche nach meiner verfolgten Großmutter« vor – eine berührende Geschichte und ein außergewöhnliches Denkmal für vergessene Opfer in der NS-Zeit.

Freitag, 17. März 2023, 19:30 Uhr, Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19, Eintritt: € 6.- (ermäßigt € 4.-). Für Häppchen und Wein sorgt der Förderverein FörSteR

Donnerstag, 3. November 2022

Brasilien hat gewählt – Lesung mit Andreas Nöthen

Brasilien hat gewählt – und was kommt jetzt?

Andreas Nöthen über die Zukunft eines fernen, aber wichtigen Landes

In Brasilien fanden am 2. Oktober Präsidentschaftswahlen statt - in einem Klima extremer Polarisierung, die das Magazin »Crusoé« als »brasilianische Tragödie« bezeichnete. 150 Millionen Menschen waren aufgerufen, einen neuen Präsidenten zu wählen. Aber war diese Wahl überhaupt fair? Und was ist von dem künftigen Präsidenten Brasiliens zu halten?

Foto: Martina Seitz
Der Rödelheimer Journalist Andreas Nöthen hat mit seiner Familie von 2016 bis 2019 in Rio de Janeiro gelebt und unmittelbare Einblicke in den politischen Alltag Brasiliens bekommen. Er hat den 2018 an die Macht gekommenen rechtspopulistischen Präsidenten Jair Bolsonaro ebenso portraitiert wie den zweimaligen Staatschef und Herausforderer Lula da Silva, dessen Biographie im Frühjahr 2022 erschien. 

Freitag, 04. November 2022, 19:30 Uhr, Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19

Eintritt: € 6.- (ermäßigt € 4.-), Für Häppchen und Wein sorgt der Förderverein FörSteR

Sonntag, 24. April 2022

Frankfurt liest ein Buch 2022

Irmgard Keun
©Ullstein
Beim diesjährigen Lesefest „Frankfurt liest ein Buch“ wird »Nach Mitternacht« von Irmgard Keun gelesen. Die Frankfurter Schauspielerin Bettina Kaminski, Mitglied des Freien Schauspiel Ensembles, liest bei der Veranstaltung in Rödelheim Passagen aus diesem wichtigen Roman der deutschen Exilliteratur. 

Freitag, 6. Mai 2022, 19:30 Uhr, Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19

Frankfurt, 1936: Menschenmassen strömen auf den Opernplatz und warten auf den Besuch Hitlers. Mittendrin und doch abseits verfolgt die 19-jährige Susanne das Geschehen. Voller Sehnsucht wartet sie seit ihrer Flucht aus Köln auf ein Lebenszeichen von ihrem Verlobten Franz, der an die Gestapo verraten wurde und den Denunzianten umgebracht hat. Kurz vor Mitternacht muss Susanne sich entscheiden, ob sie ihre Heimat verlassen soll, um mit Franz zu fliehen. Durch die Augen ihrer Erzählerin schildert Irmgard Keun den Alltag im nationalsozialistischen Deutschland. Mit genauer Beobachtungsgabe und scharfem Humor beschreibt sie die Erlebnisse, Gespräche und Widersprüchlichkeiten der Menschen in dieser Zeit.

Irmgard Keun (1905–1982) feierte mit ihren beiden ersten Romanen, „Gilgi – eine von uns“ und „Das kunstseidene Mädchen“ sensationelle Erfolge. 1936 ging sie ins Exil, 1937 erschien „Nach Mitternacht“ in Amsterdam.    

Kartenreservierung bei der Stadtteilbibliothek: Tel. (069) 212 3 07 75 oder per E-Mail: roedelheim@stadtbuecherei.frankfurt.de
Es gibt keine Abendkasse. 

Eintritt 8,- € (ermäßigt 6,- €), für Häppchen und Wein sorgt der Förderverein FörSteR e.V.

Zugangsregelungen entsprechend der geltenden Vorgaben. Maskenpflicht. 

Donnerstag, 7. Oktober 2021

Frankfurt liest ein Buch 2021

Eva Demski liest aus Scheintod

Frankfurt am Main 1974. Ein Anwalt wird tot in seiner Kanzlei aufgefunden. Die Umstände seines Todes sind ungeklärt. Die Polizei ermittelt: Er war Anwalt der linken Szene, zu seiner Klientel gehörten RAF-Mitglieder, Rocker, Junkies und Strichjungen. Seine Frau, die seit drei Jahren von ihm getrennt lebt, beginnt, sich noch einmal mit ihm auseinanderzusetzen: mit seiner Arbeit, seinem Leben – und ihrer Liebe. Was weiß sie eigentlich von diesem Mann, den sie einmal geliebt hat, der ihr so vertraut war? Bald gerät die Witwe selbst ins Visier der polizeilichen Ermittlungen, wird der Mitwisserschaft an politischen Aktivitäten verdächtigt. Um zu begreifen, sucht sie seine Kollegen auf, Mandanten aus der Halbwelt, Genossen und ehemalige Revolutionäre. 

Eva Demski. Foto: Ute Dietz
Scheintod, den Roman einer Liebe zu Zeiten großer politischer Unruhen, lobte die Süddeutsche Zeitung als »literarische Glanzleistung«.

Eva Demski, geboren 1944 in Regensburg, lebt in Frankfurt am Main. Für ihr literarisches Werk wurde sie vielfach ausgezeichnet, 1988/89 war Eva Demski Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim.

Freitag, 29. Oktober 2021, 20:00 Uhr (Einlass ab 19:45 Uhr)

Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19, Eintritt 8,- € (ermäßigt 6,- €)

Für Häppchen und Wein sorgt der Förderverein FörSteR e.V.

Aufgrund der Corona-Bestimmungen ist die Zahl der Zuhörer*innen begrenzt, Kartenreservierung bei der Stadtteilbibliothek: Tel. (069) 212 3 07 75 oder E-Mail: roedelheim@stadtbuecherei.frankfurt.de Es gibt keine Abendkasse. 

Der Besuch der Veranstaltung ist nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen möglich. Wir bitten Sie, einen entsprechenden Nachweis bereitzuhalten. Das Tragen einer medizinischen Maske bis zum Sitzplatz ist weiterhin verpflichtend.

Samstag, 11. September 2021

Deniz Ohde liest aus »Streulicht«

Wahrhaftig und einfühlsam erkundet die in Frankfurt-Sindlingen aufgewachsene Deniz Ohde in ihrem großartigen Debütroman »Streulicht« die feinen Unterschiede in unserer Gesellschaft. Satz für Satz spürt sie den Sollbruchstellen im Leben der Erzählerin nach, den Zuschreibungen und Erwartungen an sie als Arbeiterkind, der Kluft zwischen Bildungsversprechen und erfahrener Ungleichheit, der verinnerlichten Abwertung und dem Versuch, sich davon zu befreien. 

»Ein bestürzender Bildungsroman, der bis in kleinste Bewegungen sichtbar macht, wie Ausgrenzung und Abwertung funktionieren.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

Deniz Ohde, geboren 1988 in Frankfurt am Main, studierte Germanistik in Leipzig. Für ihren Debütroman »Streulicht« wurde sie mit dem Literaturpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung 2020 und dem Aspekte Literaturpreis 2020 ausgezeichnet.

Freitag, 1. Oktober 2021, 20 Uhr (Einlass ab 19:45 Uhr)
Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19
Eintritt 8,- € (ermäßigt 6,- €)

Aufgrund der Corona-Bestimmungen ist die Zahl der Zuhörer*innen begrenzt, Karten sind ausschließlich im Vorverkauf in der Stadtteilbibliothek Rödelheim, Radilostraße 17-19 erhältlich. Tel. 069 / 212 3 07 75 oder E-Mail: roedelheim@stadtbuecherei.frankfurt.de), es gibt keine Abendkasse. Auf eine Bewirtung muss leider verzichtet werden. 

Der Besuch der Veranstaltung ist nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen möglich. 
Wir bitten Sie, einen entsprechenden Nachweis bereitzuhalten.

Foto: Suhrkamp Verlag, Berlin


Freitag, 16. Oktober 2020

Lesung zum Beethoven-Jahr abgesagt

Leider muss die Veranstaltung "Sprechen wir über Beethoven" mit Eleonore Büning, die am Freitag, 23. Oktober in der Stadtteilbibliothek stattfinden sollte, abgesagt werden. Frau Büning sieht sich verständlicherweise nicht in der Lage, aus Berlin anzureisen. Die Veranstaltung soll möglichst im kommenden Jahr nachgeholt werden. Selbstverständlich werden die im Vorverkauf erworbenen Eintrittskarten in der Stadtteilbibliothek Rödelheim zurückerstattet. 

Förderverein der Stadtteilbibliothek Rödelheim FörSteR e.V.